
Goethe und die Juden
Faszination und Feindschaft- Autor:innen:
- Verlag:
- 2024
Zusammenfassung
Goethe und die Juden – das heikle Thema wurde allzu lange gemieden. Dabei war Goethes Verhältnis zu den Juden seiner Zeit mehr als zwiespältig. Neben einer gewissen Faszination standen Vorurteile und – besonders in Goethes späteren Jahren – eine regelrechte Feindschaft, die er jedoch bewusst kaum öffentlich äußerte. Auf Grund von bisher ungenutzten Quellen deckt der bekannte Goethe-Forscher W. Daniel Wilson diese schwierige Seite von Goethes Leben und Wirken auf. «In Jena darf nach alten Gesetzen kein Jude übernachten. Diese löbliche Anordnung dürfte gewiß künftig hin besser als bisher aufrecht erhalten werden.» So schrieb Goethe 1816 in einem Brief. In seinen öffentlichen Äußerungen und Tätigkeiten stellte er sich meist als Freund der Juden dar, auch um seine vielen jüdischen Verehrer und Verehrerinnen nicht zu verlieren. Doch besonders ab 1796 ging er in harte Opposition gegen die Emanzipation der Juden. Diese Haltung stand auch nur scheinbar in Widerspruch zu seinen freundschaftlichen Kontakten mit einigen gebildeten Juden. Im zeitgenössischen Kontext fragt W. Daniel Wilson, wie Goethes Einstellungen zu bewerten sind und wen er überhaupt als «Juden» betrachtete. Wilson zeigt uns den Schriftsteller und Politiker, denn Theaterdirektor und den Privatmann Goethe und zeichnet ein differenziertes Bild, das dennoch klare Urteile nicht scheut.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2024
- ISBN-Print
- 978-3-406-81494-5
- ISBN-Online
- 978-3-406-81496-9
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 352
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 8
- Ein heikles Thema Kein Zugriff
- ‹Antisemitismus› und Judenfeindschaft Kein Zugriff
- Die Emanzipation und ihre Gegner Kein Zugriff
- Selbstzeugnisse als Öffentlichkeitsarbeit Kein Zugriff
- Assimilation und Häme: Jüdische Sprache und Aussprache Kein Zugriff
- Vorurteile und Gefühle Kein Zugriff
- Schwierige Toleranz Kein Zugriff
- Anwalt der Juden? Kein Zugriff
- Das Jahrmarktsfest der Zweideutigkeit Kein Zugriff
- Ambivalenz Kein Zugriff
- Der Geheimrat Kein Zugriff
- Goethe als Kunde und Spender Kein Zugriff
- Goethes Erfahrungen mit Juden in Sachsen-Weimar Kein Zugriff
- «die niedrigste Klaße meiner Nation»: Ein Appell an Goethe Kein Zugriff
- Die gescheiterte Emanzipation in Frankfurt Kein Zugriff
- Humanitätssalbader Kein Zugriff
- «Juden und Judengenossen» Kein Zugriff
- Goethe und ein «löbliches» Aufenthaltsverbot Kein Zugriff
- Der Dichter und der Brandstifter Kein Zugriff
- Die Kritiker Kein Zugriff
- «dulden wir keinen Juden unter uns»: Wanderjahre der Erlesenen Kein Zugriff
- Mordgeschichten Kein Zugriff
- Mischehen Kein Zugriff
- Juden als Rasse? Kein Zugriff
- Gebildete Juden Kein Zugriff
- Karlsbad: «Brunnenfreiheit»? Kein Zugriff
- Die Konvertiten Kein Zugriff
- Späte Begegnungen: Künstler, Wissenschaftler und Schriftsteller Kein Zugriff
- Juden auf der Bühne Kein Zugriff
- Der Theaterdirektor Kein Zugriff
- 7. Fazit Kein Zugriff Seiten 257 - 274
- Siglen Kein Zugriff
- Anmerkungen Kein Zugriff
- Bibliographie Kein Zugriff
- Bildnachweis Kein Zugriff
- Personenregister Kein Zugriff
- Register der Werke Goethes Kein Zugriff
- Zum Buch Kein Zugriff Seiten 352 - 352
- Vita Kein Zugriff Seiten 352 - 352




