
Der Hellenismus
Der Hof und die Welt- Autor:innen:
- Verlag:
- 2015
Zusammenfassung
Der Aufstieg der Makedonen zur Vormacht Griechenlands begann um die Mitte des 4. Jahrhunderts v. Chr. und bildete die Voraussetzung für die Entstehung des Hellenismus – jener Epoche, in der die antike Welt grundlegend umgestaltet werden sollte. Alexander der Große wurde seit 336 v. Chr. Zum Motor dieses Prozesses, als er militärisch ein Reich von unerhörten Ausmaßen schuf. Zwar folgte auf seinen frühen Tod (322 v. Chr.) sofort der Zerfall des Imperiums, doch die Hellenisierung der Herrschaftsräume war nicht mehr aufzuhalten.
Peter Scholz entwirft in seinem Buch ein grandioses historisches Panorama, das von den makedonischen Königen über Alexander, die Diadochen und ihre Nachfolger bis zum Untergang der letzten Königin aus dem Geschlecht der Ptolemäer, Kleopatra VII. (30 v. Chr.), reicht. Er begleitet seine Leserinnen und Leser an die Höfe der hellenistischen Herrscher, in deren Pracht sich die intellektuelle und künstlerische Elite der Welt einfand, zeigt ihnen neu erblühende Städte als steinerne Zeugen eines stolzen Bürgerbewusstseins, führt sie aber auch auf die zahllosen Schlachtfelder, auf denen immer wieder um die oft nur lose zusammengehaltenen Herrschaftsgebiete gekämpft wurde. Den Abschluss des Bandes bildet die dramatische Konfrontation der hellenistischen Reiche mit Rom – der aufstrebenden Großmacht im Westen, der sich nach und nach alle hellenistischen Reiche beugen mussten und mit deren Erfolgen wiederum ein neues Zeitalter begann.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2015
- ISBN-Print
- 978-3-406-67911-7
- ISBN-Online
- 978-3-406-67912-4
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 355
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- I. Einleitung: Eine politische Geschichte des Hellenismus Kein Zugriff Seiten 9 - 14
- 1. Die Neubegründung des makedonischen Königtums unter Philipp II. (359–346 v. Chr.) Kein Zugriff
- 2. Philipps II. ‹maßvolle› Idee der Befreiung der Griechen von der Perserherrschaft (346–336 v. Chr.) Kein Zugriff
- 3. Der makedonische Achill in Asien oder die ‹maßlose› Idee von der Eroberung des gesamten Perserreiches (335–333 v. Chr.) Kein Zugriff
- 4. König, Pharao, Großkönig und Gott (333–323 v. Chr.) Kein Zugriff
- 1. Blutige Leichenspiele: Der Streit ums Erbe und der Zerfall der Herrschaft Alexanders (323–317 v. Chr.) Kein Zugriff
- 2. Die Begründung der Königsherrschaften Kein Zugriff
- 3. Die Festigung der Diadochenherrschaften (301–276 v. Chr.) Kein Zugriff
- 4. Die weitere Aufsplitterung der Herrschaft Alexanders und Etablierung der übrigen hellenistischen Dynastien Kein Zugriff
- 1. Legitimation und Repräsentation der Herrscher Kein Zugriff
- 2. Die Könige, ihre ‹Freunde› und die griechischen Städte Kein Zugriff
- 3. Die Führungsschicht in den Städten und deren ‹Aristokratisierung› Kein Zugriff
- 1. Philipps V. Neuaufbau des makedonischen Königreiches und der Erste Römisch- Makedonische Krieg (215–205 v. Chr.) Kein Zugriff
- 2. Rom besiegt Philipp V. und proklamiert die Freiheit für die griechischen Städte Kein Zugriff
- 3. Vor und nach dem Frieden von Apameia: Der Aufstieg Antiochos’ III. – Ptolemäisches Chaos und Neuordnung unter Ptolemaios V. Kein Zugriff
- 4. Der Dritte Makedonische Krieg und Perseus Kein Zugriff
- 1. Herrscherehrung und der Umgang mit alten und neuen Göttern Kein Zugriff
- 2. Die Ausbreitung griechischer Kultur und Bildung Kein Zugriff
- VII. Epilog: Der Hellenismus als Epoche – Eine Welt im Umbruch Kein Zugriff Seiten 302 - 308
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 309 - 312
- Zeittafel Kein Zugriff Seiten 313 - 318
- Herrscherlisten Kein Zugriff Seiten 319 - 324
- Abkürzungen Kein Zugriff Seiten 325 - 325
- Hinweise zu Forschung und Literatur Kein Zugriff Seiten 326 - 346
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 347 - 352
- Übersetzungen literarischer Quellen Kein Zugriff Seiten 353 - 353
- Bildnachweis Kein Zugriff Seiten 353 - 353
- Karte Kein Zugriff Seiten 354 - 354
- Zum Buch Kein Zugriff Seiten 355 - 355
- Über den Autor Kein Zugriff Seiten 355 - 355




