Verfahrenstechnische Entwicklung patientenspezifischer Implantate aus Eigenblut
- Autor:innen:
- Reihe:
- Berichte aus dem IMP, Band IMP 02/2024
- Verlag:
- 2024
Zusammenfassung
Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind weltweit die häufigste Todesursache. Sie werden häufig durch Verengungen oder Verschlüsse von Blutgefäßen verursacht, die zu Gewebeschäden führen. Die Entwicklung wirksamer Therapien für diese Blutgefäße mit geeigneten Implantaten bleibt aufgrund der begrenzten Biokompatibilität der verfügbaren synthetischen Implantate eine große Herausforderung. Ein vielversprechender Ansatz zur Herstellung biokompatibler Gefäßimplantate ist das Tissue Engineering. Blutplasmaproteine sind ein vielversprechendes Material für die Herstellung solcher Implantate. In dieser Arbeit wird ein innovatives Verfahren zur Herstellung patientenspezifischer Gefäßimplantate vorgestellt. Dabei werden die rheologischen und physikalischen Eigenschaften des Blutplasmas angepasst, ohne die Proteinstruktur der Blutplasmaproteine zu verändern, sodass deren natürliche Funktionalität erhalten bleibt. Die Anpassung ermöglicht die Verarbeitung des Plasmas mittels des Elektrospinnverfahrens. Die dabei entstehenden Implantate werden vernetzt und ausgewaschen, sodass sie ausschließlich aus nativen Proteinen bestehen. Abschließend werden die Implantate erfolgreich endothelialisiert.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2024
- ISBN-Print
- 978-3-69030-008-7
- ISBN-Online
- 978-3-69030-008-7
- Verlag
- TEWISS, Garbsen
- Reihe
- Berichte aus dem IMP
- Band
- IMP 02/2024
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 123
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten I - XIV
- 1 Einleitung Kein Zugriff Seiten 1 - 2
- 2.1 Das kardiovaskuläre System Kein Zugriff
- 2.2 Aufbau und Funktion des Blutes Kein Zugriff
- 2.3 Blutplasmaproteine Kein Zugriff
- 2.4 Proteinmodifikation Kein Zugriff
- 2.5 Elektrospinnverfahren Kein Zugriff
- 3.1 Gefäßprothesen Kein Zugriff
- 3.2 Blut als Biomaterialquelle Kein Zugriff
- 3.3 Elektrospinnen von Plasmaproteinen Kein Zugriff
- 3.4 Vernetzung von Trägerstrukturen auf Proteinbasis Kein Zugriff
- 3.5 Ziele und Hypothesen dieser Arbeit Kein Zugriff
- 4.1 Plasmalösung Kein Zugriff
- 4.2 Herstellung der Trägerstrukturen mittels Elektrospinnen Kein Zugriff
- 4.3 Vernetzung der elektrogesponnenen Trägerstrukturen Kein Zugriff
- 4.4 Charakterisierung der ausgewaschenen Trägerstrukturen Kein Zugriff
- 4.5 Statistische Auswertung Kein Zugriff
- 5.1 Charakterisierung der Plasmalösung und der Proteine Kein Zugriff
- 5.2 Fasermorphologie der unvernetzten Trägerstruktur Kein Zugriff
- 5.3 Vernetzung der elektrogesponnenen Trägerstrukturen Kein Zugriff
- 5.4 Charakterisierung der ausgewaschenen Trägerstruktur Kein Zugriff
- 6.1 Einfluss der Blutplasmaverarbeitung auf die rheologischen Eigenschaften und die Proteinstruktur Kein Zugriff
- 6.2 Einfluss des Crosslinkers EDC auf die Zusammensetzung von Trägerstrukturen aus Plasmaproteinen Kein Zugriff
- 6.3 Einfluss der Tröpfchengröße auf die Vernetzungseffizienz von Trägerstrukturen aus Plasmaproteinen Kein Zugriff
- 6.4 Einfluss des Trägerstrukturmaterials auf die Endothealisierung Kein Zugriff
- 7 Zusammenfassung und Ausblick Kein Zugriff Seiten 91 - 96
- A.1 Kummulative Verteilungsdichte-Kurven der Tröpfchendurchmesser Kein Zugriff
- A.2 Detaillierte Auflistung der gemessenen Proteinkonzentrationen in PBS Kein Zugriff
- A.3 Zusammensetzungen der BN-PAGE-Lösungen Kein Zugriff
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 99 - 123





