Das Subjekt und das Absolute
Zur Aktualität der Philosophie Wolfgang Cramers- Autor:innen:
- Verlag:
- 2022
Zusammenfassung
Wolfgang Cramers Theorie der konkreten Subjektivität und die daran anknüpfende Theorie des Absoluten gehören ohne Zweifel zu den originellsten und anspruchsvollsten systematischen Beiträgen der deutschsprachigen Philosophie des 20. Jahrhunderts.
Cramer entwickelt in kritischer Auseinandersetzung mit Descartes, Leibniz, Husserl und vor allem Kant unhintergehbare Minimalbestimmungen für eine Theorie der Subjektivität, die neben den transzendentalphilosophischen auch phänomenologische Momente einbegreift und dem notwendigen Bezug zum Leib und seiner Einbettung in die Natur Rechnung trägt.
Wie in der Subjektphilosophie folgt Cramer auch in seiner Theorie des Absoluten dem Verfahren, nicht von hypothetisch gesetzten Prämissen auszugehen, sondern durch apagogische Argumentation notwendige Minimalbestimmungen des Absoluten zu erarbeiten.
Cramers Beitrag bereichert die aktuelle Debatte, insofern das Absolute als eine in sich differenzierte Einheit mit der Möglichkeit zur Schaffung von Kontingentem erwiesen wird. Diese Struktur des Absoluten ermöglicht es, die Absolutheit des Absoluten mit seiner prinzipiellen Bezogenheit zum Kontingenten einsichtig zu machen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2022
- ISBN-Print
- 978-3-495-49113-3
- ISBN-Online
- 978-3-495-99915-8
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 334
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 14
- 1.1 Grundintentionen von Wolfgang Cramers Philosophie Kein Zugriff
- 1.2 Biographische Notizen zu Cramer und ein werkgeschichtlicher Überblick Kein Zugriff
- 2.1.1 Zum Verhältnis von Naturwissenschaften und Philosophie Kein Zugriff
- 2.1.2.1 Die Unterscheidung von Objekt-, Para- und Metasprache Kein Zugriff
- 2.1.2.2 Neue Explananda in der Parasprache der Neurowissenschaft Kein Zugriff
- 2.1.2.3 Die assoziative Verallgemeinerung der neuronalen Korrelate Kein Zugriff
- 2.1.3 Die vermeintliche Fundamentalität der Physik im Physikalismus Kein Zugriff
- 2.1.4 Konsequenzen für Physik und Neurowissenschaften Kein Zugriff
- 2.1.5 Wissenschaftspraxis und Subjektkonzeption Kein Zugriff
- 2.1.6 Der Weg zu einer transzendentalphilosophischen Theorie des Bewusstseins Kein Zugriff
- 2.2 Die Berechtigung des Skeptizismus und die mit ihm verbundene Herausforderung Kein Zugriff
- 3.1 Die Kantischen Grundintentionen Kein Zugriff
- 3.2 Die Grundspannung in Kants Ansatz Kein Zugriff
- 3.3.1 Die notwendige Minimalbestimmung des Subjekts Kein Zugriff
- 3.3.2 Die transzendentale Realität der Zeit Kein Zugriff
- 3.3.3 Die Problematik des empirischen Subjekts Kein Zugriff
- 4. Die philosophische Deduktion als Methode Kein Zugriff Seiten 93 - 98
- 5.1 Der dreifache Gebrauch von »ich«: Überlegungen zu dem den Wahrheitsanspruch relativierenden Operator des Mir-so-Scheinens Kein Zugriff
- 5.2 Exkurs: Die Bedeutung von Descartes Gedankenexperiment des radikalen Zweifels als Ausgangspunkt für eine Theorie der Subjektivität Kein Zugriff
- 5.3 Denken als Ausgangspunkt einer Theorie der konkreten Subjektivität Kein Zugriff
- 5.4 Der ursprünglich legitimierte Gedanke des »Ich denke« Kein Zugriff
- 5.5 Denken als spezifische Form des Erlebens Kein Zugriff
