Jüdischer Film
Ein neues Forschungsfeld im deutschsprachigen Raum- Herausgeber:innen:
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- Verlag:
- 2022
Zusammenfassung
"Jüdischer Film" hat sich als Forschungsfeld im englischsprachigen Raum bereits an der Schnittstelle zwischen Jüdischen Studien und Film- und Medienwissenschaft formiert. Fragen der audiovisuellen Repräsentation jüdischer Erfahrung und Geschichte stehen neben Studien zu jüdischem Filmschaffen oder filmischer Erinnerung an die Shoah. In Deutschland steht diese Entwicklung noch ganz am Anfang. 2020 fand in Potsdam das interdisziplinäre Blankensee Colloquium Jüdischer Film statt und machte den im deutschsprachigen Raum noch kaum strukturiert erschlossenen Forschungsbereich ›Jüdischer Film‹ erstmalig zum Gegenstand interdisziplinärer Diskussionen. Dabei wurden in den Sektionen Repräsentation, Akteur:innen, Rezeption und Filmkultur neben theoretisch-methodischen Fragen auch Herausforderungen und Perspektiven jüdischer Filmfestivals diskutiert und laufende Forschungsprojekte vorgestellt. Die Publikation dokumentiert nun die Beiträge des Colloquiums und erweitert sie, um Jüdische Film Studien in der Bandbreite möglicher Fragestellungen, Gegenstände und Zugänge vorzustellen und neugierig zu machen auf dieses wachsende Forschungsfeld. Mit Beiträgen u. a. von Sven Kramer, Véronique Sina, Klaus Davidowicz, Claudia Sandberg, Chris Wahl, Lihi Nagler, Cathy Gelbin, Sebastian Schirrmeister, Julia Schumacher, Johannes Praetorius-Rhein, Lucy Pizaña, Antonia Schmid, Lisa Schoß, Eik Dödtmann, Ulrike Schneider und Lea Wohl von Haselberg.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2022
- ISBN-Print
- 978-3-96707-721-6
- ISBN-Online
- 978-3-96707-722-3
- Verlag
- edition t+k, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 344
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 3 - 8
- Von Aufbrüchen und Kontroversen. Eine Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 22 Lea Wohl von Haselberg, Lucy Alejandra Pizaña Pérez
- High Noon in Vienna. Film als Midrasch Kein Zugriff Seiten 23 - 40 Klaus Davidowicz
- Filmerbe vs. Filmgeschichte. Über das Jahr 1978, Audiovisuelle Erinnerungskultur und die Domfilme von Rudolf Bamberger Kein Zugriff Seiten 41 - 70 Chris Wahl
- Queeres jüdisches Leben auf der Leinwand Kein Zugriff Seiten 71 - 94 Cathy S. Gelbin
- Rhein — Filmgeschichte und Gedächtnistheater. Zur historischen Konstruktion eines ›Jüdischen Films‹ in der Bundesrepublik Kein Zugriff Seiten 95 - 116 Johannes Praetorius
- Darstellungen jüdischer Erfahrungen im Film der DDR. Ein Überblick Kein Zugriff Seiten 117 - 134 Lisa Schoß
- Die Darstellung von Ultraorthodoxie im zeitgenössischen Film. Zwischen Fundamentalismuskritik, Multikulturalismus und Jewish Unity Kein Zugriff Seiten 135 - 154 Eik Dödtmann
- Transparent. Jewish Queerness in Serie Kein Zugriff Seiten 155 - 170 Véronique Sina
- Gesprächsstrategien und Subjektpositionen in Interviewfilmen über die Shoah Kein Zugriff Seiten 171 - 184 Sven Kramer
- Der tiefe Graben. Filmtheoretische Grundannahmen vs. Forschung zu jüdischen Filmschaffenden Kein Zugriff Seiten 185 - 206 Julia Schumacher
- Die frühen Fernseharbeiten von Peter Lilienthal. Ein jüdischer Remigrant im Westdeutschland der Nachkriegszeit Kein Zugriff Seiten 207 - 226 Claudia Sandberg
- Ein vergessenes Stück deutscher Fernsehgeschichte und ein Teil jüdischer Filmgeschichte. Karl Fruchtmanns Zeugen-Projekt Kein Zugriff Seiten 227 - 252 Lea Wohl von Haselberg
- Jüdische Literatur und jüdischer Film. Interdisziplinäre Überlegungen Kein Zugriff Seiten 253 - 272 Sebastian Schirrmeister
- »Der Film ist so geworden, weil die Geschichte Dich betrifft.«. Jurek Beckers Roman Der Boxer und die filmische Adaption durch Karl Fruchtmann – ein Vergleich Kein Zugriff Seiten 273 - 290 Ulrike Schneider
- Filmfestivals und Identität. Oder: Was haben queere und jüdische Filmfestivals miteinander zu tun? Kein Zugriff Seiten 291 - 306 Skadi Loist
- »A radical intervention with new images of Jews«. Die Entstehung Jüdischer Filmfestivals als Aushandlungsprozess jüdischer Selbstverständnisse Kein Zugriff Seiten 307 - 326 Lucy Alejandra Pizaña Pérez
- »Stereotypen entgegentreten und Tabus brechen«. Jüdischer Film und Filmfestivalarbeit – ein Gespräch mit der Programmleiterin des Jüdischen Filmfestivals in Warschau Kein Zugriff Seiten 327 - 338 Lihi Nagler, Lucy Alejandra Pizaña Pérez
- Autor*innen Kein Zugriff Seiten 339 - 342
- Anzeigen Kein Zugriff Seiten 343 - 344





