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Monographie Kein Zugriff

Offene Wirklichkeit

Ansatz eines phänomenologischen Realismus nach Merleau-Ponty
Autor:innen:
Verlag:
 2014

Zusammenfassung

Die Untersuchung zeigt die grundsätzliche Offenheit der Wirklichkeit, die man zwar erfolgreich naturwissenschaftlich erforschen, die man aber nicht in einer geschlossenen und vollständigen Darstellung abbilden kann. Sie knüpft an die phänomenologischen Arbeiten von Merleau-Ponty an, der eine Beschreibung der Wirklichkeit jenseits eines Subjekt-Objekt-Dualismus anstrebte. Aufgrund ihrer leiblichen Existenz können Menschen sich von der Wirklichkeit distanzieren, aber nicht vollständig aus ihr lösen. Weder monistische noch dualistische Ansätze können deshalb überzeugen. Einerseits werden die objektivierend arbeitenden Naturwissenschaften bestätigt, andererseits werden zugleich jene irreduziblen Erscheinungsweisen der Wirklichkeit freigelegt, die etwa in bestimmten Sinnerfahrungen, Emotionen und Intuitionen einen Ausdruck finden. Ein Schema, das sich aus der Metapher des Chiasmus ableitet, ist Grundlage für die Entwicklung eines phänomenologischen Realismus. Aus dieser Analyse der Wirklichkeit folgt die Forderung nach einer Kultur, die die lebensweltlichen und die wissenschaftlichen Erkenntnisse in eine fruchtbare Beziehung setzt. Dem gemäß ist eine offene Erkenntnishaltung, die die Anstrengungen des Verstehens mit einer Achtsamkeit auf die unverstandenen und unverstehbaren Anteile der Wirklichkeit verbindet.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2014
ISBN-Print
978-3-495-48465-4
ISBN-Online
978-3-495-86023-6
Verlag
Karl Alber, Baden-Baden
Sprache
Deutsch
Seiten
440
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
  2. Inhalt Kein Zugriff Seiten 7 - 12
  3. Vorwort Kein Zugriff Seiten 13 - 16
    1. 1. Die geschlossene Welt, der eingekapselte Mensch, der ortlose Blick Kein Zugriff
    2. 2. Der Leib als Ausgangspunkt zur Erschließung einer offenen Wirklichkeit Kein Zugriff
    3. 3. Zum Gang der Argumentation Kein Zugriff
      1. 1. Galilei Galileo und Francis Bacon Kein Zugriff
      2. 2. René Descartes: Philosophie als Methode Kein Zugriff
      3. 3. Der Weg des Zweifels Kein Zugriff
      4. 4. Der Substanzdualismus Kein Zugriff
      5. 5. Die Radikalität des Ansatzes Kein Zugriff
      6. 6. Die innovativen Aspekte des dualistischen Ansatzes bei Descartes Kein Zugriff
      7. 7. Bleibende Probleme des Dualismus Kein Zugriff
      1. 1. Unsere Welt als Leonardo-Welt Kein Zugriff
      2. 2. Formen »wissenschaftlicher« Weltanschauung Kein Zugriff
      3. 3. Die aktuelle Auseinandersetzung um das Bewusstsein Kein Zugriff
      4. 4. Grundannahmen von Daniel Dennett Kein Zugriff
      5. 5. Die heterophänomenologische Methode Kein Zugriff
      6. 6. Ein funktionalistisches Modell des Bewusstseins Kein Zugriff
      7. 7. Intuitionen und Gegenintuitionen Kein Zugriff
        1. A. Zum Status von Sprache und Intentionalität Kein Zugriff
        2. B. Die Wirklichkeit als geschlossene Welt Kein Zugriff
        3. C. Der Mensch als eingekapseltes Wesen Kein Zugriff
        4. D. Dennett als Denker der Leonardo-Welt Kein Zugriff
      1. 1. Rückblick auf Descartes und Dennett: Ortloses Erkennen Kein Zugriff
      2. 2. Charakteristika der phänomenologischen Methode Kein Zugriff
        1. A. Die Struktur – Was ist Handeln? Kein Zugriff
        2. B. Die Gestalt – Was ist Wahrnehmen? Kein Zugriff
        3. C. Was zeigt sich, wenn sich beide Hände berühren? Kein Zugriff
        4. D. Gibt es einen Weg zwischen Rationalismus und Empirismus? Kein Zugriff
        5. E. Die Zeichen – Was ist Sprechen? Kein Zugriff
        6. F. Späte Begriffe zur Bestimmung der Wirklichkeit: Wahrnehmungsglaube, Fleisch, wildes Sein Kein Zugriff
      3. 4. Was ist der Leib? Kein Zugriff
      4. 5. Resümee: Der Leib als Schüssel zum Verständnis der Wirklichkeit Kein Zugriff
      5. 6. Das Verhältnis zu Descartes Kein Zugriff
      1. 1. Vorbemerkung zu dem Ansatz eines »phänomenologischen Realismus« Kein Zugriff
      2. 2. Die Phänomene des Leibes Kein Zugriff
      3. 3. Die Erscheinungsweisen des Leibes Kein Zugriff
        1. A. Rückblick auf den dualistischen Ansatz von Descartes Kein Zugriff
        2. B. Das Verhältnis zwischen dem Chiasmus zu den Erscheinungsweisen Kein Zugriff
        3. C. Der Chiasmus als Ordnungsschema der Erscheinungsweisen Kein Zugriff
          1. I. Die Größen Bewusstsein* und Körper* Kein Zugriff
          2. II. Eigenschaften der Erscheinungsweisen im Chiasmus Kein Zugriff
