
Berufung zum Engagement?
Die Genossenschafterin und religiöse Sozialistin Dora Staudinger (1886–1964)- Autor:innen:
- Verlag:
- 2020
Zusammenfassung
Dora Staudinger war im Zürich der 1910er- und 1920er-Jahre eine bekannte Frau: Die Feministin und Sozialistin gestaltete die Politik der Allgemeinen Baugenossenschaft (ABZ), war im Lebensmittelverein und in der Schweizerischen Frauen- und Friedensbewegung aktiv. Sie war eine Pionierin in der Erwachsenenbildung, Teil des religiös-sozialen Settlements «Gartenhof» und Expertin für kommunale Wohnbaupolitik. Als Fürsorgerin stellte sie sich Kindswegnahmen und Zwangssterilisationen entgegen. Die Biografie beleuchtet erstmals Arbeit und Wirken der bisher wenig beachteten Genossenschafterin und religiösen Sozialistin. Sie beschreibt die politischen und privaten Auseinandersetzungen rund um das öffentliche Engagement von Frauen und offenbart ein heute kaum mehr bekanntes weibliches politisches Selbstverständnis, in dem sich Religiosität und Mutterschaft nicht als Hemmschuh erweisen, sondern als Antrieb für linkes politisches Handeln.
Schlagworte
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2020
- ISBN-Print
- 978-3-7965-3958-9
- ISBN-Online
- 978-3-7965-4028-8
- Verlag
- Schwabe, Basel / Berlin
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 444
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 14
- 1.1 «Biografie» als Erkenntnisinteresse und methodische Herangehensweise Kein Zugriff
- 1.2 Quellenlage Kein Zugriff
- 1.3 Literatur und Forschungsstand Kein Zugriff
- 1.4 Aufbau der Arbeit Kein Zugriff
- 2.1 «Kirchlich konservatives Pfarrhaus»? Die Familie Förster Kein Zugriff
- 2.2 Sozialdemokratie und Frauenrechte? Die Familie Staudinger Kein Zugriff
- 2.3 Ehe mit Bildungsversprechen. Dora Förster wird Dora Staudinger Kein Zugriff
- 2.4 Anlass zu schreiben. Der Deutsche Frauenkongress 1912 in Berlin Kein Zugriff
- 2.5 Ehe und Vervollkommnung. Konflikte und Lösungsversuche Kein Zugriff
- 2.6 Bedingungen einer politischen Subjektivität um 1912. Fazit Kein Zugriff
- 3.1 Wahlverwandtschaften. Die Freundschaft zu Clara Ragaz und der Aufbau der Frauenfriedensbewegung Kein Zugriff
- 3.2 Genossenschaften als «Bewegung der Frauen». Aufbruch im Lebensmittelverein und in der Allgemeinen Baugenossenschaft Zürich Kein Zugriff
- 3.3 «Unser Kreis». Religiös-sozialistische Politik der Intervention und die Zusammenarbeit mit Leonhard Ragaz Kein Zugriff
- 3.4 «Kreise» und Aufbruch in Zeiten der Krise. Fazit Kein Zugriff
- 4.1 Verhärtete Fronten. Getrennte Wege, Zwang in der und Kampf um die Ehe Kein Zugriff
- 4.2 Expertise und Lohn. Stiftung Wohnungsfürsorge und Müttersekretariat Kein Zugriff
- 4.3 «Glück» und Isolierung. Persönliche Freiheit, linke Disziplinierungspolitik und der Verlust der politischen Heimat Kein Zugriff
- 4.4 Ausblick. Politische Arbeit nach 1934 Kein Zugriff
- 4.5 «Ordnungen» und Gemeinschaften. Fazit Kein Zugriff
- 5 Politische Subjektivität zwischen Weiblichkeit, Mütterlichkeit und Religiosität, 1900 bis 1930. Schluss Kein Zugriff Seiten 351 - 364
- Stammbaum Kein Zugriff
- Chronologischer Lebenslauf Kein Zugriff
- Werkverzeichnis Kein Zugriff
- Ausgewählte Kurzbiografien erwähnter Personen Kein Zugriff
- Coop-Archiv, Basel Kein Zugriff
- Gosteli-Stiftung, Bern Kein Zugriff
- Schweizerisches Sozialarchiv (SSA) Kein Zugriff
- Stadtarchiv Zürich (SAZ) Kein Zugriff
- Staatsarchiv des Kantons Zürich (StAZH) Kein Zugriff
- Privatarchiv Luzia Höchli, Stäfa Kein Zugriff
- Privatarchiv Hans Ulrich Jäger-Werth, Zürich Kein Zugriff
- Privatarchiv Markus und Margaretha Lezzi, Zürich Kein Zugriff
- Zentralarchiv der Christkatholischen Kirche der Schweiz Kein Zugriff
- Gedruckte Quellen Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Nachschlagewerke und Internetseiten Kein Zugriff
- Abbildungen Kein Zugriff Seiten 439 - 440
- Abkürzungen Kein Zugriff Seiten 441 - 444




