Narrating Surveillance - Überwachen erzählen
- Herausgeber:innen:
- Reihe:
- Literatur - Kultur - Theorie, Band 28
- Verlag:
- 2019
Zusammenfassung
In Zeiten allgegenwärtiger Überwachungstechnologien ist eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema dringender denn je geworden, zumal digitaler Totalitarismus die Privatsphäre und die persönliche Freiheit in Frage stellt. Darstellungen in Literatur, Film und Populärkultur bestimmen unser Verständnis von Überwachung nicht nur maßgeblich mit, sondern sie helfen uns auch, die Komplexität dieses Phänomens besser zu begreifen. Da Erzähler von Natur aus Beobachter sind, zeigen Beobachtungstechniken in der Literatur und im Film Analogien zu Formen und Praktiken der Überwachung auf. Aber fungieren narrative Instanzen auch selbst als Überwachungs- und Kontrollinstanzen? Und wie wird Überwachung konkret erzählt? Inwieweit tragen Narrative zu einer Kritik an Überwachungspraktiken bei? Wie wirken sich Überwachungstechnologien und theoretische Überwachungsdiskurse auf die erzählerische Vermittlung aus? Diese Fragen stehen im Mittel-punkt des komparatistisch angelegten Sammelbandes, der das komplexe Verhältnis zwischen Überwachen und Erzählen aus verschiedenen literarischen, filmischen und kulturellen Perspektiven vom späten 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart kritisch beleuchtet. Mit Beiträgen von Christoph Bode, Jeffrey Clapp, Monika Fludernik, Dietmar Kammerer, Alexander Knopf, Jörg Metelmann, Julia Straub, Betiel Wasihun, Stefan Willer, Mary Wilson, Florian Zappe, Catherine Zimmer
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2019
- ISBN-Print
- 978-3-95650-594-2
- ISBN-Online
- 978-3-95650-595-9
- Verlag
- Ergon, Baden-Baden
- Reihe
- Literatur - Kultur - Theorie
- Band
- 28
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 270
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Introduction: Narrating Surveillance Kein Zugriff Seiten 7 - 20 Betiel Wasihun
- Totalitarianism by Consent: Orwell, Huxley, and Capitalism in the Stage of Corporate Surveillance Kein Zugriff Seiten 21 - 42 Christoph Bode
- Surveillance in Narrative: Post-Foucauldian Interventions Kein Zugriff Seiten 43 - 74 Monika Fludernik
- Überwachung als filmische Form Kein Zugriff Seiten 75 - 90 Dietmar Kammerer
- Surveillance Cinema: Narrative between Technology and Politics Kein Zugriff Seiten 91 - 110 Catherine Zimmer
- Surveillance in Jennifer Egan’s Novels of the Information Age Kein Zugriff Seiten 111 - 128 Julia Straub
- Vom ‚Big Brother‘ zum ,Big Other‘: Verhaltenskontrolle im Überwachungskapitalismus am Beispiel des Spielfilms Ex Machina Kein Zugriff Seiten 129 - 142 Jörg Metelmann
- The Unique Identity Project: Surveillance Society and Democratic Culture in Aravind Adiga’s India Kein Zugriff Seiten 143 - 168 Jeffrey Clapp
- Resisting Authority: Surveillance in Contemporary American and German Fiction Kein Zugriff Seiten 169 - 192 Betiel Wasihun
- „Der Verdacht, man beobachte mich.“ Zur Narratologie der Überwachung in Rainald Goetz’ Das Polizeirevier Kein Zugriff Seiten 193 - 210 Stefan Willer
- “And from this moment on, we know nothing” – Ellipsis, Epistemology, and the Anti-Detective Novel Kein Zugriff Seiten 211 - 224 Florian Zappe
- From Stall to Screen: Reading Surveillance in Thomas Pynchon’s Bleeding Edge Kein Zugriff Seiten 225 - 244 Mary Wilson
- Gott, Geheimdienst und Gewissen: Überwachung als Psychotechnik in Frank Witzels Roman Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969 Kein Zugriff Seiten 245 - 266 Alexander Knopf
- Notes on Contributors Kein Zugriff Seiten 267 - 270





