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Monographie Kein Zugriff

Kant und der Rechtsstaat

und andere Essays zu Kants Rechtslehre und Ethik
Autor:innen:
Verlag:
 2016

Zusammenfassung

Kant entwickelt im letzten Jahrzehnt des 18. Jahrhunderts als erster den Gedanken des Rechtsstaats, der bei ihm (lateinisch) „status iuridicus“ heißt, was er selbst mit „rechtlicher Zustand“ übersetzt. Einige seiner Anhänger erfinden als Übersetzung von „status iuridicus“ das Wort „Rechtsstaat“, das es bis dahin noch nicht gegeben hatte und das dann im Laufe des 19. Jahrhunderts Kants eigene Übersetzung verdrängt. Wichtige Regeln werden als Regeln des Rechtsstaats zuerst von Kant formuliert, so die Regel, die wir heute mit dem Rechtssprichwort „Keine Strafe ohne Gesetz“ wiedergeben, oder die Regel, dass die rechtsstaatlichen Organe verpflichtet sind, begangene Straftaten zu verfolgen, was wir heute als „Legalitätsprinzip“ bezeichnen. - In Kants Ethik steht der Begriff der Menschenwürde im Mittelpunkt. Diese Würde setzt voraus, dass der Mensch als ein geistiges Wesen betrachtet wird.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2016
ISBN-Print
978-3-495-48723-5
ISBN-Online
978-3-495-80798-9
Verlag
Karl Alber, Baden-Baden
Sprache
Deutsch
Seiten
264
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
  2. Vorwort Kein Zugriff Seiten 9 - 11
  3. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 12 - 12
    1. I. Zur Geschichte des Wortes »Rechtsstaat« Kein Zugriff
    2. II. Kants Definition eines rechtlichen Zustandes Kein Zugriff
    3. III. Das Axiom der äußeren Freiheit Kein Zugriff
    4. IV. Gleichheit als gleiches Verpflichtungsvermögen Kein Zugriff
    5. V. Das äußere Mein und Dein Kein Zugriff
    6. VI. Die öffentliche Gerechtigkeit Kein Zugriff
    7. VII. Insbesondere: Die öffentliche Gerichtsbarkeit und der freie öffentliche Markt Kein Zugriff
    8. VIII. Die Unterscheidung und Trennung der drei staatlichen Gewalten Kein Zugriff
    9. IX. Rechtsstaat und Demokratie Kein Zugriff
    10. X. Rechtsstaat und Wohlfahrtsstaat Kein Zugriff
    11. XI. Rechtsstaat und Utilitarismus Kein Zugriff
    12. XII. Der Begriff des Rechtsstaats als Kritik am Rechtspositivismus Kein Zugriff
    13. XIII. Anwendung des Rechtsstaatsgedankens auf die Beziehungen zwischen den Staaten und zwischen den Völkern Kein Zugriff
    14. XIV. Schlußbemerkung: Rechtsstaat und Friedenszustand Kein Zugriff
    1. I. Zwei Begriffe von »erlaubt« Kein Zugriff
    2. II. Zwei Begriffe von »Erlaubnisgesetz« Kein Zugriff
    3. III. Erlaubnisgesetze als Ermächtigungsnormen Kein Zugriff
    4. IV. Der Inhalt des Erlaubnisgesetzes des § 2 der Rechtslehre Kein Zugriff
    5. V. Der ursprüngliche Erwerb von Stücken des Erdbodens Kein Zugriff
    6. VI. Der ursprüngliche Gesamtbesitz Kein Zugriff
    7. VII. Das Aufteilungsgebot Kein Zugriff
    8. VIII. Die Adressaten des Erlaubnisgesetzes Kein Zugriff
    9. IX. Der Vorgriff auf den rechtlichen Zustand Kein Zugriff
    10. X. Die Nötigung zum Eintritt in einen rechtlichen Zustand Kein Zugriff
    11. XI. Die ursprüngliche Gemeinschaft des Bodens als eine Interessengemeinschaft Kein Zugriff
    12. XII. Zu den Grenzen jeder möglichen ursprünglichen Erwerbung Kein Zugriff
    1. I. »Keine Strafe ohne Gesetz« in Kants Rechtslehre Kein Zugriff
    2. II. »Keine Strafe ohne Gesetz« bei Feuerbach Kein Zugriff
    3. III. Kants nachträglicher Kommentar zu dem »… weil er verbrochen hat« Kein Zugriff