          3. III. Subjekt und Objekt im Verhältnis zum Chiasmus Kein Zugriff
          4. IV. Zur Interpretation des Chiasmus im Ganzen Kein Zugriff
      4. 5. Die Erscheinungsweisen an den Rändern des Chiasmus Kein Zugriff
      5. 6. Der Leib als Einheit Kein Zugriff
        1. A. Zum Ertrag des Chiasmus als Schema Kein Zugriff
        2. B. Zur Philosophie der Gefühle Kein Zugriff
        3. C. Der Ansatz von Hermann Schmitz Kein Zugriff
        4. D. Der Dualismus als ein Reduktionismus Kein Zugriff
      6. 8. Zur Klarheit des Erkennens – erneut das Verhältnis zu Descartes Kein Zugriff
        1. A. Die Suche nach einem archimedischen Punkt Kein Zugriff
        2. B. Der Leib als partikulares Problem – Emergenztheorien Kein Zugriff
        3. C. Schopenhauers Schluss vom Leib auf die Wirklichkeit Kein Zugriff
          1. I. Wirklichkeit ist unanschaulich Kein Zugriff
          2. II. Der Umfang der Erscheinungsweisen Kein Zugriff
          3. III. Gibt es weitere, neue Erscheinungsweisen der Wirklichkeit? Kein Zugriff
          4. IV. Begegnungen in der Wirklichkeit: der Andere, Gott Kein Zugriff
        1. B. Der Leib in der Erscheinungsweise als Körper und seine Umgebung Kein Zugriff
        2. C. Die Wirklichkeit im Schema des Chiasmus dargestellt Kein Zugriff
        3. D. Ist der phänomenologische Realismus ein verdeckter Anthropozentrismus? Kein Zugriff
        1. A. 1.-Person-Perspektive und 3.-Person-Perspektive Kein Zugriff
        2. B. Zur sprachlichen Form der Erscheinungsweisen Kein Zugriff
      1. 4. Die Wirklichkeit als Einheit Kein Zugriff
        1. A. Der Schatten eines Baumes Kein Zugriff
        2. B. Atmosphäre und Raumkonzept Kein Zugriff
        3. C. Atmosphäre und Gefühl Kein Zugriff
        4. D. Anmerkungen zur Qualia Diskussion Kein Zugriff
      2. 6. Bemerkungen zu Raum und Zeit Kein Zugriff
          1. I. Akzeptanz der parallelistischen Erfahrungen Kein Zugriff
          2. II. Der Ausgangspunkt beim Behaviorismus Kein Zugriff
          3. III. Der neue Ansatz: Sozialbehaviorismus Kein Zugriff
        1. B. Die Erscheinungsweisen der Wirklichkeit als Gedanke und als Ding Kein Zugriff
        1. A. Wahrnehmen, Sprechen und Handeln bei Mead und Merleau-Ponty Kein Zugriff
          1. I. Die Medien sind nicht nur Teil der Erscheinungsweisen Kein Zugriff
          2. II. Die Medien als Vermittlung von Bewusstsein* und Ding* Kein Zugriff
          3. III. Unterschiedliche Grade der Vermittlung in den Erscheinungsweisen Kein Zugriff
          1. I. Einheit der Medien Kein Zugriff
          2. II. Unterschiede zwischen den Medien Kein Zugriff
          3. III. Intentionalität Kein Zugriff
      1. 3. Erfahrungen von Sinn Kein Zugriff
        1. A. Die biographische Entwicklung Kein Zugriff
        2. B. Die kulturelle Entwicklung Kein Zugriff
      2. 5. Die Sonderrolle der Erscheinungsweise X in der Mitte des Chiasmus Kein Zugriff
      1. 1. Das Konzept des Internal Realism Kein Zugriff
      2. 2. Charakteristika der Wirklichkeit im Internal Realism Kein Zugriff
        1. A. Gegen einen Relativismus Kein Zugriff
        2. B. Das Wahrheitskriterium der Bewährung Kein Zugriff
        3. C. Das Wahrheitskriterium der Kohärenz Kein Zugriff
        4. D. Wahrheit als Wahrhaftigkeit Kein Zugriff
        5. E. Die Suche nach der einen Wahrheit Kein Zugriff
      1. 1. Lebenswelt in der Leondardo-Welt Kein Zugriff
      2. 2. Charakteristika der Lebenswelt Kein Zugriff
      3. 3. Einige bekannte, alltägliche Begriffe Kein Zugriff
      1. 1. Wissenschaftliches Erkennen führt zur Abstraktion Kein Zugriff
      2. 2. Der wissenschaftliche Fortschritt Kein Zugriff
      3. 3. Das Verhältnis von Theorie und Empirie Kein Zugriff
      4. 4. Transdiziplinarität Kein Zugriff
      5. 5. Wissenschaften unter den Bedingungen der Leonoardo-Welt Kein Zugriff
        1. A. Die Bedeutung der Lebenswelt für die Wissenschaft Kein Zugriff
        2. B. Lebenswelt als Apriori Kein Zugriff
      1. 2. Zum Verhältnis von Wissenschaft und Kultur Kein Zugriff
        1. A. Grundannahmen Heisenbergs Kein Zugriff
        2. B. Die Kopenhagener Deutung Kein Zugriff
        3. C. Die Wirklichkeit zwischen Subjekt und Objekt Kein Zugriff
        4. D. Anmerkungen zu einzelnen Wissenschaften Kein Zugriff
        5. E. Wissenschaft und Kultur Kein Zugriff
    1. 12. Zur prinzipiellen Offenheit der Wirklichkeit – Plädoyer für eine Kultur der Achtsamkeit Kein Zugriff
  4. Literatur Kein Zugriff Seiten 427 - 436
  5. Personenregister Kein Zugriff Seiten 437 - 440

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