- Erleben als aktives Zeugen Kein Zugriff
- Das Erleben als Für-sich-Sein Kein Zugriff
- Erleben als In-sich-Sein Kein Zugriff
- 5.7.1 Erleben als zeitliche Ausdehnung Kein Zugriff
- 5.7.2 Erleben als Integration von Gewesenem Kein Zugriff
- 5.7.3 Die Zeitlichkeit des Erlebens als durch eine andere Form der Zeitlichkeit bedingte Kein Zugriff
- 5.8 Der notwendige Bezug des Erlebens zum Organismus und zur Natur Kein Zugriff
- 5.9 Die denkende Monade: vom Geist Kein Zugriff
- 5.10 Das Selbstbestimmen als Prinzip der Freiheit Kein Zugriff
- 5.11 Die Sozialität des Geistes Kein Zugriff
- 5.12.1 Drei Formen der Transzendenz Kein Zugriff
- 5.12.2 Drei Formen des Transzendierens Kein Zugriff
- 6.1 Propädeutische Überlegungen zu einer Theorie des Absoluten Kein Zugriff
- 6.2.1.1.1 Kants Begriff des Daseins Kein Zugriff
- 6.2.1.1.2 Zeit Kein Zugriff
- 6.2.1.1.3 Kausalität Kein Zugriff
- 6.2.1.2 Die bleibenden Schwächen des kosmologischen Beweises Kein Zugriff
- 6.2.2.1 Die Rekonstruktion des Gedankengangs bei Anselm nach Cramer Kein Zugriff
- 6.2.2.2 Das »herausgelöste« Argument und die berechtigte Kritik Kants Kein Zugriff
- 6.2.2.3 Eine Reformulierung des Beweises Kein Zugriff
- 6.2.2.4 Cramers eigene Version des ontologischen Arguments Kein Zugriff
- 6.3.1 Die Philosophische Deduktion im Kontext der Letztbegründung Kein Zugriff
- 6.3.2.1 Motive zum Übergang von der Transzendentalontologie zur spekulativen Philosophie Kein Zugriff
- Die logische Struktur der letzten Frage Kein Zugriff
- Die Descartessche Gewissheit des denkenden Subjekts Kein Zugriff
- Unwegdenkbarkeit als reiner Bezug zum Denken Kein Zugriff
- Die Unmöglichkeit der Erkenntnis des letzten Grundes Kein Zugriff
- 6.3.2.3 Die Beantwortung der letzten Frage: Die Bestimmtheit-selbst als letztbegründendes Prinzip Kein Zugriff
- 6.3.2.4 Das Prinzip der Bestimmtheit-selbst Kein Zugriff
- 6.3.2.5 Die Strukturcharaktere des Absoluten Kein Zugriff
- 6.3.3 Das erweiterte Konzept des Absoluten in »Das Absolute und das Kontingente« Kein Zugriff
- 6.3.4.1 Zur Unmöglichkeit des beziehungslosen Unterschieds Kein Zugriff
- 6.3.4.2 Der absolute Unterschied Kein Zugriff
- 6.3.4.3 Der Bezug zum Kontingenten: das Agere als zweite Art des Zeugens und der Modus des Außer-sich-Seins Kein Zugriff
- 6.3.4.4 Die Seinsmodalitäten und die göttliche Visio Kein Zugriff
- 6.3.4.5 Das Absolute als einfaches Unendliches und seine Unterscheidung vom mathematisch Unendlichen Kein Zugriff
- 6.3.4.6 Die Freiheit des Absoluten und die Freiheit des Kontingenten Kein Zugriff
- 6.3.4.7 Zeit und Ewigkeit des Absoluten Kein Zugriff
- 7.1 Die grenzbegriffliche Struktur in der Charakterisierung des Absoluten Kein Zugriff
- 7.2 Merkmale einer Begriffslogik Kein Zugriff
- 7.3 Grundanliegen einer intensionalen Logik Kein Zugriff
- 7.4 Philosophische Betrachtungen der intensionallogischen Struktur von Grenzbegriffen Kein Zugriff
- 7.5.1 Relative Grenzbegriffe Kein Zugriff
- 7.5.2 Der absolute Grenzbegriff Kein Zugriff
- 7.6 Der Nutzen der grenzbegrifflichen Struktur hinsichtlich des Gottesbegriffs Kein Zugriff
- 7.7 Eine grenzbegriffliche Rekonstruktion der Theorie des Absoluten bei Cramer Kein Zugriff
- 8. Ein abschließendes Fazit Kein Zugriff Seiten 323 - 326
- 9. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 327 - 334





