Geschichte der christlichen Ethik
- Autor:innen:
- |
- Verlag:
- 2026
Zusammenfassung
Das Buch lädt ein zu einer spannenden Tour d'horizon durch 2000 Jahre Geschichte christlicher Ethik. Es stellt die Vielfalt ethischer Orientierungen in der katholischen Tradition vor Augen – an Gott, am Guten, am Gesetz, an der Pflicht und an der Freiheit. Dabei schlägt es den Bogen von den Anfängen bei Paulus über die Zeit der Kirchenväter, der mittelalterlichen und neuzeitlichen Theologie bis in die Gegenwart, gibt Einblicke in zentrale Protagonisten und bietet einen Überblick über die wichtigsten Entwicklungen. Beim Durchgang durch die Geschichte zeigt sich ein vielstimmiges Ringen um die Deutung des Guten und die Rolle des Gewissens in Antwort auf die Fragen der jeweiligen Zeit. So ermutigt die Lektüre dazu, sich in ähnlicher Weise den gegenwärtigen Herausforderungen zu stellen und sich mit Mut und Kreativität für neue Lösungsansätze zu engagieren.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2026
- Copyrightjahr
- 2026
- ISBN-Print
- 978-3-451-38815-6
- ISBN-Online
- 978-3-451-84814-8
- Verlag
- Herder, Freiburg
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 386
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt Kein Zugriff
- Autor:innen: |
- Vom Umfang einer Geschichte der christlichen Ethik Kein Zugriff
- Wie ist diese Geschichte der christlichen Ethik aufgebaut? Kein Zugriff
- Von den Begrenzungen dieser Geschichte der christlichen Ethik Kein Zugriff
- Vom Ziel dieser Geschichte der christlichen Ethik Kein Zugriff
- Autor:innen:
- Warum beginnt diese Geschichte der christlichen Ethik mit Paulus? Kein Zugriff
- Die Vorgeschichte des Gewissensverständnisses: das Zusammenwirken von jüdischer Phänomenologie und griechisch-philosophischer Begrifflichkeit Kein Zugriff
- 1.2.1 Die zentrale Perspektive: Handeln aus Glauben Kein Zugriff
- Die Fähigkeit aller Menschen, grundlegende moralische Regeln erkennen zu können Kein Zugriff
- Sünde als Mangel an Glauben und Liebe als Inbegriff göttlicher Weisung Kein Zugriff
- Freiheit und Rücksicht auf das Gewissen der anderen Kein Zugriff
- Freiheit des Gewissens und Grundrecht auf Gewissensfreiheit Kein Zugriff
- Gewissen und Gott Kein Zugriff
- Gewissen und staatliche Gewalt Kein Zugriff
- Die Fehleranfälligkeit religiöser wie sittlicher Erkenntnis Kein Zugriff
- Freiheit und Kompetenz der Liebe – eine ‚implizite Ethik‘ des Paulus Kein Zugriff
- 1.3.1 Hintergründe Kein Zugriff
- Der Gedanke der natürlichen sittlichen Einsicht bei Origenes Kein Zugriff
- Selbstbeherrschung als Grundlage für eine gute Entscheidung Kein Zugriff
- Dynamik der Freiheit Kein Zugriff
- Pädagogik der Tugend für alle Menschen Kein Zugriff
- Ein dynamisches Verständnis der freien Seele Kein Zugriff
- Die Hervorhebung der richtigen Gesinnung Kein Zugriff
- Ethik der Freiheit oder Moralpädagogik innerer und äußerer Gerechtigkeit? Kein Zugriff
- 1.4 Ausblick Kein Zugriff
- Autor:innen:
- Christentum und römische Götterverehrung Kein Zugriff
- Die antike Tradition des Naturrechts Kein Zugriff
- Der berufliche Hintergrund von Lactanz als Rhetor Kein Zugriff
