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Monographie Kein Zugriff

Schwarz-grüne Koalitionen in nordrhein-westfälischen Kommunen

Erfahrungen und Perspektiven
Autor:innen:
Verlag:
 2008

Zusammenfassung

Jede Koalition von politischen Parteien schafft Konflikte, so auch eine schwarz-grüne. Sind die Auseinandersetzungen im Falle einer Kooperation zwischen Union und Bündnis 90/Die Grünen möglicherweise zu stark und zahlreich, um zusammenzuarbeiten? Diese Frage stellt sich mit dem Zustandekommen eines solchen Bündnisses in Hamburg – also erstmals auf Landesebene – zwingender denn je.

Antworten darauf, ob diese Kooperation arbeitsfähig sein kann oder die Parteiverbände vor interne Zerreißproben stellt, gibt eine Analyse lokaler Parteiverbände in schwarz-grün regierten Kommunen: In Städten, Gemeinden und Kreisen arbeiteten die CDU und die Grünen bereits seit mehreren Jahren zusammen, Beispiele hierfür sind Köln, Mülheim an der Ruhr und Gladbeck. Wann und warum dort die ungewöhnliche Partnerwahl Auseinandersetzungen zwischen Parteibasis und Parteiführung nach sich zog, wird in diesem Band dargelegt. Beteiligte Lokalpolitiker der CDU und der Grünen geben Auskunft und legen offen, mit welchen Mitteln sie Konflikte beilegten. In einem weiteren Schritt beurteilen nordrhein-westfälische Landespolitiker die Option einer schwarz-grünen Koalition und die Übertragbarkeit kommunaler Methoden des Konfliktmanagements auf die Landesebene.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2008
ISBN-Print
978-3-8329-3639-6
ISBN-Online
978-3-8452-1057-5
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Münchner Beiträge zur politischen Systemforschung
Band
3
Sprache
Deutsch
Seiten
130
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 12
  2. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 13 - 14
  3. Das Jahr der politischen Wendungen 2005 – Eine Chance für Schwarz-Grün? Kein Zugriff Seiten 15 - 20
    1. Befunde der Koalitionsforschung und Bedingungen der Analyse Kein Zugriff Seiten 21 - 27
      1. Manifestationszeitpunkte, -formen und -orte parteiinterner Konflikte Kein Zugriff Seiten 27 - 31
      2. Lösungsstrategien bei parteiinternen Konflikten Kein Zugriff Seiten 31 - 32
      3. Der Einfluss parteiinterner Konflikte auf die Stabilität der Koalition Kein Zugriff Seiten 32 - 33
      4. Leitfragen, Untersuchungsobjekte und Zeiträume Kein Zugriff Seiten 33 - 35
      5. Methodik Kein Zugriff Seiten 35 - 36
  4. Die Geschichte von Schwarz-Grün Kein Zugriff Seiten 37 - 38
  5. Schwarz-Grün in Kommunen – ein vornehmlich nordrhein-westfälisches Phänomen Kein Zugriff Seiten 39 - 42
    1. Überwiegend katholisch und arbeitnehmernah: Die CDU Nordrhein-Westfalen Kein Zugriff Seiten 43 - 45
    2. Bunt und weniger bürgerlich: Bündnis 90/Die Grünen in Nordrhein-Westfalen Kein Zugriff Seiten 45 - 46
    1. Die Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalens Kein Zugriff Seiten 47 - 50
    2. Das Verhältnis zwischen CDU und Bündnis 90/Die Grünen in den untersuchten Kommunen vor den Koalitionen Kein Zugriff Seiten 50 - 52
    3. Politische Orientierung, Größe und Schwerpunktsetzung der Parteiverbände sowie politische Ausrichtung der befragten Fraktionsspitzen Kein Zugriff Seiten 52 - 55
    4. Koalitionsaussagen und Sitzverteilung im Rat Kein Zugriff Seiten 55 - 56
    5. Absicherung der Koalition gegenüber Landes- und Bundespartei Kein Zugriff Seiten 56 - 60
    1. Widerspruch innerhalb der Grünen-Basis während der Koalitionsverhandlungen Kein Zugriff Seiten 61 - 65
    2. Widerspruch während der Koalitionen bei grüner Basis und Eliten Kein Zugriff Seiten 65 - 70
    3. Abwanderung von Teilen der grünen Elite und Basis Kein Zugriff Seiten 70 - 72
    4. Nach außen nahezu geschlossene Zustimmung bei der CDU Kein Zugriff Seiten 72 - 75
    5. Widerspruch aus den CDU-Eliten durch Oberbürgermeister, Oberstadtdirektor und Teile der Ratsfraktion Kein Zugriff Seiten 75 - 77
    6. Widerspruch durch abweichendes Stimmverhalten in den CDU-Ratsfraktionen Kein Zugriff Seiten 77 - 80
    1. Ausklammern und Formulierungen in den Koalitionsverträgen Kein Zugriff Seiten 81 - 82
    2. Kommunikation, informelle Absprachen und „Kuhhandel“ zwischen den Fraktionsspitzen der Bündnispartner Kein Zugriff Seiten 82 - 87
    3. Verschiedene Formen der Basisbeteiligung als Mittel der Konfliktprävention und -bekämpfung bei den Grünen Kein Zugriff Seiten 87 - 91
    4. Kommunikation und Durchsetzungsstrategien als Mittel des Krisenmanagements der CDU-Fraktionen Kein Zugriff Seiten 91 - 92
      1. Abwanderung: Parteiaustritte und Mandatsniederlegungen Kein Zugriff Seiten 93 - 95
      2. Widerspruch als Form des Protests Kein Zugriff Seiten 95 - 99
      1. Unterschiedliche Formen der Beteiligung der grünen Basis als Unsicherheitsfaktor für den Koalitionspartner CDU Kein Zugriff Seiten 99 - 101
      2. Fehlende Zuverlässigkeit der Fraktionen als Haupt-Störfaktor Kein Zugriff Seiten 101 - 104
  6. Schwarz-Grün in den untersuchten Kommunen: Ein Resümee Kein Zugriff Seiten 105 - 110
  7. Ist Schwarz-Grün außerhalb von Kommunen praktikabel? Die Sicht nordrhein-westfälischer Landespolitiker Kein Zugriff Seiten 111 - 120
  8. Ausblick – zur Zukunft von Schwarz-Grün Kein Zugriff Seiten 121 - 122
  9. Bibliografie Kein Zugriff Seiten 123 - 128
  10. Interviewverzeichnis Kein Zugriff Seiten 129 - 130

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