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Erinnerung – Personale Einheit – Reflexion

Drei philosophische Studien
Autor:innen:
Verlag:
 2021

Zusammenfassung

Iso Kern legt hier drei Studien zum Themenkomplex Erinnerung, personale Einheit und Identität sowie Reflexion vor. Die geistige Wirklichkeit unserer anschaulich erinnerten Vergangenheit ist die grösste und kontinuierlich wachsende Wirklichkeit, die wir Menschen besitzen. Kern analysiert die Bedingungen, die ein Sich-Erinnern an etwas ermöglichen, und stellt Überlegungen zur besonderen Wirklichkeit der Vergangenheit an. Erinnerung ist eine philosophische Voraussetzung für personale Einheit und Identität, um die es in der zweiten Studie geht, denn originales Erlebtsein macht unsere synchrone und diachrone Einheit aus. Und ein Befragen der eigenen Einheit ist nur möglich durch Reflexion auf die subjektive Geschichte des eigenen Erlebens und Handelns, der eigenen Überzeugungen und Entschlüsse. Der Charakter und die Möglichkeiten einer solchen Rückwendung sind Gegenstand der dritten Studie.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2021
ISBN-Print
978-3-7965-4254-1
ISBN-Online
978-3-7965-4285-5
Verlag
Schwabe, Basel / Berlin
Sprache
Deutsch
Seiten
163
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 14
    1. Dank Kein Zugriff
    1. 1. Kapitel. Einleitung: Begriffliche Klärungen zu Gedächtnis und Erinnerung Kein Zugriff
    2. 2. Kapitel. Ist das im aktuellen Erinnern Vorgestellte etwas Gegenwärtiges? Kein Zugriff
    3. 3. Kapitel. Enthalten Erinnerungen notwendig sinnlich qualifizierte Anschauungen? Kein Zugriff
      1. a) Die Sicht des Vijnanavada: «Das Erinnerte trägt aufgrund des Alaya- oder Speicherbewusstseins Wirklichkeit mit sich.» Kein Zugriff
      2. b) Ist das Bewusstsein des anschaulich erinnerten Vergangenen so etwas wie eine optische Illusion, deren wir uns bewusst werden, wenn wir aus dem Erinnern heraustreten und auf es reflektieren? Kein Zugriff
      3. c) Die Idee, dass im Erinnern mit einem gegenwärtigen geistigen Bild etwas Vergangenes vorgestellt wird Kein Zugriff
      4. d) Anschauliches Erinnern von etwas Vergangenem und anschauliches Phantasieren von etwas Gegenwärtigem Kein Zugriff
      5. e) Mein Erklärungsversuch, warum die im Sich-Erinnern anschaulich vorgestellten Ereignisse und Dinge als vergangene erscheinen: Wir haben in der anschaulichen Erinnerung nicht nur anschauliche Vorstel... Kein Zugriff
      6. f) Analogie zwischen Sich-Erinnern und Wahrnehmen: So wie ein gegenwärtiges Ding in unbegrenzt vielen verschiedenen anschaulichen Wahrnehmungen, in denen man sich auch täuschen kann, <color id="{70ad4... Kein Zugriff
    4. 5. Kapitel. Nur mehr oder weniger aufmerksame Tätigkeiten sind mehr oder weniger bewusst und können daher auch mehr oder weniger erinnert werden. Gewohnheitsmässig, «automatisch», unaufmerksam verrich... Kein Zugriff
    5. 6. Kapitel. Woran erinnern wir uns? Wir erinnern uns umso besser an Ereignisse, je aufmerksamer wir auf sie waren, d.h. je mehr sie uns in unserem Tun interessierten oder je mehr sie uns in unserem pa... Kein Zugriff
      1. a) Erinnerung an eine Gesamtheit oft wiederholter, gewohnter und für uns wichtiger Tätigkeiten Kein Zugriff
      2. b) Erinnerung an vertraute, gewohnte und für uns wichtige Lebensräume Kein Zugriff
      3. c) Erinnerung an eigene frühere Überzeugungen, die wir unterdessen abgelegt haben, aber auch an solche, die wir noch immer haben Kein Zugriff
    6. 8. Kapitel. Wir erinnern uns nicht nur absichtlich an etwas, sondern oft fällt uns zuerst etwas ein, an das wir uns dann anschaulich erinnern können. Wodurch fällt uns etwas zum anschaulichen Erinnern... Kein Zugriff
    7. 9. Kapitel. Was macht die Objektivität der Vergangenheit aus? Unsere Vergangenheit als intersubjektive Wirklichkeit Kein Zugriff
      1. a) Das Bewusstsein des Unterschiedes zwischen der eigenen Vergangenheit, so wie ich sie jetzt erinnere, und der eigenen Vergangenheit, so wie ich sie damals erlebte. Kein Zugriff
      2. b) Standards für unsere Wahrheitssuche in unserer erinnerten Vergangenheit Kein Zugriff
    8. 11. Kapitel. Welche Ursachen bewirken, dass wir uns in unserem Erinnern täuschen? Kein Zugriff
    9. 12. Kapitel. Warum sollen wir unsere Vergangenheit durch Erinnern wieder lebendig werden lassen? Bezugnahme auf Freud Kein Zugriff
    10. 13. Kapitel. Sind die in der Erinnerung auftretenden (präsenten) Phantasmen, d.h. die durch sie vorgestellten erinnerten Sachen, gegenwärtig, oder sind sie atemporal (unzeitlich) und, wenn sie dies si... Kein Zugriff
