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Hans-Alexander von Voß

Generalstabsoffizier im Widerstand
Autor:innen:
Verlag:
 2009

Zusammenfassung

Hans-Alexander von Voß war ein charakteristischer wie prägender Teil jener Gruppe von Generalstabsoffizieren, die als militärischer Widerstand in die Geschichte eingegangen sind. Dabei war er nicht nur in dessen Netzwerke eingebunden, sondern bereit zum eigenen Handeln. Im Stab von Erwin von Witzleben entschloss er sich im Spätherbst 1941 zur Teilnahme an einem geplanten Attentat und war ab Februar 1943 mit seinem Freund Henning von Tresckow eine treibende Kraft bei den Attentatsplanungen in der Heeresgruppe Mitte. Mehrfach suchte er im Auftrag seiner Mitverschworenen führende Generäle für den Widerstand zu gewinnen. Nach dem 20. Juli 1944 wählte er zwecks Rettung der Mitverschworenen den Freitod. Die Biographie Gerhard Ringshausens erschließt auf der Grundlage der Restbestände des Briefwechsels Hans-Alexander von Voß’ mit seiner Frau Gisela und weiterer Quellen den Weg dieses preußischen Offiziers vom christlichen und nationalen Elternhaus bis zum entschiedenen Widerstand. Neben dem konkreten Beitrag zum Widerstand gilt das Interesse des Autors Voß’ Denken und Fühlen, seiner bis zum Einsatz des eigenen Lebens reichenden Motivation. Als Fazit mag gelten: Nicht die von Voß lange positiv beurteilten militärischen Ereignisse oder die Katastrophe von Stalingrad bestimmten seine Entscheidung, sondern es waren die Morde in Polen und damit die Zerstörung des preußischen Ethos, die zur immer konsequenteren Ablehnung des Regimes führten. Der Ungeist des Nationalsozialismus widersprach seinem christlichen Glauben.

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2009
Copyrightjahr
2009
ISBN-Print
978-3-86732-031-3
ISBN-Online
978-3-86732-980-4
Verlag
Lukas Verlag, Berlin
Sprache
Deutsch
Seiten
161
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
    1. Inhalt Kein Zugriff
    2. Vorwort Kein Zugriff
  1. Herkunft Kein Zugriff Seiten 9 - 18
  2. Werdegang Kein Zugriff Seiten 19 - 32
  3. Aufstieg zum Generalstabsoffizier – Weg in den Widerstand Kein Zugriff Seiten 33 - 45
  4. Orientierung im Glauben Kein Zugriff Seiten 46 - 54
  5. Im Stab von Generalfeldmarschall Erwin von Witzleben Kein Zugriff Seiten 55 - 61
  6. Einbindung in den Widerstand Kein Zugriff Seiten 62 - 73
  7. Planungen im Widerstand Kein Zugriff Seiten 74 - 96
  8. In der Heeresgruppe Mitte Kein Zugriff Seiten 97 - 103
  9. Attentatsplanungen Kein Zugriff Seiten 104 - 112
  10. 1944 bis zum Zusammenbruch der Heeresgruppe Mitte Kein Zugriff Seiten 113 - 130
  11. Der 20. Juli und das Ende Kein Zugriff Seiten 131 - 146
  12. Abschiedsbriefe Kein Zugriff Seiten 147 - 149
  13. Literatur Kein Zugriff Seiten 150 - 157
  14. Personenregister Kein Zugriff Seiten 158 - 160

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