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Sammelband Kein Zugriff

Vergleichende Außenpolitikforschung und nationale Identitäten

Die Europäische Union im Kosovo-Konflikt 1996-2008
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2009

Zusammenfassung

Warum übertragen die Mitgliedstaaten der Europäischen Union bestimmte Aufgaben in der internationalen Konfliktbearbeitung? Wie wirken nationale außenpolitische Identitäten auf das gemeinsame Handeln in der EU? Dieser Band untersucht die Kosovopolitiken der Union sowie von fünf EU-Staaten (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Niederlande, Griechenland) aus einer vergleichenden Perspektive. Ziel ist es, die Wirkung von nationalen außenpolitischen Identitäten auf die Handlungsfähigkeit der EU im Kosovo-Konflikt zwischen 1996 und 2008 zu analysieren.

Die Studien zeigen, inwieweit die Kompatibilität nationaler Identitäten ein aktives Handeln der EU-Kommission beim Aufbau staatlicher Strukturen ermöglichte, aber gleichzeitig eine kollektive Anerkennungspolitik der Mitgliedstaaten verhinderte. Ausgehend von einem Identitätsansatz argumentiert der Band, dass die ambivalente Handlungsfähigkeit der EU das Konfliktverhalten der serbischen und kosovarischen Akteure bis heute maßgeblich prägt, und immer wieder negative, konflikteskalierende Anreize setzt.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2009
Copyrightjahr
2009
ISBN-Print
978-3-8329-4801-6
ISBN-Online
978-3-8452-1817-5
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Außenpolitik und Internationale Ordnung
Sprache
Deutsch
Seiten
297
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 14
  2. Einleitung: EU-Außenpolitik und Actorness Kein Zugriff Seiten 15 - 30
    Autor:innen:
  3. Nationale Identitäten und Außenpolitiken: Erkenntnisse, Desiderate und neue Wege in der Diskursforschung Kein Zugriff Seiten 31 - 58
    Autor:innen:
  4. Die EU im Kosovo-Konflikt (1996-1999): Von der Vernachlässigung zur Verantwortung Kein Zugriff Seiten 59 - 80
    Autor:innen:
    1. Das Vereinigte Königreich: Vom kleinmütigen Realisten zum Falken Kein Zugriff Seiten 81 - 112
      Autor:innen:
    2. Die Niederlande: Die Folgen von Srebrenica Kein Zugriff Seiten 113 - 136
      Autor:innen:
    3. Deutschland: Die Neudeutung der Vergangenheit Kein Zugriff Seiten 137 - 166
      Autor:innen:
    4. Frankreich: Das jähe Ende des neutralen Vermittlers Kein Zugriff Seiten 167 - 202
      Autor:innen:
    5. Griechenland: Gratwanderung zwischen dem Balkan und dem Westen Kein Zugriff Seiten 203 - 232
      Autor:innen:
  5. Die EU und die Staatswerdung des Kosovo (1999-2008): Gespaltene Actorness und die nicht intendierten Folgen Kein Zugriff Seiten 233 - 274
    Autor:innen:
  6. Fazit: Die identitären Möglichkeitsräume der EU-Außenpolitik Kein Zugriff Seiten 275 - 292
    Autor:innen:
  7. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 293 - 296
  8. Autorenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 297 - 297

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