    4. IV. Das Legalitätsprinzip bei Feuerbach Kein Zugriff
    5. V. Das Legalitätsprinzip bei Kant Kein Zugriff
    6. VI. »Es kan niemand gestraft werden als nach bewiesenem Verbrechen« Kein Zugriff
    7. VII. Zur Funktion des Strafrechts in einem Rechtsstaat Kein Zugriff
    8. VIII. Feuerbachs Zusammenfassung der rechtsstaatlichen Grundsätze des Strafrechts Kein Zugriff
    9. Zusatz: Zur gegenseitigen Implikation von oberster Staatsgewalt und Strafgerechtigkeit Kein Zugriff
    1. I. Ein Vorschlag zu zwei Privilegierungstatbeständen Kein Zugriff
    2. II. Die Einführung und die Abschaffung der Schwurgerichte in Deutschland Kein Zugriff
    3. III. Ein Vorschlag zum Thema »Entkriminalisierung« des Lebens Kein Zugriff
    1. I. Völkerstaat und Völkerbund in der Schrift Zum ewigen Frieden Kein Zugriff
    2. II. Völkerstaat und Völkerbund in der Rechtslehre Kein Zugriff
    3. III. Kann der Eintritt in einen Völkerstaat durch Krieg erzwungen werden? Kein Zugriff
    4. IV. Zum permanenten Staatenkongreß Kein Zugriff
    5. V. Der permanente Staatenkongreß in Den Haag Kein Zugriff
    6. VI. Der Droit public de l’Europe – Das Europäische Öffentliche Recht Kein Zugriff
    7. VII. Die Aufgabe eines permanenten Staatenkongresses Kein Zugriff
    1. I. Der Begriff der causa libera Kein Zugriff
    2. II. Die Differenz von imputatio facti und imputatio legis Kein Zugriff
    3. III. Zu den Gründen, die die Zurechnung ausschließen Kein Zugriff
    4. IV. Schlußbemerkung zur Zurechnung in der Metaphysik der Sitten Kein Zugriff
    1. I. Der Mensch als homo phaenomenon und als homo noumenon Kein Zugriff
    2. II. Das Bewußtsein des moralischen Imperativs als Faktum der Vernunft Kein Zugriff
    3. III. Ein Vergleich mit den Regeln der Logik Kein Zugriff
    4. IV. Gewissen und moralisches Gefühl Kein Zugriff
    5. V. Der Mensch als Person Kein Zugriff
    6. VI. Menschenwürde Kein Zugriff
    7. VII. Vom Ende der Menschenwürde Kein Zugriff
    1. I. Die Soziabilität des Menschen bei Pufendorf und Kant Kein Zugriff
    2. II. Zur voluntas communis als dem Maßstab richtigen Handelns Kein Zugriff
    3. III. Zum Prinzip der Verallgemeinerung im 18. Jahrhundert Kein Zugriff
    4. IV. Die Ausarbeitung des Selbstwiderspruchs am Beispiel des Früchtediebstahls Kein Zugriff
    1. I. Die Ausarbeitung der beiden Versionen der Goldenen Regel Kein Zugriff
    2. II. Der Name »Goldene Regel« Kein Zugriff
    3. III. Die Funktion der Goldenen Regel bei Hobbes, Thomasius und Heineccius Kein Zugriff
    4. IV. Die Kritik an der Goldenen Regel und ihre Wirkung Kein Zugriff
    5. V. Kants Stellungnahme in der Grundlegung zur Metaphysik der Sitten Kein Zugriff
    1. I. Kant und Klug zum »weil er verbrochen hat« Kein Zugriff
    2. II. Kant und Klug zu dem Grundsatz, daß ein Richter nur die gesetzliche Strafe verhängen darf Kein Zugriff
    3. III. Kant zur »Vergeltung« und zum Zweck einer gesetzlichen Strafandrohung Kein Zugriff
    4. IV. Kant und Klug zum »Wiedervergeltungsrecht (ius talionis)« Kein Zugriff
    5. V. Das Insel-Beispiel Kein Zugriff
    6. VI. Kant und Klug zum Kategorischen Imperativ Kein Zugriff
    7. VII. Schlußbemerkung Kein Zugriff
  4. Kants Schriften, die in diesem Buch behandelt werden Kein Zugriff Seiten 245 - 246
    1. Literatur vor 1900 Kein Zugriff
    2. Literatur nach 1900 Kein Zugriff
  5. Personenregister Kein Zugriff Seiten 257 - 260
  6. Sachregister Kein Zugriff Seiten 261 - 264

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