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Monographie Kein Zugriff
Netzgerechte Datenschutzgestaltung
Herausforderungen, Kriterien, Alternativen- Autor:innen:
- Reihe:
- Verbraucherforschung, Band 3
- Verlag:
- 2020
Zusammenfassung
Die Arbeit nimmt aus einer soziologischen Perspektive die gegenwärtigen Herausforderungen des Datenschutzes in den Blick. Auf der Grundlage eines vertrauenstheoretischen Zugangs werden Kriterien und alternative Pfadoptionen zur Fortentwicklung der Datenschutzgestaltung aufgezeigt. Eine Schlüsselrolle spielt das erarbeitete Konzept der Vertrauensinfrastruktur, das verschiedene rechtliche, politisch-institutionelle, demokratisch-partizipative, professionsethische und technische Stellgrößen der Datenschutzgestaltung integriert. Das Buch richtet sich an Praktiker*innen des Datenschutzes und ein interdisziplinär interessiertes Fachpublikum. Der Autor ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Soziologische Theorie der Universität Kassel.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2020
- ISBN-Print
- 978-3-8487-6794-6
- ISBN-Online
- 978-3-7489-0897-5
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Verbraucherforschung
- Band
- 3
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 458
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
KapitelSeiten
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 18
- Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 19 - 20
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 21 - 34
- 1.1 Bürgerliche Privatheit als Abgrenzungsfolie Kein Zugriff
- 1.2.1 Privatheitstechniken der Informationskontrolle Kein Zugriff
- 1.2.2 Praktiken vernetzter Privatheit jenseits individueller Informationskontrolle Kein Zugriff
- 2. Zur Destabilisierung institutioneller Privatheit Kein Zugriff Seiten 49 - 52
- 3.1 Informationelle Selbstbestimmung als normativ-rechtlich garantierte Gewährleistung individueller Informationskontrolle Kein Zugriff
- 3.2 Grundlagen des datenschutzrechtlichen Programms Kein Zugriff
- 4.1 Annahmen des Datenschutzrechts und informationstechnische Realität Kein Zugriff
- 4.2 Zur Desynchronisation zwischen Datenschutzgrundsätzen und informationstechnischer Realität Kein Zugriff
- 4.3.1 Die Verknüpfung soziologischer Privatheitspraktikenforschung und datenschutzrechtlicher Diskussion als Forschungsdesiderat Kein Zugriff
- 4.3.2 Zur Gewährleistung von Datenschutz trotz datenintensiver Nutzungspraktiken durch exoterische Privatheitspraktiken Kein Zugriff
- 4.4.1 Datenschutz und die Ermöglichung privatökonomischer Praktiken von Unternehmen Kein Zugriff
- 4.4.2 Das Paradigma der individuellen Informationskontrolle und die Externalisierung von Privatheitsrisiken Kein Zugriff
- 4.4.3 Zur defizitären Berücksichtigung der kollektiven Nebenfolgen digitaler Überwachungsökonomien Kein Zugriff
- 4.4.4 Konsequenzen kollektiver Privatheitsrisiken für die Fortentwicklung der Datenschutzgestaltung Kein Zugriff
- 4.5.1 Zur Relevanz einer soziotechnischen Design Perspektive Kein Zugriff
- 4.5.2 Zu den Herausforderungen der Etablierung einer soziotechnischen Designperspektive des Datenschutzes Kein Zugriff
- 4.5.3 Zum Design organisationaler Praktiken des Datenschutzes und der Reproduktion außerrechtlicher Grundlagen der Normbindung Kein Zugriff
- 4.6 Regulierung der Risiken und Potenziale von Big Data Kein Zugriff
- 5. Zwischenfazit I: Datenschutz gegen oder trotz Verdatung? Zur Notwendigkeit einer netzgerechten Datenschutzregulierung Kein Zugriff Seiten 111 - 116
- 6. Konzeptuelle Grundlagen und Differenzierungen des Vertrauensbegriffs Kein Zugriff Seiten 117 - 132