    11. 14. Kapitel. Enthalten alle Erinnerungen an früher selbst Erlebtes Phantasmen? Kein Zugriff
      1. a) Raumperspektive und Zeitperspektive Kein Zugriff
      2. b) Die Auffassungen von Bertrand Russell und William J. Friedman über die Erfahrung der zeitlichen Distanz von erinnerten Ereignissen Kein Zugriff
      3. c) Inhaltliche, im Gehalt des Erinnerten liegende Anhaltspunkte für das Wissen um die Zeitdistanz von erinnerten Ereignissen. Die Lebendigkeit von erinnerten Ereignissen hat mit ihrer Erstmaligkeit so... Kein Zugriff
      4. d) Das Bewusstsein verschiedener zeitlicher Distanzen des Erinnerten, bei denen wir uns nicht auf den Gehalt des Erinnerten stützen können Kein Zugriff
      5. e) Versuch, das Bewusstsein der zeitlichen Distanz des Erinnerten zu erklären, bei dem wir uns nicht auf den Gehalt des Erinnerten stützen können Kein Zugriff
    12. 16. Kapitel. Schluss: Unsere erinnerte Vergangenheit als eine durch unsere Gegenwart bedingte, fehlerhafte objektive geistige Wirklichkeit Kein Zugriff
    13. Dank an den Leser Kein Zugriff
    1. 1. Kapitel. Das Problem der Bewusstseinseinheit. Interpretation von physiologischen empirischen Tatsachen und Analyse des Bewusstseins Kein Zugriff
    2. 2. Kapitel. Das Erlebte im Urmodus und in seinen Modifikationen Kein Zugriff
    3. 3. Kapitel. Das eigentlich Erlebte und Durchlebte und seine Modifikationen einerseits und andererseits der «subjektive Charakter des Bewusstseins» oder «der Gesichtspunkt der ersten Person» bei Thomas... Kein Zugriff
    4. 4. Kapitel. Das mehr oder weniger aufmerksam gegenständlich Erlebte und das urbewusste (durchlebte) mehr oder weniger aufmerksame Erleben als das Original. Es kann nur ein Original geben Kein Zugriff
    5. 5. Kapitel. Zusammenhänge des aktuell Erlebten Kein Zugriff
    6. 6. Kapitel. Einbeziehung der Vergegenwärtigungen, vor allem der Erinnerung. Das Problem der personalen Identität Kein Zugriff
    7. 7. Kapitel. Schluss: Unterscheidung zwischen zwei verschiedenartigen Prinzipien der Bewusstseinseinheit und der personalen Identität: einerseits ein Zusammenhang von Erlebnissen, der ein «mehr oder we... Kein Zugriff
    1. 1. Kapitel. Warum schreibe ich über Reflexion? Kein Zugriff
      1. a) Erster Grund, warum Reflektieren kein inneres Wahrnehmen gegenwärtiger intentionaler Akte sein kann Kein Zugriff
      2. b) Zweiter Grund, warum Reflektieren kein inneres Wahrnehmen gegenwärtiger intentionaler Akte sein kann. Selbst wenn das Reflektieren ein inneres sinnliches Wahrnehmen der eigenen intentionalen Akte d... Kein Zugriff
    2. 3. Kapitel. Ist die Frage nach dem Grund der Unmöglichkeit, gleichzeitig einen intentionalen Akt zu vollziehen, z.B. Wahrnehmen von etwas, und auf diesen Akt zu reflektieren, ein Problem der Aufmerksa... Kein Zugriff
      1. a) Ist die Frage nach dem Grund, warum es nicht möglich ist, gleichzeitig einen intentionalen Akt zu vollziehen und auf diesen Akt zu reflektieren analog zum Verhältnis bei der Tatsache, dass wir uns ... Kein Zugriff
      2. b) Ist die Frage nach dem Grund, warum es nicht möglich ist, gleichzeitig einen intentionalen Akt zu vollziehen und auf diesen Akt zu reflektieren, analog zur Tatsache, dass ich mich nicht gleichzeiti... Kein Zugriff
      3. c) Ist die Frage nach dem Grund, warum es nicht möglich ist, gleichzeitig einen intentionalen Akt zu vollziehen und auf diesen Akt zu reflektieren analog zur Tatsache, dass wir uns nicht gleichzeitig ... Kein Zugriff
      4. d) Antwort auf die in den drei obigen Abschnitten a), b) und c) gestellten Fragen Kein Zugriff
    3. 5. Kapitel. Reflexion auf intentionale Erlebnisse ist nur aufgrund von Vergegenwärtigungen möglich, z.B. aufgrund von Erinnerungen an Vergangenes, Vorstellen von Künftigem, Phantasieren von Möglichem,... Kein Zugriff
    4. 6. Kapitel. Einwand: Es gibt Reflexion auf gegenwärtige intentionale Erlebnisse, denn das Wissen um nur Scheinbares im gesehenen Gegenwärtigen enthält Reflexion auf unser gegenwärtiges Sehen. Antwort ... Kein Zugriff
    5. 7. Kapitel. Nicht nur auf eigene intentionale Erlebnisse können wir reflektieren, sondern in der vergegenwärtigenden Einfühlung in andere erlebende Wesen auch auf deren intentionale Erlebnisse. Diese ... Kein Zugriff
    6. 8. Kapitel. Was motiviert uns, auf die eigenen und die fremden intentionalen Erlebnisse zu reflektieren? Erst durch die Reflexion auf eigene und auf fremde Erlebnisse gewinnen wir die Erkenntnis des s... Kein Zugriff
  2. Zitierte Schriften Kein Zugriff Seiten 159 - 163

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