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Vereinte Gegner?

Die Kooperation von Reichsbanner und Stahlhelm in Braunschweig im Frühjahr 1933 und deren Folgen
Autor:innen:
Verlag:
 2026

Zusammenfassung

Bereits 1930 wurde im Land Braunschweig eine Koalitionsregierung aus bürgerlichen Parteien und der NSDAP gebildet. Diese Regierung wurde im Frühjahr 1933 durch eine Alleinregierung der NSDAP ersetzt. Den Übergang begleitete ein einzigartiger Akt des Widerstandes, der aus einer Kooperation des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold und des Stahlhelms – Bund der Frontsoldaten resultierte. Am 27. März 1933 wollten etwa 1500 Mitglieder des bereits verbotenen Reichsbanners in den nationalkonservativen Stahlhelm übertreten. Und dies, obwohl sich beide Wehrverbände jahrelang in Gegnerschaft zueinander befanden. Das Reichsbanner bekannte sich zum Schutz der Weimarer Republik, der Stahlhelm wollte die Monarchie restaurieren. Gleich nach Beginn des NS-Regimes war das Hauptziel des Reichsbanners, seine Mitglieder zu schützen. Eine Überlegung war, im Stahlhelm Schutz vor den Nationalsozialisten zu finden. Hinzu kam die Idee, ein Gegengewicht zur SA zu bilden. Letztlich verhinderten die Nationalsozialisten den Übertritt von Reichsbanner-Männern zum Stahlhelm. Zahlreiche Reichsbanner-Anhänger sowie Stahlhelmer wurden verhaftet und tage- und nächtelang gewaltsam verhört. Die Nationalsozialisten bezeichneten die Ereignisse als „Reichsbanner-Stahlhelm-Verschwörung“. Der Autor beschreibt, wie die Wechselwirkung der lokalen und Berliner Ereignisse die NS-Herrschaft in Braunschweig konsolidierte.

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2026
Copyrightjahr
2026
ISBN-Print
978-3-86331-804-8
ISBN-Online
978-3-7489-7557-1
Verlag
Metropol Verlag, Berlin
Reihe
Schriftenreihe zur Geschichte des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold
Band
9
Sprache
Deutsch
Seiten
242
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
    1. Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff
    2. Vorwort Kein Zugriff
  1. 1 Das kleine Land Braunschweig – ein Sonderfall in der Endphase der Weimarer Republik mit großer reichsweiter Bedeutung Kein Zugriff Seiten 19 - 32
  2. 2 Die Arbeiterbewegung in Braunschweig Kein Zugriff Seiten 33 - 54
  3. 3 Der Braunschweiger Stahlhelm Kein Zugriff Seiten 55 - 60
  4. 4 Reichspräsidentenwahl,„Preußenschlag“, Querfront, Hitler ante Portas, Reichstagsbrand und Reichstagswahl vom März 1933: Kein Zugriff Seiten 61 - 88
  5. 5 Die unmittelbare Vorbereitung zur Kooperation von Reichsbanner und Stahlhelm Kein Zugriff Seiten 89 - 104
  6. 6 Kontaktaufnahme und Verabredungen Kein Zugriff Seiten 105 - 112
  7. 7 Die Klimax der Ereignisse am 27./28. März 1933 Kein Zugriff Seiten 113 - 132
  8. 8 Die Suche nach einem Kompromiss zwischen den Interessen der Braunschweiger und der Berliner Akteure Kein Zugriff Seiten 133 - 146
  9. 9 Das Urteil der Presse und der Zeitgenossen Kein Zugriff Seiten 147 - 154
  10. 10 Zwischenfazit Kein Zugriff Seiten 155 - 160
  11. 11 Die Aufarbeitung in Braunschweig und Berlin Kein Zugriff Seiten 161 - 186
  12. 12 Der letzte Akt Kein Zugriff Seiten 187 - 190
  13. 13 Was wurde aus den verantwortlichen Akteuren? Kein Zugriff Seiten 191 - 204
  14. 14 Fazit Kein Zugriff Seiten 205 - 211
  15. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 212 - 217
  16. Quellen- und Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 218 - 235
  17. Personenregister Kein Zugriff Seiten 236 - 239
  18. Dank Kein Zugriff Seiten 240 - 240
  19. Zum Autor Kein Zugriff Seiten 241 - 241

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