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Sammelband Kein Zugriff

„Linksanwälte“

Aspekte der Strafverteidigung im roten Jahrzehnt
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2025

Zusammenfassung

Strafrechtliche Auseinandersetzungen begleiteten die 68er-Proteste ebenso wie den Terrorismus der 1970er Jahre. Dieser Band nähert sich jenen als „Linksanwälte“ geschmähten Strafverteidiger:innen an, die Mandate in Demonstrations- und Terrorismus-Prozessen übernahmen oder gar selbst angeklagt waren. Unter Berücksichtigung von Kontinuitäten, Erscheinungsformen und gesellschaftlichem Kontext untersucht er eine zentrale Akteursgruppe des roten Jahrzehnts, die in der (rechts-)geschichtlichen Forschung eher wenig Beachtung findet. Mit Beiträgen von Prof. Dr. Jörg Arnold | Dominik Aufleger | Prof. Dr. Angela Borgstedt | Jonas Brosig | Prof. Dr. Gisela Diewald-Kerkmann | Notar und RVGH a.D. Klaus Eschen + | RAin Margarete Fabricius-Brand, FAFamR | Prof. Dr. Matthias Jahn | Eberhard Kempf | Dr. Tillmann Krach | Rainer Langhans | Kevin Lenk, M.A. | Prof. Dr. Andreas Mehlich | Prof. Dr. Thomas Niehr | Stefan Reinecke | Timo Walz, M.A. | Prof. Dr. Sascha Ziemann

