Todesangst und posttraumatisches Selbst
Über Melancholie und intensives Lebensgefühl bei schwerer Krankheit- Autor:innen:
- Reihe:
- Therapie & Beratung
- Verlag:
- 2018
Zusammenfassung
Nur selten und zumeist plötzlich geschieht es, dass anstelle unseres abstrakten Wissens »Ich bin sterblich« das überwältigende Gefühl »Ich muss sterben« tritt. Mit großer Sensibilität und theoretisch versiertem Blick widmet sich Peter Dott dem Thema der Todesangst und schlägt einen Bogen von Freuds Beschäftigung mit dem Thema »Tod« hin zu modernen traumatheoretischen Überlegungen. Er versteht Todesangst primär als Angst vor dem Verlust des Ichs und geht davon aus, dass sie durch eine Stärkung des Ichs gemildert werden kann. Hierbei ergeben sich Anknüpfungspunkte zwischen der Theorie des Mentalisierens und der psychoanalytischen Familientherapie und Beziehungsanalyse.
Ergänzt werden diese Überlegungen durch Reflexionen und Fallvignetten zur Frage, wie sich die Arbeit als PsychotherapeutIn mit einer potenziell lebensgefährlichen Krankheit verändert, welche Schwierigkeiten auftreten und welche Chancen sich eröffnen. Wie Dott anhand persönlicher Erfahrungen aufzeigt, ist Todesangst nach schwerer Krankheit Ausdruck der Verarbeitung einer traumatischen Erfahrung. Die durch sie erzeugte Regression der Denk- und Erlebnisweisen konfrontiert den Menschen nicht nur mit Verlustängsten, sondern geht auch mit der Wieder- bzw. Neuentdeckung von Lebenswünschen einher: Melancholie und intensives Lebensgefühl sind dicht miteinander verwoben.
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2018
- ISBN-Print
- 978-3-8379-2757-3
- ISBN-Online
- 978-3-8379-7379-2
- Verlag
- Psychosozial-Verlag, Gießen
- Reihe
- Therapie & Beratung
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 197
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Persönliche Hinführung Kein Zugriff Seiten 9 - 14
- Freuds eigene Todesangst Kein Zugriff
- Freud: Arbeiten über den Tod Kein Zugriff
- Ent-Todifizierung des Todes? Kein Zugriff
- Zum Todestrieb Kein Zugriff
- Traumatischer Wiederholungszwang Kein Zugriff
- Trieb oder Trauma: Freud und die Traumatheorie Kein Zugriff
- Neuere Traumaforschung Kein Zugriff
- Neurose oder Trauma, Innen oder Außen, Verdrängung oder Spaltung Kein Zugriff
- Das Trauma erzählen können Kein Zugriff
- Melanie Klein Kein Zugriff
- Donald W. Winnicott Kein Zugriff
- Wilfred Bion Kein Zugriff
- Heinz Kohut Kein Zugriff
- Barabara Milrod, Frederic Busch, Arnold Cooper und Theodore Shapiro Kein Zugriff
- Jaak Panksepp Kein Zugriff
- Martin Hurvich Kein Zugriff
- Die Angst vor dem Zusammenbruch Kein Zugriff
- Der Todesbegriff: Kindheit, Adoleszenz, Erwachsenenalter Kein Zugriff
- Frühe »Todeserfahrung«: Fremdes Selbst und Spaltung Kein Zugriff
- »Trauer und Melancholie«: Der direkte Verlust eines geliebten Objekts Kein Zugriff
- Die Beobachtung der Trauer: Das Konzept der toten Mutter von André Green (1993) Kein Zugriff
- Zum Unterschied im Verständnis der Todesangst bei Sigmund Freud und Melanie Klein Kein Zugriff
- Zur Metapsychologie der Todesangst (nach Schur, 1982 [1972]) Kein Zugriff
- Schutz vor Todesangst Kein Zugriff Seiten 85 - 88
- Das Selbst als physischer Akteur Kein Zugriff
- Das Selbst als sozialer Akteur Kein Zugriff
- Das Selbst als teleologischer Akteur Kein Zugriff
- Das Selbst als intentionaler mentaler Akteur Kein Zugriff
- Das Selbst als repräsentationaler Akteur Kein Zugriff
- Modus der »psychischen Äquivalenz« Kein Zugriff
- »Als-ob«-Modus und spielerischer Bereich Kein Zugriff
- Das Modell in der Psychotherapie Kein Zugriff
- Potenzieller Raum – analytischer Raum – mentaler Raum Kein Zugriff Seiten 103 - 112
- Zum Verständnis der Personengrenzen bei Fonagy und Kollegen Kein Zugriff
- Beziehungsanalyse und Mentalisierung Kein Zugriff
- Austauschprozesse Kein Zugriff
- Zur Frage der Regression Kein Zugriff
- Literaturüberblick: Todesangst bei Psychotherapeuten Kein Zugriff Seiten 123 - 130
- Fatigue Kein Zugriff
- Progredienzangst Kein Zugriff
- Was tun? Kein Zugriff
- Gibt es ein posttraumatisches Wachstum? Kein Zugriff
- Der Alltag Kein Zugriff
- Anstrengungen bei »schwierigen« Patienten Kein Zugriff
- Beendigung der Therapie – Begrenztheit des Lebens Kein Zugriff
- Scham Kein Zugriff
- Übertragung Kein Zugriff
- Gegenübertragung Kein Zugriff
- Zum Tragen der Last Kein Zugriff
- Die Arbeit mit onkologischen Patienten Kein Zugriff
- Die Lasten der psychotherapeutischen Arbeit gut ertragen Kein Zugriff Seiten 167 - 172
- Resümee 1: Annäherungen an das Thema »Tod« – Spekulationen und Erleben Kein Zugriff Seiten 173 - 178
- Resümee 2: Zum Umgang mit der Todesangst Kein Zugriff Seiten 179 - 182
- Literatur Kein Zugriff Seiten 183 - 197





