, um zu prüfen, ob Sie einen Vollzugriff auf diese Publikation haben.
Monographie Kein Zugriff

Sygkepleriazein - Schelling und die Kepler-Rezeption im 19. Jahrhundert

Autor:innen:
Verlag:
 2013

Zusammenfassung

Johannes Kepler (1571–1630) spielte als genialer Entdecker von Naturgesetzen eine zentrale Rolle in der frühen Naturphilosophie Schellings und Hegels; die Romantik feierte ihn als Prototypen des Genies schlechthin. Um 1840 setzt sich Schelling in einem veränderten Kontext für die erste Gesamtausgabe der Werke Keplers ein: Die Naturphilosophie wird nun vom Empirismus und Induktivismus scharf kritisiert. Neu entdeckte Dokumente belegen, wie man dennoch auf Kepler zurückgreifen konnte; gezeigt wird, dass sich idealistische und nach-idealistische Philosophieauffassungen also nicht ausschließen, sondern dass die von Idealisten und Romantikern betonte Genialität Keplers, seine Phantasie und Intuition, zu Kennzeichen wissenschaftlicher Methode umgedeutet werden können. – Die Darstellung wird durchgehend von großenteils neu erschlossenen und hier erstmals bekanntgemachten Archivalien, vor allem aus Briefwechseln, begleitet.

Schlagworte


Publikation durchsuchen


Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2013
ISBN-Print
978-3-7728-2441-8
ISBN-Online
978-3-7728-3052-5
Verlag
frommann-holzboog, Stuttgart
Reihe
Schellingiana
Sprache
Deutsch
Seiten
301
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten I - VI
  2. Einleitung: Schelling und Kepler – Wissenschaftsgeschichte einer Edition Kein Zugriff Seiten 1 - 10
  3. Siglen Kein Zugriff Seiten 11 - 12
      1. 1.1.1 „ihn gebar mein Vaterland“ – Keplers Lobpreis bei württembergischen Dichtern Kein Zugriff
      2. 1.1.2 Mechanik vs. Denken – Topoi des Astronomie-Verständnisses in Württemberg um 1800 am Beispiel Philipp Matthäus Hahn Kein Zugriff
      3. 1.1.3 Quellen für die Kepler-Rezeption in Württembergum 1800 – Das Stift und der Tübinger Professor Christoph Friedrich Pfleiderer Kein Zugriff
      1. 1.2.1 Kepler als Prototyp des Genies und die zwei Typen von Uhrmachern Kein Zugriff
      2. 1.2.2 Die Kepler-Gesetze und Schellings Konstruktionsbegriff Kein Zugriff
      3. 1.2.3 „Die Schwere selbst ist keiner quantitativen Differenz fähig“ – Das Planetensystem in Schellings Identitätssystem von 1801 Kein Zugriff
    1. 1.3 Der apologetische Blick in den Himmel – Naturphilosophie und die Rechtfertigung von Astronomie Kein Zugriff
    2. 1.4 Ausblick: Kepler im Spätwerk Schellings Kein Zugriff
      1. „Ueber das erste keplerische Gesetz“ Kein Zugriff
    1. 2.1 Das Projekt einer Kepler-Ausgabe und die Bildung einer virtuellen Kepler-Kommission Kein Zugriff
    2. 2.2 Spekulation und Induktion oder Der gesamte Kepler – Philosophische und methodische Strategien der Kepler-Ausgabe Kein Zugriff
    3. 2.3 Die konkrete Realisierung der Kepler-Ausgabe – Diplomatische Transaktionen und Frischs Arbeitsschritte Kein Zugriff
  4. 3. Epilog: „viel zu wenig beachtet“ – Frischs Kepler-Edition in ihrer Vor- und Nachgeschichte Kein Zugriff Seiten 170 - 176
  5. 4. Chronologischer Dokumentenanhang Kein Zugriff Seiten 177 - 270
  6. Erklärende Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 271 - 277
  7. Bibliographie Kein Zugriff Seiten 278 - 294
  8. Personenregister Kein Zugriff Seiten 295 - 301

Ähnliche Veröffentlichungen

aus dem Schwerpunkt "Philosophiegeschichte"
Cover des Buchs: Der innere Kompass
Monographie Kein Zugriff
Bettina Kremberg
Der innere Kompass
Cover des Buchs: Natur als Freiheit
Monographie Kein Zugriff
Matthias Janson
Natur als Freiheit
Cover des Buchs: Drei Philosophen
Sammelband Kein Zugriff
Martin Hähnel, Elisabeth Anscombe, Peter Geach
Drei Philosophen
Cover des Buchs: Phänomenologie der Kata-Übung
Monographie Kein Zugriff
Leon Krings
Phänomenologie der Kata-Übung
Cover des Buchs: Existenzielle Selbstakzeptanz
Monographie Kein Zugriff
Kai Hoffmann
Existenzielle Selbstakzeptanz