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Sammelband Kein Zugriff

Obskure Differenzen

Psychoanalyse und Gender Studies
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2013

Zusammenfassung

Gegenwärtig werden Geschlechtsidentitäten in vielen Kulturen als fragil und wandelbar erlebt. Um den damit verbundenen individuellen und kollektiven Erfahrungen zwischen Angst und Neugier besser begegnen zu können, ist eine Zusammenführung von Psychoanalyse und Gender Studies naheliegend und notwendig. Beide Disziplinen haben seit ihren Anfängen einen prekären institutionellen Status inne. Ihre genuine Hinwendung zu Fragen der geschlechtlichen Identifizierung und der gemeinsame Anspruch auf ein Ineinandergreifen von Theorie und Praxis implizieren vielfältige Anschlussmöglichkeiten.

Doch trotz innovativer theoretischer Ansätze innerhalb beider Fachrichtungen ist es nicht leicht, diese ineinander zu überführen und produktiv zu machen. Durch ihre Expertise in beiden Forschungsrichtungen gelingt es den BeiträgerInnen, ein produktives Spannungsverhältnis zwischen der psychoanalytischen Praxis und den Ansätzen der Gender Studies herzustellen und die wechselseitige Rezeption zu stärken. Zugleich werden die obskuren Differenzen beleuchtet und verborgene Parallelen herausgearbeitet.

Mit Beiträgen von Mit Beiträgen von Anna Babka, Marlen Bidwell-Steiner, Beate Hofstadler, Ortrun Hopf, Ulrike Kadi, Brigitta Keintzel, Eva Laquièze-Waniek, Wolfgang Müller-Funk, Susanne Lummerding, Juliet Mitchell, Alice Pechriggl, Ilka Quindeau und Alenka Zupančič


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2013
Copyrightjahr
2013
ISBN-Print
978-3-8379-2271-4
ISBN-Online
978-3-8379-6588-9
Verlag
Psychosozial-Verlag, Gießen
Reihe
Diskurse der Psychologie
Sprache
Deutsch
Seiten
273
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
  2. Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 12
  3. Psychoanalyse, Geschwister und die soziale Gruppe Kein Zugriff Seiten 13 - 38
    Autor:innen:
  4. Begehren gebären. Überlegungen zur dunklen Vorgeschichte des Subjekts Kein Zugriff Seiten 39 - 58
    Autor:innen:
  5. Von der melancholischen Identifikation zur Aneignung des Geschlechts. Butler liest Freud Kein Zugriff Seiten 59 - 82
    Autor:innen:
  6. Homophobie und die Dialektik der Selbstaufklärung in der Psychoanalyse Kein Zugriff Seiten 83 - 100
    Autor:innen:
  7. Der Überschuss des Begehrens und das Feld des Genießens nach Lacan Kein Zugriff Seiten 101 - 130
    Autor:innen:
  8. Sexuelle Differenz und Ontologie Kein Zugriff Seiten 131 - 150
    Autor:innen:
  9. QueEren von Phantasmen. Zur politischen Relevanz psychoanalytischer Theorie Kein Zugriff Seiten 151 - 174
    Autor:innen:
  10. Jenseits der Geschlechterdichotomie. Eine alteritätstheoretische Konzeptualisierung von Männlichkeit und Weiblichkeit Kein Zugriff Seiten 175 - 192
    Autor:innen:
  11. Die Illusionen des Gewissens. Melanie Klein und Emmanuel Levinas Kein Zugriff Seiten 193 - 208
    Autor:innen:
  12. So viele tote Männer. Zur Geschlechtskonstruktion in Freudsreligions- und kulturkritischen Schriften Kein Zugriff Seiten 209 - 224
    Autor:innen:
  13. Der Andere und ich. Psychoanalyse – Film – Geschlecht Kein Zugriff Seiten 225 - 238
    Autor:innen:
  14. Begriffe in Bewegung. Gender, Lesbian Phallus und Fantasy Echoes Kein Zugriff Seiten 239 - 268
    Autor:innen:
  15. Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 269 - 273

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