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Sammelband Kein Zugriff

Am Abgrund des Geistes

Philosophie und Verzweiflung
Herausgeber:innen:
Verlag:
 06.09.2023

Zusammenfassung

Gemäß Sören Kierkegaard ist die Verzweiflung genuine Angelegenheit des menschlichen Geistes. Weil der Mensch Geist ist, verzweifelt er. Dies macht die Verzweiflung zu einem Schlüsselphänomen, von dem her die Verfasstheit der geistigen Natur des Menschen in ihrer grundlegenden Ambivalenz erschlossen werden kann. Der Band widmet sich der Bedeutsamkeit der Verzweiflung für eine philosophische Annäherung an das Menschsein in seiner Verwobenheit von Geist, Existenz und Negativität. Am Leitfaden dieser Intention umkreisen die Beiträge das Phänomen der Verzweiflung auf den Spuren Sören Kierkegaards, Friedrich Nietzsches, Martin Heideggers, Theodor W. Adornos und Thomas Bernhards. Mit Beiträgen vonFelix Brandner | Kerstin Decker | Edith Düsing | Thomas Fuchs | Till Heller | Henrik Holm | Alice Holzhey-Kunz | Sebastian Hüsch | Christina Kast | Michael Meyer-Albert | Peter Nickl | Kurt Röttgers | Corinna Schubert | Emanuel Seitz

