Die Zeitschrift Leviathan ist der Idee sozialwissenschaftlicher Aufklärung und Kritik verpflichtet. Sie veröffentlicht aktuelle Forschungsbeiträge und Debatten zu Themen aus Politik, Kultur, Wirtschaft, Philosophie, Recht und Gesellschaft.Sie richtet sich an eine breite Leserschaft aus Lehre und Forschung, Politik und Verwaltung, Publizistik und Medien. Im Zeichen eines methodologischen, disziplinären und politischen Pluralismus schlägt sie Brücken zwischen Theorie, Empirie und politischer Praxis.Homepage: www.leviathan.nomos.de
Andreas Reckwitz hat kürzlich mit dem Buch Das Ende der Illusionen (2019) eine einflussreiche Diagnose der aktuellen gesellschaftlichen Situation und ihrer Zukunftsperspektiven vorgelegt, die von uns einer kritischen Würdigung unterzogen wird. Die...
Der Aufsatz antwortet auf die Auseinandersetzung von Nils Kumkar und Uwe Schimank mit Andreas Reckwitz’ Theorie der neuen und der alten Mittelklasse. Im Zuge dessen werden das Abstraktionsniveau, die historische Entwicklung und der Umfang der...
Der Aufsatz erforscht die Proteste gegen die Corona-Maßnahmen in deutschen Städten als spezifische Form der affektiven Raumnahme und der narrativen Verflechtung. Durch mehrmonatige Feldforschung auf den Kundgebungen in Hamburg und den...
Die Reaktionen auf die Corona-Pandemie reichten von Schock über Negation bis hin zur Einschätzung, das lang Erwartete sei eingetreten. Der Aufsatz erklärt diese Reaktionen historisch, indem er sich zwei Aspekten zuwendet: erstens dem...
Im Verlauf der Corona-Krise wird ein verändertes Verhältnis von wissenschaftlicher Expertise und politischer Entscheidungsrationalität deutlich, das sich vor dem Hintergrund sich wandelnder „Thematisierungsweisen“ von Konflikten deuten...
Der Beitrag zeigt und erklärt, dass und warum gerade die auf den ersten Blick so unscheinbare, alltägliche Geste des Grüßens von Nachbarinnen und Nachbarn so hohe soziale und symbolische Bedeutung für die Wahrnehmung und Deutung des...