Offene Ordnungen
Zur Aktualität Wolfgang Hildesheimers- Herausgeber:innen:
- Verlag:
- 2018
Zusammenfassung
Wolfgang Hildesheimer war einer der bedeutendsten deutschsprachigen Autoren nach 1945. Als Jude, der die Jahre der nationalsozialistischen Herrschaft in Palästina und London verbrachte, als Simultandolmetscher bei den Nürnberger Prozessen, schließlich auch als genauer Beobachter der ökologischen Krisensachverhalte registrierte er mit großer Unbestechlichkeit den Zerfall einst zuverlässig scheinender Ordnungen im sozialen und kulturellen Gefüge Europas. Sowohl mit seinen literarischen Werken als auch mit seinen diskursiven Wortmeldungen stellte er sich nicht nur gegen die Wiederaufbau-Emphase der 50er, sondern auch gegen den Geschichtsoptimismus der 60er und 70er Jahre. Der vorliegende Band zeigt im Blick auf prominente und weniger bekannte Texte Hildesheimers, auf welche Weise diese Erfahrung seine literarische Arbeit geprägt hat und welche Aktualität ihr in der Begegnung mit einer nachgeborenen Lesergeneration zuwächst, die ihrerseits mit einer neuen Dimension von Ordnungsverlusten konfrontiert zu sein scheint.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2018
- ISBN-Print
- 978-3-8498-1297-3
- ISBN-Online
- 978-3-8498-1347-5
- Verlag
- Aisthesis, Bielefeld
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 253
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6
- Einführung Kein Zugriff Seiten 7 - 26 Stephan Braese
- Zeitszenen, Sterbeszenen Kein Zugriff Seiten 27 - 42 Ulrike Vedder
- Wolfgang Hildesheimer und das Theater mit dem Absurden Kein Zugriff Seiten 43 - 56 Karlheinz Braun
- „Unheimlich stechende Blicke“ Kein Zugriff Seiten 57 - 80 Christoph Pflaumbaum
- Rettung im Erzählen Kein Zugriff Seiten 81 - 108 Arnulf Knafl
- Die entsetzliche Freiheit Kein Zugriff Seiten 109 - 124 Doerte Bischoff
- „Engagement muß sein.“ Kein Zugriff Seiten 125 - 156 Stephan Braese
- Der Mensch hat die Erde verlassen Kein Zugriff Seiten 157 - 182 Hanjo Kesting
- Gegenständlichkeit, Tod und Nachleben Kein Zugriff Seiten 183 - 204 Erik Porath
- But the passage of years is cruel Kein Zugriff Seiten 205 - 236 Thomas Wild
- Hildesheimer als Briefautor Kein Zugriff Seiten 237 - 252 Olga Blank
- Über die Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 253 - 253