- Historischer Kontext: Von der politischen Verfolgung zur Mehrheitsreligion Kein Zugriff
- Ethik als der rechte Gottesdienst: Gerechtigkeit (iustitia) erfüllt sich in Gottesliebe (pietas) und Nächstenliebe Kein Zugriff
- Die christliche Deutung des Naturrechts als Schutz der Würde des Menschen Kein Zugriff
- Gottes- und Nächstenliebe (religio und humanitas) als Konkretion des Naturgesetzes Kein Zugriff
- Das Menschenbild im römischen Recht und seine teleologische Deutung bei Lactanz Kein Zugriff
- Das christlich-teleologische Menschenbild bei Lactanz Kein Zugriff
- Die Unsterblichkeit der Seele als Garant der Belohnung für gutes Handeln Kein Zugriff
- Die Einordnung der Ethik des Lactanz Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- 2.2.3 Der Gewissensbegriff bei Lactanz Kein Zugriff
- Augustins Lebenserfahrung als Hintergrund für seine Anthropologie Kein Zugriff
- Das Gute, das Übel und das Böse Kein Zugriff
- Die Ordnung der Liebe (ordo amoris) als Tugend Kein Zugriff
- Fokussierung auf das Innere des Willens statt auf das Äußere der Handlung Kein Zugriff
- Leiblichkeit und Sexualität Kein Zugriff
- Das ewige Gesetz, die Kardinaltugenden als seine Helfer und Liebe als Richtschnur Kein Zugriff
- Gottesbegegnung im Inneren des Menschen als Vorgriff auf die eschatologische Erfahrung Kein Zugriff
- Augustins Impulse für eine christliche Ethik Kein Zugriff
- 2.3.3 Das Gewissen als Stimme Gottes bei Augustinus Kein Zugriff
- 2.4 Ausblick Kein Zugriff
- Autor:innen:
- Das Verhältnis von Vernunft und Glauben Kein Zugriff
- Die Rezeption der Nikomachischen Ethik des Aristoteles und die Kritik daran Kein Zugriff
- Der Ort der Ethik des Thomas in der Summa theologiae Kein Zugriff
- Geschöpflichkeit als Ausgangspunkt Kein Zugriff
- Glückseligkeit als Zielpunkt Kein Zugriff
- Das natürliche Sittengesetz (lex naturalis) als Teilhabe am ewigen Gesetz Gottes Kein Zugriff
- Die „natürlichen Neigungen“: Was für den Menschen „von Natur aus“ gut ist Kein Zugriff
- Das menschliche Gesetz und das göttliche Gesetz Kein Zugriff
- Wandelbarkeit und Unwandelbarkeit des natürlichen Sittengesetzes Kein Zugriff
- Das natürliche Sittengesetz und das Liebesgebot Kein Zugriff
- Die Struktur der Handlung Kein Zugriff
- Tugenden Kein Zugriff
- Die Bedeutung der Gnade und die Rezeption Augustins Kein Zugriff
- Tugendethik als mittlere Ebene zwischen allgemeinen Prinzipien und konkreter Handlung Kein Zugriff
- Nachwirkung der Ethik des Thomas Kein Zugriff
- 3.2.3 Das Gewissen bei Thomas von Aquin Kein Zugriff
- Ein Leben im theologischen und politischen Umfeld Kein Zugriff
- Die franziskanische Tradition: Gottes freier Wille Kein Zugriff
- Zugrundeliegende Kräfte sittlichen Handelns: Wille und Vernunft Kein Zugriff
- Der sittlich gute Wille und seine Teilursachen Kein Zugriff
- Tugend im eigentlichen Sinn ist ein tugendhafter Akt Kein Zugriff
- Die rechte Vernunft (recta ratio) als Maßstab für gutes Handeln Kein Zugriff
- Die Verbindung von Vernunft- und Offenbarungswissen in der Moralwissenschaft Kein Zugriff
- Verdienstlichkeit und Rechtfertigung als zwei Seiten einer Medaille Kein Zugriff