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2025
ISBN-Print
978-3-7560-2296-0
ISBN-Online
978-3-7489-4947-3
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Rechtsgeschichtliche Forschungen
Band
8
Sprache
Deutsch
Seiten
364
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
    1. Widmung Kein Zugriff
    2. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff
    1. I. Einleitung: „Linksanwälte“ als Gegenstand der historischen Forschung Kein Zugriff Seiten 15 - 32 Jonas Brosig
    2. Thomas Niehr
      1. 1. Einleitung Kein Zugriff
      2. 2. Linksanwälte Kein Zugriff
      3. 3. Linguistische Diskursanalyse Kein Zugriff
      4. 4. Rechtsanwalt/Linksanwalt: Semantische Kämpfe um Benennungsalternativen Kein Zugriff
      5. 5. Der Linksanwalt: Organ der Rechtspflege oder Sympathisant? Kein Zugriff
      6. 6. Schluss Kein Zugriff
    3. Timo Walz
      1. I. Kein Zugriff
      2. II. Kein Zugriff
      3. III. Kein Zugriff
      4. IV. Kein Zugriff
      5. V. Kein Zugriff
    4. Angela Borgstedt
      1. I. Kein Zugriff
      2. II. Kein Zugriff
      3. III. Kein Zugriff
      4. IV. Kein Zugriff
    5. V. Szenen einer Eskalation. Die linken Rechtsanwälte nach 1967 im Spannungsfeld zwischen Instrumentalisierung und öffentlicher Ausgrenzung Kein Zugriff Seiten 107 - 120 Stefan Reinecke
    6. VI. Mit Recht für die Revolution – der Linksreferendar Rolf Pohle Kein Zugriff Seiten 121 - 140 Dominik Aufleger
    7. Matthias Jahn, Sascha Ziemann
        1. 1. Die Mescalero-Strafverfahren Kein Zugriff
        2. 2. Der Oldenburger Strafprozess Kein Zugriff
        1. 1. Dramaturgische Rahmung Kein Zugriff
        2. 2. Rechtsfragen Kein Zugriff
        3. 3. Machtfragen Kein Zugriff
        4. 4. Ein glimpfliches Ende Kein Zugriff
      1. III. Für Recht und Gesellschaft: Strafverteidigung und Gesellschaftskritik Kein Zugriff
        1. 1. Grundlagen der Holtfort’schen Konzeption Kein Zugriff
        2. 2. Die Antithese: Der Strafverteidiger als Organ der Rechtspflege Kein Zugriff
        3. 3. Die These: Der Strafverteidiger als Rechtshelfer sozialer Gegenmacht Kein Zugriff
      2. V. Schluss Kein Zugriff
    8. Kevin Lenk
      1. Hans-Christian Ströbele und der Tod von Georg von Rauch Kein Zugriff
      2. Die RAF-Anwälte und das Kursbuch 32 Kein Zugriff
      3. Die RAF-Anwaltsbüros und die Komitees gegen Folter an politischen Gefangenen Kein Zugriff
      4. Klaus Croissant und der Wagenbach-Verlag Kein Zugriff
      5. Fazit Kein Zugriff
    9. Gisela Diewald-Kerkmann
      1. 1. Grenzgänger Kein Zugriff
      2. 2. „Terror-Advokaten“ Kein Zugriff
      3. 3. „Garant der Unschuldsvermutung“ Kein Zugriff
      4. 4. Fazit Kein Zugriff
    10. Jörg Arnold
      1. 1. „Linksanwälte“ Kein Zugriff
      2. 2. „Organe der Revolution“? Kein Zugriff
      3. Resumée Kein Zugriff
    11. XI. „Linksanwalt“ und Mandant im politischen Prozess. Perspektiven aus Verteidigersicht Kein Zugriff Seiten 217 - 228 Tillmann Krach
    12. Andreas Mehlich
        1. I. Die Wurzeln der Organlehre Kein Zugriff
        2. II. Der Organbegriff in der jungen Bundesrepublik Kein Zugriff
        1. I. Der „Linksanwalt“ als „Enfant terrible“ Kein Zugriff
        2. II. Interessenvertretung als Berufsethos Kein Zugriff
        3. III. Ambivalentes Organverständnis linker Anwälte? Kein Zugriff
      1. C. Neuausrichtung der Organlehre durch das Bundesverfassungsgericht Kein Zugriff
      2. D. Das Erbe der „Linksanwälte“ Kein Zugriff
    13. Jörg Arnold
      1. 1. „Linksanwälte“: Ein neuer Typus des Strafverteidigers? Kein Zugriff
        1. 2.1. Zeitgeschichte Kein Zugriff
        2. 2.2. Gegenwartswirklichkeit Kein Zugriff
          1. 3.1.1. Strafverteidigung und Staatskritik Kein Zugriff
          2. 3.1.2. Strafverteidigung als Interessenvertretung des Mandanten Kein Zugriff
        1. 3.2. Gefährdungen Kein Zugriff
      2. 4. Schluss Kein Zugriff
    1. Margarete Fabricius-Brand
      1. Das Thema Kein Zugriff
      2. Studienbeginn in Tübingen – Die Protestbewegung ergreift mich Kein Zugriff
      3. Protest linker Männer und Frauenemanzipation Kein Zugriff
      4. Wechsel zur Reformuniversität in Gießen und Beginn des Psychologiestudiums Kein Zugriff
      5. Referendarzeit in Gießen und die Entscheidung, Anwältin zu werden Kein Zugriff
      6. Anwältin in Berlin-Kreuzberg Kein Zugriff
      7. Das Thema der Diplomarbeit führt mich zum Strafvollzug Kein Zugriff
      8. Das „rote Jahrzehnt“ ging 1977 zu Ende – ich blieb rechtspolitisch aktiv Kein Zugriff
      9. Erfolg im Beruf verkürzt die Zeit für Rechtspolitik Kein Zugriff
      10. Anhang: Auf den AJTs gehaltene Referate (Auswahl) Kein Zugriff
    2. Jonas Brosig, Klaus Eschen†
      1. Zeitzeugengespräch mit Klaus Eschen† Kein Zugriff
    3. Angela Borgstedt, Jonas Brosig
      1. Zeitzeugengespräch mit Eberhard Kempf Kein Zugriff
    4. Jonas Brosig
        1. Vorbemerkung: Kein Zugriff
      1. A Quellen Kein Zugriff
      2. B Publizierte Quellen Kein Zugriff
      3. C Darstellungen Kein Zugriff
    1. Biografische Angaben zu Autoren und Zeitzeugen Kein Zugriff
    2. Personenverzeichnis Kein Zugriff
    3. Sachregister Kein Zugriff

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