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Matrixiale Philosophie

Mutter – Welt – Gebärmutter: Zu einer dreiwertigen Ontologie
Autor:innen:
Verlag:
 2019

Zusammenfassung

Das Wort Matrix ist virulent in einer Vielzahl von Disziplinen, von den kosmologischen Spekulationen über die Naturwissenschaften und die Techniksprachen bis hin zur Medientheorie. Arantzazu Saratxaga Arregi beleuchtet den Begriff erstmals systematisch in einer philosophischen Lesart und schafft eine in sich selbst schlüssige philosophische Kategorie: das Matrixiale. Auf der Basis der Wortabstammung – Mutter und Gebärmutter – wird dem Terminus eine eigene semantische Anordnung gegeben: Alle Arten von Müttern bilden in sich eine Gattung, Matrix, deren spezifische Differenz im Gebären besteht. Die Zweideutigkeit des Terminus birgt aber eine ontologische Differenz in sich: Die Differenz zwischen der mütterlichen Weltlichkeit und der gebärmutterlichen Weltlosigkeit. Diese mündet in einer Frage zur ontologischen Mehrwertigkeit.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2019
ISBN-Print
978-3-8376-4590-3
ISBN-Online
978-3-8394-4590-7
Verlag
transcript, Bielefeld
Reihe
Edition Moderne Postmoderne
Band
0
Sprache
Deutsch
Seiten
330
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. FrontmatterSeiten 1 - 4 Download Kapitel (PDF)
  2. InhaltSeiten 5 - 10 Download Kapitel (PDF)
  3. DanksagungSeiten 11 - 12 Download Kapitel (PDF)
  4. VorwortSeiten 13 - 16 Download Kapitel (PDF)
  5. Das Matrixiale: ein philosophischer Begriff für die Menge aller Arten von MütternSeiten 17 - 44 Download Kapitel (PDF)
  6. 1. Propositio I: Die Mutter als Extrauterine Nischentechnik und soziobiologische Institution: Es gibt Mütter, seit die Suche nach Behausung bestehtSeiten 45 - 54 Download Kapitel (PDF)
  7. 2. Demonstratio I: Parasitologische Ökonomie und der Wirkungskreis der SorgeSeiten 54 - 84 Download Kapitel (PDF)
  8. 3. Demonstratio II: Für eine Ontologie der Innenweltlichkeit: Der Körper der Mutter als EndomilieuSeiten 84 - 106 Download Kapitel (PDF)
  9. 1. Propositio I: Die Mutter ist WeltbildendSeiten 107 - 108 Download Kapitel (PDF)
  10. 2. Problem I: Welthaftigkeit als ontologisches ProblemSeiten 109 - 120 Download Kapitel (PDF)
  11. 3. Demonstratio I: perinatalische Dialektik: geboren werden heißt, sich zu entbinden und an eine entfremdete Welt zu bindenSeiten 121 - 131 Download Kapitel (PDF)
  12. 4. Demonstratio II: Mutter-Kind face-à-face: entzücktes gegenseitiges ins-Auge-fassen und das Übermaß der ontologischen DifferenzSeiten 131 - 145 Download Kapitel (PDF)
  13. 5. Synthese: Weltkonstruktion und MehrweltlichkeitSeiten 146 - 147 Download Kapitel (PDF)
  14. 6. Propositio II: Totemismus und Exogamie: Die (Stamm-)Mutter ist peripherisch zur Gesellschaft oder der gebärende Körper als Schnittstelle zwischen System und UmweltSeiten 147 - 168 Download Kapitel (PDF)
  15. 7. (Aus-)Differenzierung: exogamische (Stamm-)Mutter als Außendifferenz der GesellschaftSeiten 169 - 187 Download Kapitel (PDF)
  16. 8. Entdifferenzierung: Die Totemmutter als surreale MatrixSeiten 188 - 201 Download Kapitel (PDF)
  17. 9. Propositio III: Die Mutter ist das Zeichen des Verlustes der GebärmutterSeiten 202 - 202 Download Kapitel (PDF)
  18. 10. Kontext Altsteinzeit: Die Zeit der Mutter-Mensch-ArmutSeiten 203 - 208 Download Kapitel (PDF)
  19. 11. Neotenie als fötale WendeSeiten 209 - 216 Download Kapitel (PDF)
  20. 12. Demonstratio I: Die künstlichen Venusfiguren sind umgekehrt proportional zum Verlust der TotemmutterSeiten 216 - 220 Download Kapitel (PDF)
  21. 13. Venusfigürchen in DiskussionSeiten 221 - 228 Download Kapitel (PDF)
  22. 14. Schamlose Kunst: Baubo als Grenzobjekt zwischen Weltlosigkeit und WelthaftigkeitSeiten 228 - 244 Download Kapitel (PDF)
  23. 1. Die Ungültigkeit der Fundamentalontologie Heideggers bei der Untersuchung der Ontologie der Weltlosigkeit: wenn das Sein dem Nichts übergeordnet istSeiten 245 - 252 Download Kapitel (PDF)
  24. 2. Demonstratio I: Gebärmutter – weltloser Raum – Ouroboros: in der Nicht-Welt-SeinSeiten 252 - 264 Download Kapitel (PDF)
  25. 3. Demonstratio II: Gebärmutter als weltlose Gattung: das surreale Behältnis aller SeiendenSeiten 265 - 268 Download Kapitel (PDF)
  26. 4. Problem: Allegorische Liason zwischen geschlossenem Kosmos und Amme/Kosmos-SorgerinSeiten 268 - 272 Download Kapitel (PDF)
  27. 5. Triton Genos (48e, 52a): Zwischen Sein und Nicht-SeinSeiten 273 - 280 Download Kapitel (PDF)
  28. 6. Ontogenetisches Problem: Morphogenese in der Weltlosigkeit. Ausdifferenzierung ohne AlteritätSeiten 280 - 282 Download Kapitel (PDF)
  29. 7. Aristotelische Lösung und Materisierung der Matrix: Substrat in der aristotelischen MetaphysikSeiten 282 - 290 Download Kapitel (PDF)
  30. 8. Intrauterine Entwicklungsbiologie: Ausdifferenzierung in der GeschlossenheitSeiten 290 - 302 Download Kapitel (PDF)
  31. SchlussSeiten 303 - 314 Download Kapitel (PDF)
  32. LiteraturSeiten 315 - 326 Download Kapitel (PDF)
  33. AbbildungsverzeichnisSeiten 327 - 330 Download Kapitel (PDF)

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