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Beziehungsweisen

Elemente einer relationalen Soziologie
Autor:innen:
Verlag:
 2019

Zusammenfassung

Die gegenwärtige Soziologie leidet unter einer Reihe bedeutender Einschränkungen: So fokussiert sie allein die Dimension des Handelns, Kommunizierens, Selektierens und Konstruierens, an der sie, noch dazu nur Menschen, teilhaben lässt. Diese aktivistischen Vorurteile und anthropologischen Egoismen gilt es zu überwinden.

Die vorliegende Studie zeigt auf, dass die Existenzweisen und Weltverhältnisse von Subjekten, Systemen und Netzwerken nicht aus deren Aktivität hervorgehen, sondern aus sozialen Beziehungen – und diese können sowohl interaktiv als auch interpassiv sein. Das ermöglicht der hier entwickelten relationalen Soziologie außerdem, die Vielfalt der menschlichen und nicht-menschlichen Akteure und Passeure in den Blick zu nehmen.

Zwei empirische Fallstudien illustrieren abschließend die theoretische und methodologische Leistungsfähigkeit des vorgeschlagenen Perspektivenwechsels. Die Beziehungen zwischen Menschen und Tieren in sogenannten indigenen Gesellschaften lassen sich damit ebenso verstehen lernen wie die immersiven Versenkungen von Hochfrequenzhändlern in ihre algorithmischen Systeme.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2019
ISBN-Print
978-3-95832-189-2
ISBN-Online
978-3-7489-0526-4
Verlag
Velbrück Wissenschaft, Weilerswist
Sprache
Deutsch
Seiten
280
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 8 Download Kapitel (PDF)
  2. Einleitende Bemerkungen Seiten 9 - 17 Download Kapitel (PDF)
  3. Download Kapitel (PDF)
    1. Soziale Immanenz
    2. Methodologischer Relationalismus
    3. Anders-Werden
    4. Umgehungen
    5. Suspendierende und interpassive Differenz
    6. Affektbeziehungen
  4. Download Kapitel (PDF)
    1. Extensive und intensive Methoden
    2. Transgressionen ins Jetzt
    3. Die Intensitätsanalyse
    4. Extensive und intensive Nachbarschaften
    5. Symbiotische Beziehungen
  5. Download Kapitel (PDF)
    1. Unwahrscheinlichkeitsobsessionen
    2. Kopplungen
    3. Kommunikationswünsche
    4. Komplexitätstransfers
  6. Download Kapitel (PDF)
    1. Antagonistisches Primat
    2. Dialektische Umkehrungen
    3. Kompetitive Umkehrungen
    4. Wettbewerbserzwingung
  7. Download Kapitel (PDF)
    1. Wettbewerbsumgehungen
    2. Ludischer Wettbewerb
    3. Ludische Beziehungen
    4. Übergang
  8. Download Kapitel (PDF)
    1. Behaviorismus und Verhaltenstheorie
    2. Struktur und Relation
    3. Relationale Soziologie
    4. Beziehung und Relation
    5. Prozesssoziologie
    6. Soziologie des Werdens
    7. Kohärenzen des Werdens
    8. Konstitutives Zwischen
    9. Arten und Formen sozialer Beziehungen
  9. Download Kapitel (PDF)
    1. Affektstudien
    2. Abstrakte Affektbeziehungen
    3. Was ist ein Affektif?
    4. Extensive Affekte
    5. Kritische Affekte
    6. Intensive Affekte
  10. Download Kapitel (PDF)
    1. Handlungstheoretische Ausschlüsse
    2. Interaktionstheoretische Blockaden
    3. Systemtheoretische Übertragungen
  11. Download Kapitel (PDF)
    1. Passive Wechselbeziehungen
    2. Von der Interaktivität zur Interpassivität
    3. Interpassivität als Delegation und Dialektik
    4. Interpassivität als passive Nachahmung
    5. Nachahmung als Affektbeziehung
    6. Nachahmung, Gegen-Nachahmung, Nicht-Nachahmung
    7. Die individuellen und die sozialen Gesetze
    8. Ansehen und Attraktion
    9. Passive Erfindungen und Selektionen
    10. Emotionale Anpassung und affektive Einpassung
    11. Bewusste Nachahmung, Reziprozität und Interaktivität
    12. Urbane Nachahmungen
  12. Download Kapitel (PDF)
    1. Aufhebung oder Suspensionen in die Schwebe
    2. Der Suspensionsbegriff in der Biologie und Anthropologie
    3. Kulturen der Schwebe
    4. Distinktionssuspension
    5. Übergang
  13. Download Kapitel (PDF)
    1. Streifzüge durch heterologische Ökologien
    2. Heterologische Gesellschaften
    3. Totemistische Gesellschaften und Kosmovitalismus
    4. Jaguar-Werden
    5. Eine semiotische Deutung heterologischer Beziehungen
    6. Eine affektanalytische Deutung heterologischer Beziehungen
    7. Übergang
  14. Download Kapitel (PDF)
    1. Automatisierung des Wertpapierhandels
    2. Menschliche Elemente in automatisierten Systemen
    3. Der Mythos von der automatisierten Affektneutralisierung
    4. Affektanalyse: »Ein Gefühl für das System bekommen«
    5. 1867 – Die Attraktivität des Börsentickers
    6. 1969 – Synthesen mit dem Monitor
    7. Exkurs: Affective Computing
    8. 1989 – Symbiosen mit dem System
    9. Emotionale Arbeit und Emotionales Management
    10. Intensivierte Beziehungen
    11. Visuelle Intensivierung
    12. Akustische Intensivierung
    13. Pharmakopische Intensivierung
    14. Diskussion
  15. Schluss Seiten 248 - 253 Download Kapitel (PDF)
  16. Danksagung Seiten 254 - 255 Download Kapitel (PDF)
  17. Textnachweise Seiten 256 - 256 Download Kapitel (PDF)
  18. Literaturverzeichnis Seiten 257 - 280 Download Kapitel (PDF)

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