Cover des Buchs: Chancen und Grenzen im Digitalwirtschaftsrecht
Sammelband Open Access Vollzugriff

Chancen und Grenzen im Digitalwirtschaftsrecht

Herausgeber:innen:
Verlag:
 2025

Zusammenfassung

Die Digitalisierung verändert Wirtschaft, Recht und Gesellschaft tiefgreifend: Plattformmodelle prägen die Sharing Economy, werfen aber steuer- und grundrechtsrelevante Fragen auf. Datenschutzbeschwerden anonym zu erheben, stellt Behörden vor Herausforderungen. Im Metaverse müssen Strafnormen neu gedacht werden. Künstliche Intelligenz beeinflusst HR-Prozesse und wirft urheberrechtliche Fragen auf, besonders im Kunstbereich. Der ÖPNV wandelt sich durch neue Mobilitätsformen, die rechtlich erst eingeordnet werden müssen – besonders zugunsten ländlicher Räume. Der aktuelle Band verhandelt praxisnah und auf höchstem Niveau die Fragen unserer Zeit. Mit Beiträgen vonDr. Marco Dworschak LL.M. | Manuel Gappmaier, BA LL.M. | Nadine Jost | Prof. Dr. Daniel R. Kälberer, LL.M. | Armin Popp | Mag.a Stefanie Urdl, LL.M.

