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Monographie Kein Zugriff

Von der Selbsterhaltung zur Selbstachtung

Der geschichtlich bedingte Wandel psychoanalytischer Theorien und ihr Beitrag zum Verständnis historischer Entwicklungen
Autor:innen:
Verlag:
 2013

Zusammenfassung

Hans Kilian zeigt auf, dass es seit dem Ende des 19. Jahrhunderts drei aufeinanderfolgende Umbrüche der Realitätsstruktur gab: Geschichtlich-soziologisch folgt der vorindustriellen Agrargesellschaft mit ihrer patriarchalischen Herrschafts- und Rollenkultur die freie ökonomische Konkurrenzwirtschaft, die sich in den Städten konzentrierte. Die zunehmende Mechanisierung und Automatisierung führt gegenwärtig zu einem Wachstum des sogenannten tertiären Sektors der Dienstleistungsberufe und der postindustriellen Gesellschaft.

Um psychoanalytisch gewonnene Kenntnisse unbewusster Motivationen (z.B. Selbsterhaltung, Selbstachtung, Ängste, Werte) richtig zu interpretieren, müssen auch die zugrunde liegenden Theorien dem geschichtlichen Verlauf entsprechend revidiert werden. Freud ist dem Umbruch nach dem Ersten Weltkrieg mit einer Änderung seiner Theorie gefolgt. Den aktuellen Veränderungen wird die »Selbstpsychologie«, die Heinz Kohut in den 1970er Jahren entwarf, am ehesten gerecht.

Die psychoanalytischen Theorien werden von L. Köhler dargestellt. Dabei nimmt die noch wenig bekannte Selbstpsychologie – ebenso wie im Beitrag von U.H. Peters zur Werkbiografie Heinz Kohuts – breiten Raum ein.

Nicht nur für Psychoanalytiker, sondern auch für Fachleute der Wirtschaft, für Journalisten und Politiker sind die in diesem Buch dargelegten Zusammenhänge, vertieft durch neuere psychoanalytische Erkenntnisse, von großer Bedeutung.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2013
ISBN-Print
978-3-8379-2317-9
ISBN-Online
978-3-8379-6628-2
Verlag
Psychosozial-Verlag, Gießen
Reihe
edition psychosozial
Sprache
Deutsch
Seiten
153
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
  2. Vorbemerkung Kein Zugriff Seiten 9 - 12
      1. Die Behandlungstechnik auf der Grundlage des topografischen Modells Kein Zugriff
      1. Die Bedeutung der Entwicklungspsychologie Kein Zugriff
      2. Die Bedeutung der Übertragung Kein Zugriff
      3. Die Behandlungstechnik auf Grundlage der Strukturtheorie Kein Zugriff
    1. Die Unterscheidung von Ich und Selbst Kein Zugriff
    2. Die Selbstpsychologie Heinz Kohuts Kein Zugriff
      1. Freuds Seelenmodell und die veränderte historische Situation Kein Zugriff
      2. Wie heilt die Psychoanalyse? Kein Zugriff
      1. Die Entstehung des Selbst Kein Zugriff
      2. Das »bipolare Selbst« Kein Zugriff
      1. Was ist Empathie? Kein Zugriff
      2. Wie entsteht Empathie? Kein Zugriff
      3. Empathie als wissenschaftliches Erkenntnisinstrument Kein Zugriff
      1. Definition des Begriffes »Selbstobjekt« Kein Zugriff
      2. Die Entwicklungslinie des Selbstobjektes Kein Zugriff
      3. Diskussion und heuristischer Wert des Selbstobjekt-Begriffes Kein Zugriff
      4. Die Bedeutung des Selbstobjekt-Konzeptes für die psychoanalytische Behandlung Kein Zugriff
      5. Weitere Schlussfolgerungen für die Praxis Kein Zugriff
      6. Selbstobjekt-Übertragungen Kein Zugriff
    3. Die Heilung des Selbst in der Analyse Kein Zugriff
    4. Perspektiven des Kohut’schen Modells jenseits der Analyse Kein Zugriff
    5. Literatur Kein Zugriff
      1. Die fehlende Synchronisierung von mentaler Innenwelt und sozialer Außenwelt führt zur Modellkrise der Psychoanalyse Kein Zugriff
      2. Theorien, Denkmodelle und Deutungsmuster der traditionellen Neurosenlehre und Metapsychologie Kein Zugriff
      3. Die psychohistorisch bedingte Modellkrise der Psychoanalyse Kein Zugriff
      1. Die Geschichte der Veränderungen des Selbst Kein Zugriff
      2. Unterschiedliche Formen der Empathie Kein Zugriff
      3. Der Einfluss des sozioökonomischen Wandels auf Freuds psychoanalytische Theorie und Praxis Kein Zugriff
      1. Die vom topografischen Modell abgeleitete psychoanalytische Deutungstechnik Kein Zugriff
    1. Die Strukturtheorie und die daraus abgeleitete psychoanalytische Deutungstechnik Kein Zugriff
    2. Der Beginn der postindustriellen Gesellschaft: Neue Krankheitsbilder Kein Zugriff
    3. Eine postpatriarchale Psychoanalyse: Die Selbstpsychologie Heinz Kohuts Kein Zugriff
    4. Die Bedeutung des psychohistorischen Gesichtspunktes für die psychoanalytische Theorie und Praxis Kein Zugriff
    5. Die psychohistorische Geburt eines postpatriarchalen Selbst Kein Zugriff
    6. Literatur Kein Zugriff
  3. Uwe Henrik Peters
    1. Jugend und erster Bruch durch Emigration Kein Zugriff Uwe Henrik Peters
    2. Der zweite Bruch Kein Zugriff Uwe Henrik Peters
    3. Die Heilung des Selbst Kein Zugriff Uwe Henrik Peters
    4. Das Selbst selbst Kein Zugriff Uwe Henrik Peters
    5. Rezeption der Schriften Kohuts Kein Zugriff Uwe Henrik Peters
    6. Schluss Kein Zugriff Uwe Henrik Peters
    7. Literatur Kein Zugriff Uwe Henrik Peters
  4. Autorin und Autoren Kein Zugriff Seiten 147 - 153

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