- 7.1 Vertrauen als individuelle Risikoentscheidung Kein Zugriff
- 7.2 Beispiele für die Anwendung eines Vertrauensverständnisses als individuelles Risikomanagement Kein Zugriff
- 7.3 Vertrauen als implizite normative Erwartung – Zur Kritik der individualistischen Verkürzung des Vertrauens als individuelles Risikomanagement Kein Zugriff
- 7.4.1 Theoretische Problemstellungen der Übertragung der Vertrauenskategorie auf komplexe Institutionengefüge Kein Zugriff
- 7.4.2 Zur Bedeutung normativer Erwartungen und kollektiv verteilter Verantwortlichkeiten im Rahmen komplexer Institutionengefüge – Das „default trust“ Konzept von Margaret Walker Kein Zugriff
- 7.4.3 Das Potenzial des „default trust“ Konzeptes für Problemstellungen der Datenschutzgestaltung Kein Zugriff
- 8. Zur Konstitution begründeten Vertrauens – Vom Vertrauen zur Vertrauenswürdigkeit Kein Zugriff Seiten 155 - 156
- 9.1 Das Potenzial der Nutzung von Analogien – Grundlagen der Vertrauenskonstitution am Beispiel der Regulierung industrieller Lebensmittel Kein Zugriff
- 9.2.1 Command and Control-Regulierung Kein Zugriff
- 9.2.2 Selbstregulierung Kein Zugriff
- 9.2.3 Regulierte Selbstregulierung Kein Zugriff
- 9.3 Die Bedeutung Regulierter Selbstregulierung in der Lebensmittelregulierung Kein Zugriff
- 10.1.1 Herausforderungen der nachträglichen Adressierung von Verantwortung in komplexen Institutionengefügen Kein Zugriff
- 10.1.2 Zur Bedeutung zukunftsgewandter Verantwortung für die Konstitution kollektiv verteilter Verantwortlichkeiten und die Gewährleistung von Vertrauenswürdigkeit Kein Zugriff
- 10.2.1 Private und öffentliche Standards in der Lebensmittelregulierung Kein Zugriff
- 10.2.2 Zur Vermittlung verschiedener Formen regulativer Standards Kein Zugriff
- 10.2.3 Standard-Setting Kein Zugriff
- 10.2.4 Adaptierung regulativer Standards Kein Zugriff
- 10.3.1 Kontrolle von Lebensmittelunternehmen durch Vertrauensintermediäre Kein Zugriff
- 10.3.2 Die Rolle unabhängiger Kontrollen für die Regulierung von Selbstregulierung Kein Zugriff
- 10.3.3 Zertifizierung Kein Zugriff
- 10.3.4 Nachweispflichten und Evaluationen für unabhängige Kontrollen der Lebensmittelregulierung Kein Zugriff
- 10.4.1 Trennung von Risikobewertung und Risikomanagement Kein Zugriff
- 10.4.2 Risikobewertung und Risikomanagement auf der Grundlage von Multi-Stakeholder-Ansätzen Kein Zugriff
- 10.5.1 Zur Relevanz des Vertrauens in die Praktiken und Kompetenz von Personen Kein Zugriff
- 10.5.2 Organisationale und institutionelle Grundlagen für die Reproduktion normativer Bindungskräfte des Vertrauens Kein Zugriff
- 10.6.1 Sanktionspotenziale und Anreize zur Erfüllung regulativer Normen in der Lebensmittelregulierung Kein Zugriff
- 10.6.2 Zum Zusammenhang von regulativen Anreizen und der Regulierung von Selbstregulierung Kein Zugriff
- 10.6.3 Zur Notwendigkeit des Vertrauens in regulierende Instanzen Kein Zugriff
- 10.7.1 Die Relevanz der Berücksichtigung verschiedener Informationsbeziehungen in komplexen Infrastrukturen Kein Zugriff
- 10.7.2 Zu den verschiedenen Ansätzen der Informierung in der Lebensmittelregulierung Kein Zugriff
- 11.1 Grundlegende Perspektiven der sozialwissenschaftlichen Infrastrukturforschung Kein Zugriff
- 11.2 Das Konzept der Vertrauensinfrastruktur Kein Zugriff
- 12. Zwischenfazit zu den vertrauenstheoretischen Grundlagen Kein Zugriff Seiten 251 - 252
- 13.1.1 Vertrauen als Antwort auf die Krise des Paradigmas der individuellen Informationskontrolle Kein Zugriff
- 13.1.2 Vertrauen und die Theorie der kontextuellen Integrität Kein Zugriff