Schlagworte


Publikation durchsuchen


Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2025
ISBN-Print
978-3-7560-2387-5
ISBN-Online
978-3-7489-5228-2
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Schriften zum Digitalwirtschaftsrecht | Studies on Digital Business Law
Band
2
Sprache
Deutsch
Seiten
403
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 6 Download Kapitel (PDF)
  2. Daniel R. Kälberer Download Kapitel (PDF)
      1. 1.1 Monetäre Lebensader des verfassungsgebundenen Steuerstaats
      2. 1.2 Digitalisierung, Steuerrechtsverhältnis und verfassungsrechtliche Erfordernisse
      1. 2.1 Digitalisierung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe
      2. 2.2 Digitale Disruption und Delokalisierung
      1. 3.1 Jedermannsgleichheit und das Dilemma der Rechtssetzung
        1. 3.2.1 Rechtsschutz und Rechtsvertrauen als Freiheitsvoraussetzung comme il faut
        2. 3.2.2 Dichotomie der Lenkungs- und Fiskalzwecknormen im Lichte der Digitalisierung
        3. 3.2.3 Konzeptbedürfnis und staatliches Konzeptdenken
      1. 4.1 Neuausrichtung des Untersuchungsgrundsatzes zugunsten eines digitalen Besteuerungsverfahrens
        1. 4.2.1 Grundbegriffe und Reichweite des Plattformen-Steuertransparenzgesetzes
        2. 4.2.2 Analogien und Umfang der Mitwirkungspflichten
        3. 4.2.3 Gesetzgeberische Risikobewertung und Freistellung
        4. 4.2.4 Sonstige Pflichten und Erwägungen zur Meldepflicht insbesondere aus verfassungsrechtlicher Sicht
        1. A.1. Monographien, Beiträge in Handbücher und anderen Sammelwerken sowie Artikel in Periodika
          1. B. Nationale Gesetzesmaterialien
          2. C. Rechtsakte und Verlautbarungen der Europäischen Union
          3. D. Bundestagsdrucksachen
          4. E. Entscheidungen oberster Gerichte
      1. E.1. Bundesfinanzhof
      2. E.2. Bundesverfassungsgericht
      3. E.3. Bundesverwaltungsgericht
      4. E.4. Europäischer Gerichtshof
        1. F. Verwaltungsanweisungen und Verwaltungsvorschriften
      5. F.1. Erlasse
      6. F.2. Geschäftsordnungen
  3. Marco Dworschak Download Kapitel (PDF)
    1. Abstract
    2. Vorbemerkungen und Einleitung
      1. A. Ausgangspunkt: Rechtssache Adpublisher AG gegen J&K
      2. B. Vorbehalt der Verfahrensgrundrechte
    3. Erstes Zwischenfazit zur Vereinbarkeit einer Anonymisierungsdoktrin mit Verfahrensgrundrechten
      1. A. Widerspruch als Anker materieller Ausstrahlungswirkung ins Verfahrensrecht
      2. B. Exzess und Rechtsmissbrauch
      3. C. Wahrung der Anonymität im Rechtsmittelverfahren
    4. Zweites Zwischenfazit zu verfahrensrechtlichen Sonderfragen
      1. A. Allgemeine Vorbemerkungen zum Beschwerderecht nach Art 77 DSGVO
      2. B. Anonyme Beschwerde als «anderweitiger Rechtsbehelf»?
      3. C. Materielle Eintretensvoraussetzung einer (anonymen) Beschwerde
      4. D. Anonyme Beschwerde als Popularbeschwerde?
    5. Drittes Zwischenfazit – Anonyme Beschwerde als «Hybrid»
      1. A. Europäische Datenschutzverordnung
      2. B. Daten-Governance-Gesetz – Data Governance Act (DGA)
      3. C. Gesetz über digitale Märkte – Digital Markets Act (DMA)
      4. D. Gesetz über digitale Dienste – Digital Services Act (DSA)
      5. E. KI-Gesetz – «AI-Act»
    6. V. Conclusio
    7. Literaturverzeichnis
    8. Judikaturverzeichnis
    9. Abkürzungsverzeichnis
  4. Nadine Jost Download Kapitel (PDF)
    1. A. Einleitung
      1. I. Metaverse
      2. II. Metacrimes
    2. C. Die Blockchain-Technologie
      1. I. Einführung
      2. II. Allgemeiner Überblick
          1. a) Aufenthaltsort des Avatars
          2. b) Aufenthaltsort der steuernden Person
          3. c) Ort der Auswirkung
          4. d) Standorte der Server bzw. der Peers
          1. a) Ort des Irrtums (1. Erfolgsort)
          2. b) Ort der Vermögensdisposition (2. Erfolgsort)
            1. aa) Vermögensbegriff
            2. bb) Eintritt des Vermögensschadens
              1. (1) Belegenheitsort der transferierten Tokens
              2. (2) Belegenheitsort des betroffenen Wallet-Kontos
              3. (3) Das Vermögen
          3. d) Ort der Bereicherung
        1. 3. Ergebnis
        1. 1. Passives Personalitätsprinzip
        2. 2. Aktives Personalitätsprinzip
      1. I. Schlussfolgerungen
      2. II. Ausblick
  5. Armin Popp Download Kapitel (PDF)
      1. A. Problemstellung
      2. B. Zielsetzung
        1. I. Künstliche Intelligenz
        2. II. Maschinelles Lernen
        3. III. Deep Learning
        4. IV. Generative KI
        5. V. Human Resource Management
        6. VI. Betreiber
        1. I. Augmented Writing