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2023
Erscheinungsdatum
06.09.2023
ISBN-Print
978-3-495-99475-7
ISBN-Online
978-3-495-99476-4
Verlag
Karl Alber, Baden-Baden
Sprache
Deutsch
Seiten
350
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
  2. Philosophie und Verzweiflung: Hinführende Gedanken und Einführung in die Beiträge Kein Zugriff Seiten 7 - 14 Henrik Holm, Christina Kast
    1. Thomas Fuchs
      1. Einleitung Kein Zugriff
        1. (1) Einengung der Lebensmöglichkeiten Kein Zugriff
        2. (2) Zweifeln und Verzweifeln Kein Zugriff
        3. (3) Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit Kein Zugriff
        4. Exkurs: Die Verzweiflung der melancholischen Depression Kein Zugriff
          1. a) Der Suizid als Akt der Verzweiflung Kein Zugriff
          2. b) Die radikale Selbstermächtigung Kein Zugriff
          3. c) Der Sprung in den Glauben Kein Zugriff
          4. d) Das Absurde Kein Zugriff
      2. Schluss Kein Zugriff
    2. Alice Holzhey-Kunz
          1. a) »Verzweifelt-sein« als »Sich-verzweifelt-Fühlen« in einer objektiv verzweifelten Situation Kein Zugriff
          2. b) »Verzweifelt-sein« als »Sich-verzweifelt-Fühlen ohne ersichtlichen objektiven Grund Kein Zugriff
          3. c) Warum auch der Ausruf »Es ist zum Verzweifeln« ein absolutes Nein enthält Kein Zugriff
          4. c) Das sachliche Urteil »Es ist absurd« als rationales Äquivalent zum emotionalen Ausruf »Es ist zum Verzweifeln«. Kein Zugriff
          5. d) Der Ausruf »Es ist nicht zu fassen« als verzweifelter Ausdruck von Sprachlosigkeit Kein Zugriff
        1. 2. Von Kierkegaards christlicher Deutung der Verzweiflung zur existenzialen Verzweiflung Kein Zugriff
        2. 3. Kierkegaards Verwirrspiel mit der adjektivischen und adverbialen Verwendung von »verzweifelt« Kein Zugriff
        3. 4. Kierkegaards Entdeckung des verbalen Sinns von »Selbst« als »Selbstverhältnis« Kein Zugriff
            1. Die Aktualität des ästhetischen Zeitverhältnisses in der Postmoderne Kein Zugriff
            2. Die Passung von spiritueller »Achtsamkeit« und postmodernem Anforderungsprofil ans Individuum Kein Zugriff
          1. b) »Verzweifelt nicht man selbst sein wollen« Kein Zugriff
          2. c) «Verzweifelt man selbst sein wollen» Kein Zugriff
          1. a) Heideggers Einführung von »geworfen« an Stelle von »gesetzt« Kein Zugriff
          2. b) Das moderne Selbst: Weder »durch einen Andern gesetzt« noch »sich selbst setzend« Kein Zugriff
          3. c) Die verzweifelte Auflehnung gegen die Kontingenz des eigene Selbst-seins Kein Zugriff
          1. a) Warum die Angst bei Kierkegaard »gänzlich verschieden« ist von der Furcht Kein Zugriff
          2. b) Warum es dem Menschen ob seiner Freiheit »schwindlig« wird Kein Zugriff
          3. c) Das Paradox von gleichzeitiger Auszeichnung und Überforderung Kein Zugriff
          1. a) Vom »Sowohl-als-auch« zum »Entweder-Oder« Kein Zugriff
          2. b) Der Verlust jeglicher Hoffnung im Verzweifelt-sein Kein Zugriff
          3. c) Das Trauern als die einzige Alternative zur depressiven Verzweiflung Kein Zugriff
        4. Fazit Kein Zugriff
    3. Till Heller
        1. 1. Skizzierung des Problemhorizonts und begriffsgeschichtlichen Hintergrunds: Verzweiflung – Zweifel – Entzweiung Kein Zugriff
        2. 2. Heideggers existenzial-ontologische Analyse der Angst als hermeneutischer Orientierungspunkt einer Phänomenologie der Verzweiflung Kein Zugriff
        3. 3. Das verzweifelte Selbst in leibphänomenologischer Sicht zwischen Pathos und Response Kein Zugriff
    4. Henrik Holm
      1. Einleitung Kein Zugriff
      2. Wittgensteins Neffe: Todesverzweiflung Kein Zugriff
      3. Gehen: Verzweiflung als Ausweglosigkeit des Verstandes Kein Zugriff
      4. Beton: Die Verzweiflung des Geistesmenschen Kein Zugriff
      5. Ja: Verzweiflung als schweigende Negation Kein Zugriff
      6. Verzweiflung als Lebensunmöglichkeit: Bernhard und die Philosophie Kein Zugriff
    5. Felix Brandner
        1. I. Die Objektivität der Verzweiflung und die Objektivität des Glücks Kein Zugriff
        2. II. ›Die Kraft zur Angst und die zum Glück‹ Kein Zugriff
    6. Sebastian Hüsch
        1. 1. Einführung Kein Zugriff
        2. 2. Kierkegaards Phänomenologie der Verzweiflung Kein Zugriff
        3. 3. Friedrich Nietzsches Verzweiflung des Trotzes: Ja-Sagen als Nein-Sagen zum Nein Kein Zugriff
        4. 4. Keiji Nishitani: Überwindung der Verzweiflung durch Überwindung einer falschen Selbst-Konzeption Kein Zugriff
