Die Zeitschrift für Flüchtlingsforschung (ZFlucht) ist ein neues peer-reviewed journal, das sich explizit als trans- und interdisziplinäres Organ versteht und danach strebt, als „Informationsknoten“ der wissenschaftlichen Community die interdisziplinäre Zusammenarbeit und Vernetzung in der Flüchtlingsforschung sichtbar zu machen und diese langfristig voranzutreiben.Die ZFlucht zielt darauf, herausragende wissenschaftliche Beiträge zu den Themen Flucht, Vertreibung und anderen Formen der Gewaltmigration sowie zum Flüchtlingsschutz und zur (Re-)Integration von Flüchtlingen zu veröffentlichen. Inhaltlich relevante Beiträge können sich auf globale, regionale, nationale und lokale Entwicklungen sowie auf theoretische Auseinandersetzungen beziehen.Die Zeitschrift ist an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis angesiedelt. Sie richtet sich explizit an Sozial-, Kultur-, Rechts- und GeisteswissenschaftlerInnen und zudem an BerufspraktikerInnen und EntscheidungsträgerInnen in Politik, Verwaltung, Verbänden und (internationalen) Nichtregierungsorganisationen sowie an Ehrenamtliche, Freiwillige und Fach- und Führungskräfte der Sozialen Arbeit.Die in der ZFlucht veröffentlichten Manuskripte werden einem doppelt anonymisierten Begutachtungsverfahren (double-blind peer review) unterzogen: Eine anonymisierte Fassung des Aufsatzmanuskripts wird von mindestens zwei externen GutachterInnen geprüft. Das Periodikum möchte zur Etablierung sowie zur nachhaltigen Verankerung der Forschung über Zwangs- und Gewaltmigration im weitesten Sinne im deutschsprachigen Raum beitragen. Einzelne Beiträge erscheinen in englischer Sprache.Die ZFlucht veröffentlicht Beiträge in den drei Rubriken „Aufsätze“, „Forum“ und „Literaturbericht“.Die Rubrik „wissenschaftliche Aufsätze“ bietet die Möglichkeit zur Veröffentlichung der Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung. Die Rubrik „Forum" beinhaltet unterschiedliche Beiträge wie Praxis- und Forschungsberichte, Kommentare, Debattenbeiträge und Tagungsberichte. Im „Literaturbericht“ werden Rezensionen zu thematisch passenden Werken veröffentlicht.
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Auf Grundlage einer in Berlin durchgeführten qualitativen Studie stellt der Artikel die Einstellungen von 25 Geflüchteten aus Syrien, dem Irak und Afghanistan zu Juden, Jüdinnen und Israel dar. Er diskutiert regionale und ideologische...
Dieser Forumsbeitrag reflektiert Forschungsdesign und -umsetzung einer Studie zu Medienrepertoires und -regeln in irakischen und syrischen Flüchtlingsfamilien (Rothenberger et al. 2019a; 2019b). Im Fokus des Beitrags stehen dabei Überlegungen zur...
Die Coronavirus-Krise trifft die Türkei in einer ohnehin schon besonders schweren Zeit. Obwohl schnelle politische Massnahmen, insbesondere Reisebeschränkungen und Ausgangsverbote, die Zahl der Infektionen unter Kontrolle hielten, sind die...
Während der Corona-Pandemie ist der Zugang zu verlässlichen Informationen besonders relevant, um Schutzmaßnahmen ergreifen zu können. Migrant*innen und Geflüchteten in Transit- und Residenzländern mangelt es häufig am Zugang zu diesen...