An den Grenzen der Erkenntnistheorie
Die notwendige Endlichkeit des objektiven Wissens als Lektion des Skeptizismus- Autor:innen:
- Verlag:
- 2016
Zusammenfassung
Die verschiedenen Spielarten des Skeptizismus spielen nach wie vor eine zentrale Rolle in der gegenwärtigen Erkenntnistheorie. Dabei ist es besonders wichtig, die konstitutive Funktion des Skeptizismus richtig einzuschätzen. Es ist nämlich nicht bloß ein historischer Zufall, dass die Erkenntnistheorie in der Antike und Neuzeit ihren Ausgang von skeptischen Problemen und Paradoxien nimmt.
Die vorliegende Studie untersucht den Skeptizismus unter der reflexiven Voraussetzung, dass er insbesondere für die Erkenntnistheorie und ihre eigenen Wissensansprüche bedeutsam ist. Deswegen gilt es, die theoretischen Standards des Skeptizismus auch auf unsere Wissensansprüche im Rahmen der Erkenntnistheorie anzuwenden. Denn wir beanspruchen schließlich unsererseits Wissen über Wissen bzw. Erkenntnis, Rechtfertigung usw. Sollte es Grenzen des Wissens geben, auf die wir durch den Skeptizismus gestoßen werden, ist es wichtig, die bisher weitgehend unbeachtete Frage aufzuwerfen, ob es dann nicht auch Grenzen der Erkenntnistheorie gibt.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2016
- ISBN-Print
- 978-3-495-48658-0
- ISBN-Online
- 978-3-495-86050-2
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 456
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 11 - 23
- §1. Negativer Dogmatismus und methodischer Skeptizismus Kein Zugriff
- §2. Kants negativer Dogmatismus Kein Zugriff
- §3. Der metaphysische Realismus und die naive Einzeldingontologie Kein Zugriff
- §4. Welt und begriffliche Relativität Kein Zugriff
- §5. Indirekte und direkte skeptische Argumente – Unterwegs zum semantischen Nihilismus Kein Zugriff
- §6. Crispin Wrights Implosion des Cartesischen Skeptizismus und ihre Dialektik Kein Zugriff
- §7. Der Pyrrhonische Skeptizismus als Agens der Erkenntnistheorie Kein Zugriff
- §8. Kontextualismus, Normativität und die Möglichkeit diskursiver Bestimmtheit Kein Zugriff
- §9. Privatsprache und assertorischer Gehalt Kein Zugriff
- §10. Das diametrale Gegenteil des Solipsismus Kein Zugriff
- §11. McDowells Disjunktivismus als antiskeptische Strategie? Kein Zugriff
- §12. Die Inszenierung des Diskurses – Die Gemeinschaft im Kontext Kein Zugriff
- §13. Die Vorstellungen des Solipsismus und der Cartesische Skeptizismus Kein Zugriff
- §14. Das Scheitern des liberalen Naturalismus – Die Selbstreferenz der Endlichkeit und ihre Retorsion Kein Zugriff
- §15. Ein letzter Versuch, die Welt zu retten: Brandom mit Hegel Kein Zugriff
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 406 - 416
- Nachwort zur Neuausgabe Kein Zugriff Seiten 417 - 446
- Sachregister Kein Zugriff Seiten 447 - 452
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 453 - 456





