Der zweite Dreißigjährige Krieg
Deutungskämpfe in Literatur und Literaturwissenschaft der Moderne- Herausgeber:innen:
- | |
- Reihe:
- Klassische Moderne, Band 38
- Verlag:
- 2019
Zusammenfassung
Nach dem Ersten Weltkrieg findet in der deutschsprachigen Literatur und Literaturwissenschaft eine verstärkte Reflexion auf den Dreißigjährigen Krieg statt, die bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs fortgesetzt wird und sich in den späten 1940er Jahren nochmals intensiviert. Die historischen Zäsuren der beiden Kriege werden parallel gesetzt und die Literatur des Barockzeitalters zur Selbstdeutung wiederentdeckt. Neben heute kanonischen Autoren sind an diesen Rezeptionsprozessen auch seinerzeit viel gelesene, heute aber weitgehend vergessene beteiligt. Damit agiert die Literatur und Literaturwissenschaft des frühen 20. Jahrhunderts etwas aus, das Ende des 20. Jahrhunderts als historiographisches Konzept des ‚Zweiten Dreißigjährigen Krieges‘ (Hans-Ulrich Wehler) bzw. der ‚Weltkriegsepoche‘ (Arno J. Mayer) wiederbegegnet.Mit Beiträgen von Victoria Gutsche, Klaus Haberkamm, Wilhelm Kühlmann, Fabian Lampart, Dieter Martin, Christopher Meid, Christian Meierhofer, Philipp Redl, Christoph Schmitt-Maaß, Stefanie Stockhorst, Felix Thomas Werner, Mario Zanucchi
Schlagworte
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2019
- ISBN-Print
- 978-3-95650-491-4
- ISBN-Online
- 978-3-95650-492-1
- Verlag
- Ergon, Baden-Baden
- Reihe
- Klassische Moderne
- Band
- 38
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 270
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Lauter Dreißigjährige Kriege? Zu einem (Selbst-)Deutungsmuster in Literatur und Geisteswissenschaften 1918 – 1948 – 2018 Kein Zugriff Seiten 7 - 22 Christoph Schmitt-Maaß
- „Mit Reden richtet man aber nichts aus…“ Zur Gewaltromantik zwischen Gemeinschaftsethos und Notwehrrecht in Hermann Löns’ historischem Bauernroman Der Wehrwolf (1910) Kein Zugriff Seiten 23 - 36 Wilhelm Kühlmann
- Kriegsreflexion, Barockrezeption und Gegenwartsdiagnostik in expressionistischen Literaturzeitschriften (1912–1924) Kein Zugriff Seiten 37 - 56 Christian Meierhofer
- Andreas Gryphius und die Barocklyrik in der Weltkriegsepoche (1914–1949) Kein Zugriff Seiten 57 - 76 Philipp Redl
- Zwischen Vitalismus und Verfall: Die Rezeption des Dreißigjährigen Krieges und der Barockliteratur bei Dichtergermanisten des George-Kreises (1915–1945) Kein Zugriff Seiten 77 - 108 Christoph Schmitt-Maaß
- Der Dreißigjährige Krieg in populären Erzählungen um 1920 Kein Zugriff Seiten 109 - 128 Dieter Martin
- Warum das aber spiegeln und die Erinnerung daran heraufbeschwören, während der Donner von Verdun herüberschlug?“ Zur ästhetischen Konstruktion historischer Parallelen in Alfred Döblins Roman Wallenste... Kein Zugriff Seiten 129 - 148 Stefanie Stockhorst
- Der Dreißigjährige Krieg im Drama der NS-Zeit (Rolf Lauckner, Franz Büchler und Eberhard Wolfgang Möller). Mit einem Seitenblick auf Karl Amadeus Hartmann und Bertolt Brecht Kein Zugriff Seiten 149 - 166 Christopher Meid
- „Ein Werk von ganz besonderer Eigenart“. Karl Itzingers Romantrilogie Ein Volk steht auf! (1933–1937) Kein Zugriff Seiten 167 - 184 Victoria Gutsche
- Andreas Gryphius’ Sonette Trawrklage des verwuesteten Deutschlandes, Threnen des Vatterlandes/Anno 1636 und Johannes R. Bechers Doppelsonett Tränen des Vaterlandes. Anno 1937 Kein Zugriff Seiten 185 - 200 Mario Zanucchi
- Redivivus per litteras. Das Thema des Dreißigjährigen Krieges und seine poetologische Funktion bei Grimmelshausen, Grass und Kehlmann Kein Zugriff Seiten 201 - 222 Klaus Haberkamm
- Vergangene Vergangenheit? Krieg und Geschichte in Daniel Kehlmanns Tyll (2017) Kein Zugriff Seiten 223 - 242 Fabian Lampart
- Im Diskurs: Monika Marons Roman Munin oder Chaos im Kopf (2018) Kein Zugriff Seiten 243 - 262 Felix Thomas Werner
- Namenregister Kein Zugriff Seiten 263 - 270