- 13.1.3 Potenziale einer vertrauenstheoretischen Perspektive für die Weiterentwicklung und Reformulierung von Privatheitskonzepten Kein Zugriff
- 13.2.1 Eine vertrauenstheoretische Kritik an der gegenwärtigen Orientierung des Datenschutzes Kein Zugriff
- 13.2.2 Datenschutz in Verwendungszusammenhängen: Von der Regulierung der Datenerhebung zur Regulierung der Datennutzung Kein Zugriff
- 13.2.3 Argumente für eine Verschiebung der Regulierung von der Datenerhebung zur Datennutzung Kein Zugriff
- 13.2.4 Die Kritik an einem Datenschutz in Verwendungszusammenhängen Kein Zugriff
- 13.2.5 Antworten auf die Kritik an einem Datenschutz in Verwendungszusammenhängen Kein Zugriff
- 14. Zwischenfazit II: Vertrauen als Schlüsselkategorie zur Fortentwicklung des Datenschutzes Kein Zugriff Seiten 283 - 284
- 15.1 Command and Control-Regulierung Kein Zugriff
- 15.2 Selbstregulierung Kein Zugriff
- 15.3 Regulierte Selbstregulierung Kein Zugriff
- 16.1 Die Datenschutz-Folgenabschätzung im Datenschutzdiskurs Kein Zugriff
- 16.2.1 Die Datenschutz-Folgenabschätzung als Anknüpfungspunkt zur Regulierung von Selbstregulierung Kein Zugriff
- 16.2.2 Zu den Herausforderungen einer problemangemessenen Anwendung von Datenschutz-Folgenabschätzungen Kein Zugriff
- 17.1 Zur Notwendigkeit einer entindividualisierten und verschuldensunabhängigen Gefährdungshaftung Kein Zugriff
- 17.2.1 Das Prinzip der Fairness in der Datenschutzgrundverordnung Kein Zugriff
- 17.2.2 Herausforderungen der Umsetzung einer principles-based regulation auf der Grundlage des Prinzips der Fairness Kein Zugriff
- 17.2.3 Datenschutzregulierung auf der Grundlage des Prinzips der Fairness am Beispiel der regulativen Maßnahmen der Federal Trade Commission Kein Zugriff
- 17.3.1 Informationstreuhänder*innen als Stellvertreter*innen von Internetnutzer*innen Kein Zugriff
- 17.3.2 Zu den professionsethischen Verpflichtungen von Informationstreuhänder*innen Kein Zugriff
- 17.3.3 Informationstreuhänder*innen und die Reproduktion normativer Bindungskräfte des Vertrauens Kein Zugriff
- 17.3.4 Herausforderungen der Professionalisierung von Informationstreuhänder*innen Kein Zugriff
- 17.4.1 Zur Notwendigkeit der Stärkung der Rolle von Aufsichtsbehörden Kein Zugriff
- 17.4.2 Die Rolle unabhängiger Kontrollen für die Regulierung von Selbstregulierung Kein Zugriff
- 17.4.3 Zertifizierung Kein Zugriff
- 17.4.4 Nachweispflichten und Evaluationen für unabhängige Kontrollen von Datenschutz-Folgenabschätzungen Kein Zugriff
- 17.5.1 Multi-Stakeholder-Ansätze und die Repräsentation kollektiver Nebenfolgen von Datenschutzrisiken Kein Zugriff
- 17.5.2 Trennung von Risikobewertung und Risikomanagement Kein Zugriff
- 17.6 Anreize für die Etablierung angemessener Datenschutz-Folgenabschätzungen und die Generierung neuen Risikowissens Kein Zugriff
- 17.7.1 Zur Informationsbeziehung zwischen Aufsichtsbehörden und Internetunternehmen Kein Zugriff
- 17.7.2 Die Informierung von Nutzer*innen über Datenschutz-Folgenabschätzungen Kein Zugriff
- 17.7.3 Die Nutzung differenzierter Verschlüsselung zur Herstellung von Transparenz von Datennutzungspraktiken und Vertrauensbrüchen Kein Zugriff
- 18.1 Das Konzept der Vertrauensinfrastruktur als Grundlage zur Weiterentwicklung der informierten Einwilligung und Umsetzung des use regulation Ansatzes Kein Zugriff
- 18.2 Implikationen einer vertrauenstheoretischen Perspektive für eine mögliche Neubestimmung der informationellen Selbstbestimmung Kein Zugriff
- 19. Schlussbetrachtung Kein Zugriff Seiten 409 - 424
- Literatur Kein Zugriff Seiten 425 - 458





