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Sammelband Kein Zugriff

Die Weimarer Staatsrechtsdebatte

Diskurs- und Rezeptionsstrategien
Herausgeber:innen:
Reihe:
Staatsverständnisse, Band 42
Verlag:
 2011

Zusammenfassung

Im Zentrum der Reihe Staatsverständnisse steht die Frage: Was lässt sich den Ideen früherer und heutiger Staatsdenker für ein zeitgemäßes Verständnis des Staates entnehmen?

Was verspricht eine erneute Darstellung des Methoden- und Richtungsstreits der Weimarer Staatsrechtslehrer? Über das historische Interesse hinaus ist es vor allem das der ungeheuren Wirkungsmacht dieser Debatte. Ist es doch die Weimarer Staatsrechtsdiskussion, die noch die Debatten in der frühen Bundesrepublik bestimmen sollte. Viele der an ihr beteiligten Staatsrechtslehrer – u.a. Hans Kelsen, Gerhard Anschütz, Richard Thoma, Gustav Radbruch einerseits und Erich Kaufmann, Rudolf Smend, Hermann Heller, Carl Schmitt andererseits – wurden dann später mit ihrem je spezifischen Profil bekannt, ohne dass man es notwendigerweise auf die Weimarer Debatte zurückbezog. Die Rekonstruktion dieser Debatte verspricht daher nicht nur wieder die ganze Breite der verschiedenen Staatsverständnisse zu zeigen, sondern auch ihre Gebundenheit an eine spezifisch historische Lage. Im veränderten Kontext der Konsolidierung der frühen Bundesrepublik schließlich sollten diese verschiedenen Zugänge, die alle noch unser heutiges Staatsverständnis bestimmen, nochmals andere Gewichtungen erhalten


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2011
ISBN-Print
978-3-8329-5359-1
ISBN-Online
978-3-8452-3411-3
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Staatsverständnisse
Band
42
Sprache
Deutsch
Seiten
291
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8
  2. Einleitung: Die Weimarer Staatsrechtsdebatte Kein Zugriff Seiten 9 - 40 Manfred Gangl
  3. Zum Frühwerk von Erich Kaufmann Kein Zugriff Seiten 41 - 68 Frank Schale
  4. Was den Staat im Innersten zusammenhält: Rudolf Smend als Antipode Hans Kelsens in der staatstheoretischen Grundlagendiskussion der Weimarer Staatslehre Kein Zugriff Seiten 69 - 100 Karsten Malowitz
  5. Antipoden des Staats- und Völkerrechts: Hans Kelsen und Carl Schmitt Kein Zugriff Seiten 101 - 126 Volker Neumann
  6. „Die Austreibung des Heidelberger Geistes“. Carl Schmitt und der Heidelberger Rechtspositivismus Kein Zugriff Seiten 127 - 158 Reinhard Mehring
  7. Julius Binders Weg zum absoluten Idealismus Kein Zugriff Seiten 159 - 188 Sylvie Hürstel
  8. Der Außenseiter: Der Rechtsphilosoph und Politiker Gustav Radbruch in der Weimarer Staatsrechtsdiskussion Kein Zugriff Seiten 189 - 214 Nathalie Le Bouëdec
  9. Das Dilemma des Nicht-Juristen – Die Weimarer Staatsrechtsdebatte aus der Perspektive Waldemar Gurians Kein Zugriff Seiten 215 - 238 Ellen Thümmler
  10. Relativismus, Positivismus und Demokratie: Kelsen, Thoma, Radbruch als politische Theoretiker der Wiener und Weimarer Republik – und ihre randständige Rezeption in der deutschen Staatslehre Kein Zugriff Seiten 239 - 258 Robert Chr. van Ooyen
  11. Das Erbe von Weimar aus transatlantischer Perspektive. Der Schutz der Demokratie bei Karl Loewenstein und Carl J. Friedrich Kein Zugriff Seiten 259 - 288 Augustin Simard
  12. Autoren Kein Zugriff Seiten 289 - 291

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