        5. 5. Die Überwindung der Verzweiflung: Sinnsetzung (Nietzsche) und Sinnpreisgabe (Nishitani) Kein Zugriff
        6. 6. Schluss Kein Zugriff
    7. Emmanuel Seitz
        1. 1. Die Krankheit zum Tode Kein Zugriff
        2. 2. Die Verzweiflung allgemein Kein Zugriff
        3. 3. Die Arten der Verzweiflung Kein Zugriff
        4. 4. Nietzsches These und Aporie zur Verzweiflung an der Wahrheit Kein Zugriff
        5. 5. Die Verzweiflung an der Wahrheit und Gefahren der Existenz Kein Zugriff
        6. 6. Verzweiflung und die Gefahr einer entsetzlichen Liebe Kein Zugriff
        7. 7. Übungen in Liebe, Hass und Entsetzen Kein Zugriff
        8. 8. Die Liebe zur Wahrheit als Sinn für die Not des Denkens Kein Zugriff
        9. 9. Philosophie und die Not der Notlosigkeit Kein Zugriff
        10. 10. Die Arten der Wahrheit Kein Zugriff
        11. 11. Der geschichtliche Ort der Verzweiflung an der Wahrheit Kein Zugriff
        12. 12. Die Wahrheit im umgedrehten Platonismus Kein Zugriff
        13. 13. Die Aufgabe der Philosophie und die Furcht vor sich selbst Kein Zugriff
        14. 14. Verzweiflung am asketischen Stern Kein Zugriff
    1. Kerstin Decker
        1. 1 Resonanzen. Ein Anfangsverdacht Kein Zugriff
        2. 2 Zoologische Vorüberlegungen. Rousseau als Paralleldenker. Wagner und die Kuhglocken Kein Zugriff
        3. 3 Vom Raubtier zum Herdentier? Nietzsches zoologischer Irrtum Kein Zugriff
        4. 4 Richard und Cosima Wagner: Ein verzweiflungsursprünglicher Lebensabschiedsbund. Dritte unerwünscht Kein Zugriff
        5. 5 Der Dritte Kein Zugriff
        6. 6 Weihnachten 1882 Kein Zugriff
        7. 7 »Aufgabe unserer Zeit: die Kultur zu unserer Musik zu finden!« Kein Zugriff
        8. 8 Bruch mit Wagner? Nietzsche bricht mit Nietzsche oder Der Verlust einer großen Illusion Kein Zugriff
        9. 9 Lou von Salomé und die Biografie Gottes Kein Zugriff
        10. 10 Resonanzen. Ein Schlussverdacht Kein Zugriff
    2. Edith Düsing
      1. Einleitung Kein Zugriff
      2. 1. Wehmut des Todes in biographischer Durchsichtigkeit der Existenz Kein Zugriff
      3. 2. Philosophie der Verzweiflung – durch Sturz der teleologischen Welt (Dysteleologie) Kein Zugriff
      4. 3. Blick auf den gekreuzigten Christus als Durchblick auf Nietzsches eigene Passionsgeschichte Kein Zugriff
      5. 4. Der ›Tod‹ Gottes. Die melancholische Dimension dieses Todes in einer Grabesklagemelodie Kein Zugriff
      6. 5. Der europäische Nihilismus als Gottestodfolge Kein Zugriff
      7. 6. Verzweifelte Selbstverachtung – trotz vollbrachter Entwertung der christlichen Wertewelt Kein Zugriff
      8. 7. Leidenschaftliche Antitheodizee Kein Zugriff
    3. Peter Nickl
      1. I. Einleitung: Nietzsche und Kierkegaard als Vertreter einer »scientia affectiva« Kein Zugriff
      2. II. »Gott ist todt!« Kein Zugriff
      3. III. Gott ist schon länger tot Kein Zugriff
      4. IV. Gott ist Atheist Kein Zugriff
      5. V. Religiöse (Nietzsche) und anthropologische (Kierkegaard) Verzweiflung Kein Zugriff
      6. VI. Verzweiflungsformen in der »Krankheit zum Tode« Kein Zugriff
      7. VII. Gottesmord ist Selbstmord Kein Zugriff
      8. VIII. Gegen die Verzweiflung: Geist im Leib Kein Zugriff
      9. IX. Transzendenz bei Nietzsche: Liebe Kein Zugriff
      10. X. Schluss Kein Zugriff
    4. Michael Meyer-Albert
        1. 1 Klassische Verzweiflung: Strafe und Verlassenheit Kein Zugriff
        2. 2 Descartes Verzweiflung des Zweifels Kein Zugriff
        3. 3 Fichtes Verzweiflung der Reflexion Kein Zugriff
        4. 4 Hegels Weg der Verzweiflung Kein Zugriff
        5. 5 Nietzsches Weg der Verzweiflung Kein Zugriff
        6. 6 Verzweiflung und Schein Kein Zugriff
        7. 7 Verzweiflung und Weltoffenheit Kein Zugriff
        8. 8 Planetarische Verzweiflung Kein Zugriff
        9. 9 Transfigurative Verzweiflung Kein Zugriff
    5. Corinna Schubert
      1. I. An der Wahrheit verzweifeln? Kein Zugriff
      2. II. Verzweifeln und verspotten Kein Zugriff
    6. Kurt Röttgers
      1. (1) Kein Zugriff
      2. (2) Kein Zugriff
      3. (3) Kein Zugriff
      4. (4) Kein Zugriff
    1. Christina Kast
      1. (1) Das mit sich entzweite Lebewesen Kein Zugriff
      2. (2) Von der Lebbarkeit und Unlebbarkeit des Lebens Kein Zugriff
      3. (3) Existentielle Verzweiflung und Unlebbarkeit des Lebens Kein Zugriff
      4. (4) Jenseits der Verzweiflung Kein Zugriff

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