Die „Zeitschrift für Didaktik der Rechtswissenschaft (ZDRW)“ stellt ein publizistisches Forum für alle Aspekte der wissenschaftlichen Befassung mit der Lehre und dem Lernen des Rechts und der Rechtswissenschaft dar. Sie eröffnet und verstetigt die Forschungsperspektive auf die Lehre und bringt damit neue Erkenntnisse in den rechtswissenschaftlichen und hochschuldidaktischen Diskurs ein. Die ZDRW schlägt damit Brücken zwischen der allgemeinen Hochschuldidaktik, der rechtswissenschaftlichen Fachdidaktik und der Rechtswissenschaft. So werden wechselseitig Blickwinkel erweitert und verschiedene Perspektiven auf das Lehren und Lernen von Recht und Rechtswissenschaft eröffnet. Damit ist bereits ein interdisziplinärer Anspruch benannt, da neben der Rechtswissenschaft selbst auch jene Disziplinen aufgerufen sind, die ihrerseits Erkenntnisse zu Lehr-Lern-Prozessen anbieten, diese einzubringen. Hierzu zählen neben der allgemeinen Hochschuldidaktik, der Psychologie, den Neuro- und Erziehungswissenschaften sowie der Soziologie auch andere Hochschulfachdidaktiken, von deren Erfahrungen die rechtswissenschaftliche Fachdidaktik profitieren kann. Die ZDRW nimmt alle Phasen und Aspekte der Ausbildung in den Blick und gibt allen Hilfestellung, die Lehre und damit das Lernen zu verbessern. Hierfür ist neben den wissenschaftlichen Beiträgen ein lehrpraktisches Forum vorgesehen, das von der Vorstellung und Diskussion ausführlicher Veranstaltungs- oder auch Studiengangskonzepte bis zur Präsentation einzelner didaktischer Methoden auf vielen Ebenen Anregungen und Anknüpfungspunkte für die eigene Lehrtätigkeit der Leser bietet. Homepage: www.zdrw.nomos.de
Ohne erheblichen Aufwand geht es in der Vorbereitung auf das Staatsexamen in seiner gegenwärtigen Gestalt nicht. Ausgehend von Eindrücken aus Klausurbearbeitungen, die selten Wissensdefizite zeigen, plädiert dieser Beitrag dafür, bei der...
Dieser Beitrag analysiert die Entwicklung der Schwierigkeit juristischer Erstexamensklausuren von 1948 bis 2022 anhand hessischer und baden-württembergischer Examenssachverhalte und -lösungsskizzen. Mithilfe einer Kombination aus quantitativen...
Der Beitrag untersucht die Eignung studentischer Selbstlerngruppen für die juristische Examensvorbereitung und deren mögliche Rolle als Alternative zu Repetitorien oder universitären Examenskursen. Zunächst werden rechtsdidaktische Erkenntnisse...
An vielen deutschen Rechtsfakultäten sind Proseminare als Lehrveranstaltung im Studiengang Rechtswissenschaft mit dem Abschluss des Ersten Staatsexamens vorgesehen. Sie sind darauf ausgerichtet, die Studierenden im wissenschaftlichen Arbeiten...
Sprache ist das Werkzeug von Juristinnen und Juristen. Rechtssprache aber ist Fachsprache. Als solche hat sie ihre eigenen Charakteristika, Codes und Gesetzmäßigkeiten. Wer sie sprechen kann, darf sich dem ihr zugeordneten sozialen Feld zugehörig...