        2. II. Personalmarketing-Chatbots
        3. III. Active Sourcing Apps
        1. I. CV-Parsing
        2. II. Zeitversetzte Videointerviews
        3. III. Recrutainment
        1. I. Learning-Management-Systeme
        2. II. Gamification
        1. I. Workplace Analytics
        2. II. Optimierung von Vergütungsmodellen
        1. I. Kündigungswahrscheinlichkeit und Wechselbereitschaft
        2. II. Nachfolgeplanung
        1. I. Vertraglicher Schadenersatz
        2. II. Gleichbehandlungsgebot und Diskriminierungsverbot
        1. I. Informationsrechte
        2. II. Kontrollmaßnahmen
        3. III. Personalbeurteilungssysteme
        4. IV. Qualifizierte Personaldatensysteme
      1. C. Automatisierte Entscheidungen im Sinne des Art 22 DSGVO
          1. 1. Anwendungsbereich
          2. 2. Akteure
          3. 3. Risikobasierter Ansatz
          4. 4. Hochrisiko-KI-Systeme im HR-Management
          5. 5. Pflichtenkatalog für Hochrisiko-KI-Systeme
          6. 6. Zeitliche Geltung der KI-VO
          1. 1. Offenlegung von Beweismitteln
          2. 2. Kausalitätsvermutung
          3. 3. Auswirkungen auf das HR-Management
          4. 4. Studie des Europäischen Parlaments zur KI-HaftungsRL
      1. A. Empfehlungen an den Gesetzgeber
      2. B. Empfehlungen an die Arbeitgeber
    1. § 5 Conclusio
  6. Stefanie Urdl Download Kapitel (PDF)
    1. Kurzfassung
      1. 1. Einleitung
      2. 2. KI – Künstliche Intelligenz
      3. 3. Urheberrecht ieS
      1. 3.1.1. Begriff des Werkes der bildenden Künste (§§ 1, 3 UrhG)
      2. 3.1.2. Geistige Schöpfung
      3. 3.1.3. Eigentümlichkeit
      4. 3.1.4. Beispiele
    2. 3.2. KI-geschaffene Werke
      1. 3.3.1. Begriff der Urheberschaft
      2. 3.3.2. KI als Urheber
      3. 3.3.3. Anwender der KI als Urheber
      4. 3.3.4. Programmierer der KI als Urheber
      5. 3.3.5. Vermutung der Urheberschaft
      1. 3.4.1. Begriff des Computerprogrammes
      2. 3.4.2. Schutzvoraussetzungen
      3. 3.4.3. Schutzumfang
      1. 3.5.1. Begriff der Datenbank
      2. 3.5.2. Schutzvoraussetzungen
      3. 3.5.3. Schutzumfang
        1. 4.1.1. Begriff des Lichtbildes
        2. 4.1.2. Schutzvoraussetzungen
        3. 4.1.3. Schutzumfang
        1. 4.2.1. Begriff der geschützten Datenbank
        2. 4.2.2. Schutzvoraussetzungen
        3. 4.2.3. Schutzumfang
        1. 5.1.1. Begriff der glatten Leistungsübernahme
        2. 5.1.2. Schutzvoraussetzungen
        3. 5.1.3. Schutzumfang
      1. 5.2. Schutz im Wege von Rechtsgeschäften unter Lebenden
        1. 5.3.1. Begriff des NFT
        2. 5.3.2. Schutzvoraussetzung
        3. 5.3.3. Schutzumfang
        1. 6.1.1. Weißbuch zur KI
        2. 6.1.2. Entschließung zu den Rechten des geistigen Eigentums bei der Entwicklung von KI-Technologien
        3. 6.1.3. KI-VO-V
        4. 6.1.4. WIPO
      1. 6.2. Eigene Überlegungen
    3. 7. Conclusio
  7. Manuel Gappmaier Download Kapitel (PDF)
    1. Abstract
      1. Problemstellung
      2. Zielsetzung und Vorgehensweise
        1. Rechtliche Einordnung des Begriffs ÖPNV
        2. Rechtliche Einordnung des Begriffs Gelegenheitsverkehr
        3. Rechtliche Einordnung des Begriffs Mikro-ÖV
        1. Mobilität vs. Verkehr – eine Gegenüberstellung
        2. Qualität im ÖPNV
        3. Bedienformen im ÖPNV
        4. Verkehrsplanung im ÖPNV
        5. Verkehrsplanung im Mikro-ÖV
        6. Verkehrsplanung im Gelegenheitsverkehr
      1. Einfluss der Digitalisierung auf die Produktentwicklung im ÖPNV
        1. Rechtliche Herausforderungen mit Mikro-ÖV-Angeboten
        2. Rechtliche Herausforderungen mit dem Vergaberecht
        3. Rechtliche Herausforderungen mit Bestellungen
        4. Daten und Datenschutz im ÖPNV und Mikro-ÖV
        5. Mikro-ÖV im Bundesland Tirol
        6. Mikro-ÖV als Konkurrenz zum Taxi-Verkehr am Beispiel RegioFlink
        1. Zuordnung des ÖPNV und Mikro-ÖV im bestehenden Recht
        2. Mikro-ÖV-Gesetz
      1. Mikro-ÖV im Kontext einer Mobilitätsgarantie
      2. Funktionelle Einordnung des Mikro-ÖV
      3. Digitaler ÖPNV und Mikro-ÖV
      1. Zusammenfassung
      2. Ausblick

Ähnliche Veröffentlichungen

aus dem Schwerpunkt "Europarecht & Internationales Recht & Rechtsvergleichung"
Cover des Buchs: Der Volkseinwand
Monographie Kein Zugriff
Florian Feigl
Der Volkseinwand
Cover des Buchs: Wie fördert die EU Menschenrechte in Drittstaaten?
Monographie Kein Zugriff
Dennis Traudt
Wie fördert die EU Menschenrechte in Drittstaaten?
Cover des Buchs: Future-Proofing in Public Law
Sammelband Kein Zugriff
Nicole Koblenz LL.M., Nicholas Otto, Gernot Sydow
Future-Proofing in Public Law