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Monographie Kein Zugriff

Internationale Menschenrechtskritik an Großmächten

Die Macht der Worte am Beispiel Russlands und der USA
Autor:innen:
Verlag:
 2016

Zusammenfassung

Großmächte gelten als vergleichsweise resistent gegenüber internationalem Menschenrechtsdruck. Allerdings scheint Kritik an diesen Staaten keineswegs ungehört abzuprallen. Nichtsdestotrotz ist eine systematisch-vergleichende Auseinandersetzung mit der Wirkung und den Erfolgsbedingungen internationaler Menschenrechtskritik im Falle mächtiger Staaten ausgeblieben.

Anhand von zwei interviewgestützten Fallstudien – den russischen Menschenrechtsverletzungen in Tschetschenien sowie den US-Normverstößen im „Krieg gegen den Terror“ – zeigt die Autorin, dass Großmächte sozial verwundbar für internationale Menschenrechtskritik sind. Diese stellt einen Angriff auf deren Macht und Identität als sogenannte legitime Großmacht dar. Für den Erfolg von Kritik sind die spezifischen Charakteristika der Kritik, der Kritiksender und -adressaten sowie deren Zusammenspiel mit internem Druck entscheidend. Durch ihren Fokus liefert die Studie Einsichten über einen möglichen Umgang mit mächtigen Regelbrechern.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2016
ISBN-Print
978-3-8487-2837-4
ISBN-Online
978-3-8452-7442-3
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Studien der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung
Band
31
Sprache
Deutsch
Seiten
415
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 16
  2. Tabellen- und Abbildungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 17 - 18
  3. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 19 - 20
    1. Problemstellung und Zielsetzung Kein Zugriff
    2. Die Fragestellung und ihre Relevanz Kein Zugriff
    3. Das Grundargument in Kürze Kein Zugriff
    4. Konzeption und Ergebnisse der empirischen Untersuchung Kein Zugriff
    5. Aufbau der Studie Kein Zugriff
    1. Die Bedeutung von Normen in den Internationalen Beziehungen Kein Zugriff
      1. Einflussmechanismen Kein Zugriff
      2. Einflussinstrumente Kein Zugriff
      3. Einflussbedingungen Kein Zugriff
    2. Studien mit spezifischem Blick auf Großmächte Kein Zugriff
    3. Schlussfolgerungen für den weiteren Fokus dieser Studie Kein Zugriff
      1. Funktionen von Kritik Kein Zugriff
      2. Einflussspektrum Kein Zugriff
      3. Missbilligungsgrade verbaler Menschenrechtskritik Kein Zugriff
    1. Das Spektrum möglicher staatlicher Reaktionsweisen auf verbale Kritik Kein Zugriff
      1. Das Konzept der legitimen Großmacht Kein Zugriff
      2. Die Bedeutung einer Reputation als legitime Großmacht Kein Zugriff
      1. Menschenrechte als internationaler Legitimitätsmaßstab Kein Zugriff
      2. Verbale Kritik als Ausdruck und Mittel zur Erzeugung einer Reputationsbeschädigung als legitime Großmacht Kein Zugriff
    1. Fazit Kein Zugriff
    1. Allgemeine Anmerkungen zum Forschungsdesign Kein Zugriff
    2. Auswahl der Länderstudien Kein Zugriff
    3. Operationalisierung der unabhängigen und abhängigen Variablen Kein Zugriff
    4. Fokus auf die Erfassung kausaler Effekte Kein Zugriff
      1. Allgemeine Bemerkungen zur Kongruenzanalyse Kein Zugriff
      2. Phase 1: Feststellung der Variablenkongruenz Kein Zugriff
      3. Phase 2: Systematische Wirkungsanalyse Kein Zugriff
    5. Erstellung der Prediction Matrix zum Wirkungsnachweis Kein Zugriff
      1. Datenquellen Kein Zugriff
      2. Datenanalyse Kein Zugriff
      1. Die US-Gefangenenbehandlung in George W. Bushs „Krieg gegen den Terror” Kein Zugriff
      2. Kritik mit kleinen Erfolgen? Kein Zugriff
      3. Beispiel 1: Die Ankündigung über eine Reduktion der Gefangenenzahlen von Abu Ghraib Kein Zugriff
      4. Beispiel 2: Die Einrichtung des Büros für Gefangenenangelegenheiten Kein Zugriff
      1. Die russischen Menschenrechtsverletzungen in Tschetschenien Kein Zugriff
      2. Nachlassende Kritik trotz kleiner Erfolge? Kein Zugriff
      3. Beispiel 1: Der Verzicht auf Vollstreckung des „Grosny-Ultimatums“ Kein Zugriff
      4. Beispiel 2: Die Einsetzung eines Menschenrechtsbeauftragten für Tschetschenien Kein Zugriff
    1. Mehr als ein „Tropfen auf den heißen Stein“? Der Beitrag von Kritik zu nachhaltigen Verhaltensänderungen Kein Zugriff
    2. Fazit: USA und Russland im Vergleich Kein Zugriff
    1. Kritik+X: Wirkt internationale Kritik nur zusammen mit anderen Einflussinstrumenten? Kein Zugriff
      1. Politisches System Kein Zugriff
      2. Stärke des und Umgang mit dem eigenen (wahrgenommenen) Anerkennungsdefizit als legitime Großmacht Kein Zugriff
      3. (Wahrgenommener) Spielraum für eine Vereinbarkeit von Interessen Kein Zugriff
      4. (Wahrgenommenes) Bedrohungsniveau Kein Zugriff
      1. Akteurstypus Kein Zugriff
      2. (Nicht-)Zugehörigkeit zum (engen Kern des) sozialen Adressatenkreis(es) einer Großmacht Kein Zugriff
      3. (Mangelnde, wahrgenommene) Glaubwürdigkeit Kein Zugriff
      4. „Kritische“ Menge: Anzahl der kritischen Stellungnahmen, Bandbreite der kritisierenden Akteure Kein Zugriff
      1. Grad der öffentlichen Verbreitung Kein Zugriff
      2. Grad der Missbilligung Kein Zugriff
      3. Weitere (potenzielle) Einflussbedingungen: Grad der Ausgewogenheit, Konkretheit, legalistischen Fundierung Kein Zugriff
    2. Generierung von Annahmen zu den Erfolgsbedingungen von Kritik und mögliche Implikationen für nachhaltige und kontraproduktive Wirkungen Kein Zugriff
    1. Zusammenfassung der Forschungsergebnisse Kein Zugriff
    2. Theoretischer Mehrwert der Studie Kein Zugriff
    3. Praktische Implikationen für die Kritik an Großmächten Kein Zugriff
    4. Desiderata an künftige Forschung Kein Zugriff
  4. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 377 - 415

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