Schönheit des Alltäglichen
Zur Ethik des täglichen Umgangs bei Albert Schweitzer, Martin Buber und Adalbert Stifter- Autor:innen:
- Verlag:
- 2017
Zusammenfassung
Ausgehend von Albert Schweitzer, der mit seiner bahnbrechenden (natur-)ethischen Maxime der Ehrfurcht vor dem Leben ein achtungsvolles Verhalten gegenüber nicht-menschlichen Lebewesen im philosophischen Denken inauguriert, wird bei seinem Zeitgenossen, dem Dialogiker und Religionsphilosophen Martin Buber, eine argumentative Fortführung dieses Ansatzes von der Autorin festgestellt und verfolgt: Vor dem Hintergrund der chassidischen Überlieferung prägt Buber – in Kombination mit seinem Dialogdenken – die singuläre Devise der Heiligung des Alltags, welche auf ein weihevolles Verhalten auch in Bezug auf Gegenstände und alltägliche Situationen im Allgemeinen abstellt. Gleichsam die Figuration des Projektes liefert schließlich der Schriftsteller Adalbert Stifter, der (bereits über ein halbes Jahrhundert zuvor) in seinem philosophisch relevanten Werk Der Nachsommer eine idealisierte Alltäglichkeit anhand einer ihresgleichen suchenden Beispielfülle und Deskriptionsakribie paradigmatisch vor Augen führt, und mittels der Protagonisten exemplarisch vorleben lässt.
Ziel dieses Buches ist es, die Orientierungen der drei Ansätze herauszustellen und in praktisch-philosophischer Hinsicht als Wege zum gelingenden Leben zu präsentieren.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2017
- ISBN-Print
- 978-3-495-48790-7
- ISBN-Online
- 978-3-495-81790-2
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 416
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Danksagung Kein Zugriff Seiten 9 - 10
- Inhalt Kein Zugriff Seiten 11 - 14
- Albert Schweitzer Kein Zugriff
- Martin Buber Kein Zugriff
- Adalbert Stifter Kein Zugriff
- Darlegung des Forschungsvorhabens Kein Zugriff Seiten 17 - 36
- 1.1 „Dienen“: Das Postulat der Kultivierung des Willens zum Leben Kein Zugriff
- 1.2 „Er reißt kein Blatt vom Baume ab“: Ehrfurcht im täglichen Lebensumfeld Kein Zugriff
- 2. Auf halbem Wege?[srtn]Das Beispiel des Kristalls oder Der Schutz anorganischen Lebens Kein Zugriff
- 1. Die Welt als „göttliches Schicksal“: Einführende Erläuterungen zu Dialogphilosophie und Chassidismus-Deutung Kein Zugriff
- 2.1 Die Signifikanz menschlicher Freiheit hinsichtlich des Gelingens von Schöpfung Kein Zugriff
- 2.2 (Aus)Richtung „gen Himmel“ als wahrhafte Treue zum Sein Kein Zugriff
- 2.3 Weltzugewandter Glaube und Mystik der Tat versus Beschwörung und Magie Kein Zugriff
- 3. Lehre sein oder Vom Schuheschnüren: Das Primat der Lebenshaltung und Tat gegenüber Theorie und Lehre Kein Zugriff
- 4.1 „Hier und Jetzt“: Alles soll Sakrament werden Kein Zugriff
- 4.2.1 Brot und Mahl: Von den Wohnstätten göttlicher Funken und dem Modus ihrer Sublimierung Kein Zugriff
- 4.2.2 Der Schatz „unterm Herd unsres Hauses“: Negierung einer Handlungshierarchie und der spezifische Dienst des Einzelnen Kein Zugriff
- 1. Exkurs: Vertrautheit versus Fremdheit –[srtn]„Vom Geheimnis der alltäglichen Dinge“ Kein Zugriff
- 2.1 „Kleines ist mir groß“: Deskriptionsakribie als Ehrfurchtsbekundung Kein Zugriff
- 2.2 „Die Unschuld der Dinge“: Demut und Zurücknahme als Charakterdispositionen Kein Zugriff
- 2.3.1 Die Ordnung des Hauses Kein Zugriff
- 2.3.2 Pflanzen- und Baumpflege Kein Zugriff
- 2.3.3 Tierschutz und -pflege Kein Zugriff
- 3. „Die Ehrfurcht vor den Dingen, wie sie an sich sind“: Ein Leben und Alltag in Einklang mit der Lebensumgebung Kein Zugriff
- 1. Die Bedeutsamkeit des Unscheinbaren, der Tat und des Lebensortes – Aspekte einer Aufwertung des Alltäglichen der Autoren-Trias Kein Zugriff
- 2. Praktizierte Ehrfurcht vor dem Leben –[srtn]Stifters Der Nachsommer mit Schweitzer gelesen Kein Zugriff
- 3. „Vergeßt Euch und habt die Welt im Sinn“ –[srtn]Stifters Der Nachsommer mit Buber gelesen Kein Zugriff
- Resümee Kein Zugriff Seiten 394 - 401
- Onlinequellen: Kein Zugriff