- Gott steht über der Moralordnung: die herausfordernden Stellen bei Ockham Kein Zugriff
- Widersprüchliche Beurteilungen des ethischen Denkens Ockhams Kein Zugriff
- Die Fortwirkung der Ethik Ockhams Kein Zugriff
- 3.3.3 Das Gewissen bei Ockham: Bewusstsein für das Kriterium der Sittlichkeit Kein Zugriff
- 3.4 Ausblick Kein Zugriff
- Autor:innen:
- Die Verbreitung der Wissenschaften, das Zeitalter der Entdeckungen und Spannungen im Menschenbild Kein Zugriff
- Die Frage nach der Epochenbezeichnung Kein Zugriff
- Spannungen im Kirchenbild und die Reformation Kein Zugriff
- Bußbücher als Vorbilder aus der Tradition Kein Zugriff
- Die Einführung der (praktischen) Lehre von den Gewissensfällen (casus conscientiae) und der (theoretischen) Moraltheologie im römischen Jesuitenkolleg Kein Zugriff
- Der Pluralismus des 17. Jahrhunderts: Schulen der Deutung Kein Zugriff
- Die „Verrechtlichung des Gewissens“: der Kontext des Kirchenrechts Kein Zugriff
- 4.2.1 Paul Laymann SJ als ein Pionier des Faches „Moraltheologie“ Kein Zugriff
- 4.2.2 Grundzüge der Moraltheologie Paul Laymanns SJ Kein Zugriff
- 4.2.3 Das Gewissen bei Paul Laymann SJ Kein Zugriff
- 4.3.1 Neue Moralwerke und Moralsysteme als Kontext für Alfons von Liguori CSsR Kein Zugriff
- 4.3.2 Das moraltheologische Denken des Alfons von Liguori Kein Zugriff
- 4.3.3 Das Gewissensverständnis bei Alfons von Liguori Kein Zugriff
- Die Einschränkung der christlichen Ethik auf das Praktische Kein Zugriff
- Kasuistikkritik und die Universitätsreform in Österreich: das Ende der Barockscholastik Kein Zugriff
- Autor:innen:
- Wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Hintergründe Kein Zugriff
- Veränderungen im Verhältnis von Kirche und Staat Kein Zugriff
- Die Reaktion der katholischen Kirche auf die Modernisierungstendenzen Kein Zugriff
- Der Kulturkampf in Preußen und die anti-katholische Polemik Kein Zugriff
- Veränderungen im Rechtssystem Kein Zugriff
- Der Beginn des „langen 19. Jahrhunderts“: Erneuerungsbewegungen der Romantik Kein Zugriff
- Die Rückkehr zu Thomas von Aquin und die Neuscholastik Kein Zugriff
- Die Wiederaufnahme Jesuitischer Lehrbücher Kein Zugriff
- Zeitgenössische Kritik am Probabilismus Gurys Kein Zugriff
- Die deutsche Ausgabe des Compendiums Kein Zugriff
- Aufbau des Werkes Kein Zugriff
- Gott als Hauptobjekt der Moraltheologie Kein Zugriff
- Das Verständnis der sittlichen Handlung Kein Zugriff
- Erkenntnis und Freiheit im Gewissen Kein Zugriff
- Selbstbestimmung und Freiheit Kein Zugriff
- Die Verantwortung für Folgen der eigenen Handlung Kein Zugriff
- Grundsätze für die Anlastung von Schuld Kein Zugriff
- Konkrete Beispiele Kein Zugriff
- Das Wesen der Moralität Kein Zugriff
- Die Quellen der Moralität Kein Zugriff
- Erste Quelle: Objekte der Handlung Kein Zugriff
- Zweite Quelle: Umstände der Handlung Kein Zugriff
- Dritte Quelle: Zweck der Handlung Kein Zugriff
- Kasuistik in den Einzelfällen im weiteren Teil des Werkes Kein Zugriff
- Die Unterscheidung von direkter und indirekter Herbeiführung eines Todes Kein Zugriff
- Die Deutung des sechsten und neunten Gebots über Ehebruch Kein Zugriff
