
Statt Farbe: Licht
Das Fotogramm bei Moholy-Nagy als pädagogisches Medium- Autor:innen:
- Verlag:
- 2021
Zusammenfassung
László Moholy-Nagy (1895–1946) erkannte und aktivierte erstmals das pädagogische Potenzial des Fotogramms. Vorgelegt wird die erste Untersuchung seiner Fotogramm-Pädagogik und ihrer kunsthistorischen Bedeutung. Als Ergebnis seiner Bemühungen, Malerei als eine Kunst zu verstehen, die nicht aus Pigmenten, sondern aus Licht besteht, entwickelte Moholy-Nagy das Fotogramm zu einer neuen Hauptform der Avantgarde-Praxis. Von hier entfaltete er den pädagogischen Gehalt des Mediums, das ganz ohne Kamera auskommt und der Schlüssel zur Fotografie ist. Beim Übergang der optischen Künste zu den optischen Medien nimmt das Fotogramm eine Sonderstellung ein: Es kontrastiert als rein indexikalisches Medium alle kamerabasierte Fotografie, die einen mimetischen Effekt forciert und den Übergang in die Sprache vollzieht.
Schlagworte
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2021
- ISBN-Print
- 978-3-7861-7511-7
- ISBN-Online
- 978-3-7861-7511-7
- Verlag
- Gebr. Mann Verlag, Berlin
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- II
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 11 - 28
- 1.1.1 Vom Negativ zum Positiv Kein Zugriff
- 1.1.2 Unikat und Reproduktion Kein Zugriff
- 1.1.3 Die Bedeutung des Materials Kein Zugriff
- 1.1.4 Rezeption und Begriffe Kein Zugriff
- 1.2.1 Die Autorschaft Lucia Moholys Kein Zugriff
- 1.2.2 Lebensreform Kein Zugriff
- 1.2.3 Rhönbesuche: Entwicklung des Begriffspaares ‚Produktion-Reproduktion‘und die Entdeckung des Fotogramms Kein Zugriff
- 1.2.4 Gedankenaustausch mit Schwarzerden: Rehabilitation statt Revolution Kein Zugriff
- 1.2.5 Methodische Überschneidungen mit Loheland: Buchstäblicher ‚Materialismus‘ Kein Zugriff
- 1.2.6 Kunst und soziales Leben Kein Zugriff
- 1.3.1 Der Konstruktivist Moholy-Nagy Kein Zugriff
- 1.3.2 Der Begriff ‚Konstruktivismus‘ Kein Zugriff
- 1.3.3 Kunst und Technik Kein Zugriff
- 1.3.4 Diffamierungen Kein Zugriff
- 1.3.5 Dadaismus Kein Zugriff
- 1.3.6 Das Dynamisch-konstruktive Kraftsystem Kein Zugriff
- 1.3.7 Proletkult Kein Zugriff
- 2.1.1 Analoge Betrachtungen der Fakturfrage und ihrer L sungen Kein Zugriff
- 2.1.2 Die Darstellung in der Historiografie der Kunst: Die Gewichtung derFotomontage gegenüber dem Fotogramm infolge des Rezeptionsdefizits Kein Zugriff
- 2.2.1 Mechano-Faktur Kein Zugriff
- 2.2.2 Neues Sehen als neue Raumwahrnehmung Kein Zugriff
- 2.2.3 Das perspektivische Verfahren Kein Zugriff
- 2.2.4 Imaginärer statt euklidischer Raum Kein Zugriff
- 2.2.5 „Räumliche Psychologie“ Kein Zugriff
- 2.2.6 Lichtdynamik Kein Zugriff
- 2.2.7 Glasarchitektur Kein Zugriff
- 2.3.1 Produktion und Rezeption: „Ostranenie“ Kein Zugriff
- 2.3.2 Taktile und optische Qualitäten Kein Zugriff
- 2.3.3.1 Erleben als rehabilitierender Ansatz Kein Zugriff
- 2.3.3.2 Erkunden anhand der Tasttafeln Kein Zugriff
- 2.3.3.3 Erkunden beim Fotogramm Kein Zugriff
- 2.4.1 Dichotomie zwischen Kunst und Kunstpädagogik Kein Zugriff
- 2.4.2 Malerei oder Fotografie Kein Zugriff
- 3.1.1 Umwege der Technik Kein Zugriff
- 3.1.2 Camera obscura und Laterna magica Kein Zugriff
- 3.1.3 Die eigenen Gesetzmäßigkeiten der Fotografie: das chemische Dispositiv Kein Zugriff
- 3.2.1 Das Experiment mit dem Fotogramm am New Bauhaus Kein Zugriff
- 3.2.2 „How to Make a Photogram“ Kein Zugriff
- 3.3.1 Der Bastler bei Claude Levi-Strauss Kein Zugriff
- 3.3.2 Der Modus der Majorität bei Gilbert Simondon Kein Zugriff
- 3.4.1 Buchdruck und Fotografie Kein Zugriff
- 3.4.2 Faktische Objektivität Kein Zugriff
- 3.4.3 Typofoto Kein Zugriff
- 3.5.1 Die Einheit von Wissenschaft und Kunst Kein Zugriff
- 3.5.2 Licht-Raum-Modulator Kein Zugriff
- 3.5.3 Projektion ohne Speicherung Kein Zugriff
- 3.5.4 Immersiver Raum Kein Zugriff
- 4.1.1 Exkurs: Ikonizität, Indexikalität und symbolisches Zeichen in der Kunst Kein Zugriff
- 4.1.2 Von der Collage zur Fotomontage Kein Zugriff
- 4.1.3 Die semiotischen Zeichen der Fotomontage Kein Zugriff
- 4.1.4 Moholy-Nagy: Von der Collage zum Fotogramm – Licht statt Sprache und Textualität Kein Zugriff
- 4.2.1 Ikonizität: die Objekte im Fotogramm Kein Zugriff
- 4.2.2 Imaginäre und surrealistische Praktiken: symbolische Ausnahmen Kein Zugriff
- 4.2.3 Indexikalität: vom fotografischen zum pädagogischen Akt Kein Zugriff
- 4.2.4 Das Fotogramm als Indiz und seine Abkehr von„The medium is the message“ Kein Zugriff
- 4.3.1 Zwei Medien – zwei Ausstellungsmodelle Kein Zugriff
- 4.3.2 Anwendungen der Lichtdynamik Kein Zugriff
- 4.4.1 Vom Formalismus zum Strukturalismus Kein Zugriff
- 4.4.2 Art as Experience Kein Zugriff
- 5.1.1 Fotogramm als sprachliches Medium Kein Zugriff
- 5.1.2 Readymade vs. Fotogramm Kein Zugriff
- 5.2.1 Das Fotogramm im Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit Kein Zugriff
- 5.2.2 Fotografie als Aneignung Kein Zugriff
- 5.2.3 Factory Kein Zugriff
- Schlussbetrachtung Kein Zugriff Seiten 257 - 265
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 266 - 266
- Literatur Kein Zugriff Seiten 267 - 276
- Manuskripte und Typoskripte Kein Zugriff
- Briefe Kein Zugriff
- Internetquellen Kein Zugriff Seiten 278 - 278
- Bildnachweis Kein Zugriff Seiten 279 - 281
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 282 - 284
- Sachregister Kein Zugriff Seiten 285 - II




