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Hans-Ulrich von Oertzen

Offizier und Widerstandskämpfer. Ein Lebensbild in Briefen und Erinnerungen
Autor:innen:
Verlag:
 2022

Zusammenfassung

Hans-Ulrich von Oertzen stand im Zentrum der Verschwörung gegen Hitler, ist aber bis heute nahezu unbekannt. Dabei schrieb er im September 1943 mit dem späteren Attentäter Stauffenberg die wichtigen 'Walküre'-Befehle für den Tag X, half Sprengstoff zu besorgen und inspizierte im Juli 1944 von Berlin aus die Einsatzbereitschaft von Truppen. Am 20. Juli 1944 war der neunundzwanzigjährige Oertzen für den wichtigen Wehrkreis Berlin eingeteilt worden. Vom Sitz des Wehrkreiskommandos am Hohenzollerndamm aus kümmerte er sich um die Übergabe von Befehlen und griff bei Problemen ein. Nach dem mißlungenen Attentat auf Hitler wurde der Major festgehalten. Die erste Vernehmung ergab zunächst keinen Hinweis auf eine Mittäterschaft, bis am nächsten Morgen seine wahre Rolle durch einen unglücklichen Zufall ans Licht kam. Oertzen rief noch einmal seine Frau an. Dann steckte er sich eine zuvor deponierte Gewehrsprenggranate in den Mund und zog ab. Im Mittelpunkt dieser ersten biographischen Studie zu Hans-Ulrich von Oertzen steht eine Auswahl von rund 240 Briefen, die er 1942 bis 1944 an seine Frau geschrieben hat. Sie sind außergewöhnliche Zeugnisse einer Liebe, die sich trotz der Wirren des Krieges behaupten kann, Zeugnisse seines Wandels vom begeisterten Militär zu einem desillusionierten und bitter enttäuschten Menschen, aber auch Zeugnisse des festen Glaubens, daß es eine gemeinsame Zukunft gibt. Oertzen heiratete vier Monate vor dem Attentat – ein Zeichen, daß er von dessen Gelingen ausging. Die im vorliegenden Buch publizierten Erinnerungen beschreiben zudem in bislang unbekannter Weise das persönlich enge Verhältnis der Beteiligten am Staatsstreich aus der Heeresgruppe Mitte. 'Wenn man an den militärischen Widerstand denkt, dann fallen einem sofort die Namen Oster, Tresckow, Stauffenberg ein, wobei Oster der Verstand, Tresckow das Herz und Stauffenberg der mutige Arm des Widerstands war. Aber ohne Männer wie Hans-Ulrich von Oertzen wäre das Attentat auf Hitler und seine Planung gar nicht möglich gewesen.' (Philipp Freiherr von Boeselager)

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2022
Copyrightjahr
2022
ISBN-Print
978-3-936872-49-1
ISBN-Online
978-3-86732-866-1
Verlag
Lukas Verlag, Berlin
Sprache
Deutsch
Seiten
180
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
    1. Inhalt Kein Zugriff
    2. Widmung Kein Zugriff
    3. Vorwort Kein Zugriff
  1. Kindheit in Mecklenburg Kein Zugriff Seiten 13 - 21
  2. Schule Schloß Salem Kein Zugriff Seiten 22 - 34
  3. Auf dem Weg in den Generalstab Kein Zugriff Seiten 35 - 53
  4. Liebesbriefe von der Front Kein Zugriff Seiten 54 - 143
  5. Oertzens Einsatz am 20. Juli 1944 in Berlin Kein Zugriff Seiten 144 - 152
  6. Erinnerungen eines Mitstreiters Kein Zugriff Seiten 153 - 154
  7. Der Leidensweg Ingrid von Oertzens Kein Zugriff Seiten 155 - 161
  8. Spätes Gedenken an einen Widerstandskämpfer Kein Zugriff Seiten 162 - 169
  9. Anhang Kein Zugriff Seiten 170 - 179

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