- 5.2.3 Gurys Verständnis vom Gewissen Kein Zugriff
- Die Schule des Gehorsams in der Zuspitzung der neuscholastischen Kasuistik Kein Zugriff
- Kritik an der Moraltheologie der Zeit Kein Zugriff
- Der Blick auf den Menschen Kein Zugriff
- Christliche Ethik als Glaubens- und Normwissenschaft Kein Zugriff
- Biblisch-christozentrische Erneuerung der christlichen Ethik Kein Zugriff
- Die Überlieferung als zweite Quelle der theologischen Sittenlehre Kein Zugriff
- Die natürliche Vernunfterkenntnis als dritte Quelle der christlichen Sittenlehre Kein Zugriff
- Philosophische Ethik als Grundlagenwissenschaft der theologischen Sittenlehre Kein Zugriff
- Die Unterscheidung zwischen positiv-spekulativer und kasuistischer Methode Kein Zugriff
- Die philosophische Grundlegung durch Theodor Steinbüchel Kein Zugriff
- Zwischen alten und neuen Formen des Denkens Kein Zugriff
- 5.3.3 Das Gewissen bei Fritz Tillmann Kein Zugriff
- Geschlechterrollen Kein Zugriff
- Kritik am Zeitgeist von Prestige- und Klassendenken Kein Zugriff
- Die neue Erforschung der Texte des Thomas von Aquin Kein Zugriff
- Die Verbindung von christlicher Ethik und Kirchenrecht Kein Zugriff
- Die wachsende Verantwortung von Laien im deutschsprachigen Raum Kein Zugriff
- Autor:innen:
- Politische Ereignisse Kein Zugriff
- Die langsame Durchsetzung des Personalismus in den Moralhandbüchern bis zum II. Vatikanischen Konzil Kein Zugriff
- Die Veränderung der Rahmenbedingungen für das theologische Denken durch das II. Vatikanische Konzil Kein Zugriff
- Die enttäuschten Erwartungen der Gläubigen: das Verbot der künstlichen Empfängnisverhütung in Humanae vitae Kein Zugriff
- Die Forderung nach Rückbindung an die kirchliche Lehrautorität und die Auseinandersetzung der Moraltheologen mit den gesellschaftlichen Herausforderungen Kein Zugriff
- Das zunehmende Selbstbewusstsein der Laien auch in der Theologie Kein Zugriff
- Die Methodenfrage in der Moraltheologie Kein Zugriff
- Die zentralen Aufgaben der speziellen Ethik im 20. Jahrhundert Kein Zugriff
- Erste Erforschung kultureller Rahmenbedingungen für die Aufnahme kultureller Veränderungen und Erkenntnisse in die christliche Ethik Kein Zugriff
- Neue Orte des Moraltheologietreibens in der Gesellschaft Kein Zugriff
- 6.2.1 Hintergrund Kein Zugriff
- 6.2.2 Zentrale theologische Aussagen Kein Zugriff
- 6.3.1 Leben und Hintergründe Kein Zugriff
- 6.3.2 Zentrale Ansatzpunkte der Ethik von Klaus Demmer Kein Zugriff
- 6.3.3 Das Gewissen bei Demmer Kein Zugriff
- Anthropologische Wende und die Gottesfrage: Der Mensch und Gott oder Gott und der Mensch Kein Zugriff
- Das Ringen zwischen Norm- und Tugendethik Kein Zugriff
- Spiritualität und Existenzialethik Kein Zugriff
- Schluss. Christliche Ethik im 21. Jahrhundert Kein Zugriff Seiten 255 - 262Autor:innen:
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 263 - 332
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 333 - 368
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 369 - 373
- Sachregister Kein Zugriff Seiten 374 - 380
- Über das Buch/Über die Autorinnen Kein Zugriff Seiten 381 - 384


