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Monographie Kein Zugriff

Handlungstheorie jenseits des Rationalismus

Plädoyer für die Überwindung des intellektualistischen »bias«
Autor:innen:
Verlag:
 2011

Zusammenfassung

Schon seit der französischen Aufklärung wird das abendländische Menschenbild von einem Körper-Geist-Dualismus beherrscht, in dem rationales Erkennen und vernünftiges Erwägen als humane Determinanten gelten – dem bloß naturhaft Körperlichen und Triebgesteuerten überlegen. Diese rationalistische Tradition hat von Anfang an auch die Soziologie bestimmt, und in ihr wiederum die Handlungstheorie, die Spranger in diesem Buch ins Zentrum rückt. Dem Autor geht es darum, die Verengung auf ein intellektgesteuertes, durch Wissen und Planen motiviertes Handeln in der soziologischen Theoriebildung aufzubrechen. Dazu geht er in seiner Darstellung zurück auf Descartes? Konzept und die frühen »Klassiker« der Soziologie, um sodann unter Berufung u.a. auf Bourdieu, Mead, Reckwitz und die aktuelle neurologische Forschung zu zeigen, dass soziologische Handlungstheorie ihren mentalistisch-intellektualistischen »bias« abschütteln kann. Spranger entwickelt die Umrisse einer praxeologischen Theorie des körperlich-sinnlich fundierten Begreifens und Erkennens der Wirklichkeit. Sie leugnet die Rolle des Mentalen nicht, aber weist ihm einen anderen Platz zu, als im »Mainstream« bis heute üblich.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2011
ISBN-Print
978-3-8360-1105-1
ISBN-Online
978-3-8452-7306-8
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Sprache
Deutsch
Seiten
124
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
    1. 1.1 Problem- und Fragestellung Kein Zugriff
    2. 1.2 Hinführung Kein Zugriff
    1. 2.1 Moderne, Rationalität und Descartes Kein Zugriff
    2. 2.2 Freiheit vs. Determination Kein Zugriff
      1. 2.3.1 Begriffsklärung Kein Zugriff
      2. 2.3.2 Charakteristika intellektualistischer Handlungstheorie Kein Zugriff
    3. 2.4 Intellektualistischer ‚bias’ in der Handlungstheorie am Beispiel Webers Kein Zugriff
    1. 3.1 Zur Überwindung des Cartesianismus in der Soziologie Kein Zugriff
      1. 3.2.1 Ausgangspunkt Bourdieus Kein Zugriff
      2. 3.2.2 Dispositionen als Handlungsgrundlage Kein Zugriff
      3. 3.2.3 Die Körperlichkeit des Subjekts Kein Zugriff
      4. 3.2.4 Struktur und Habitus Kein Zugriff
      5. 3.2.5 Die Logik der Praxis Kein Zugriff
      6. 3.2.6 Kritik Kein Zugriff
      1. 3.3.1 Materialisierung der Kultur Kein Zugriff
      2. 3.3.2 Subjektivierung Kein Zugriff
      3. 3.3.3 Praktiken und ‚Codes’ Kein Zugriff
      4. 3.3.4 Kritische Überlegungen zur neueren praxeologischen Theorie Kein Zugriff
    2. 3.4 Kurzes Resümee Kein Zugriff
    1. 4.1 Meads Sozialbehaviorismus Kein Zugriff
      1. 4.2.1 Grundlagen der Handlung Kein Zugriff
      2. 4.2.2 Gebärden Kein Zugriff
      3. 4.2.3 Ausdifferenzierung von Gemeinschaften – die Entstehung der Identität Kein Zugriff
      4. 4.2.4 Objektkonstitution Kein Zugriff
      5. 4.2.5 Gruppen und Gruppenunterschiede Kein Zugriff
      1. 4.3.1 Agens der Handlung Kein Zugriff
      2. 4.3.2 Handlung und Selbstbewusstsein Kein Zugriff
    2. 4.4 Würdigung und kritische Überlegungen Kein Zugriff
    1. 5.1 Kritik der Sprachkonzeption bei Mead Kein Zugriff
    2. 5.2 A. Damasios Bewusstseinstheorie: Die Differenzierung von Ego und Alter Kein Zugriff
    3. 5.3 Eine neurologische Theorie der Selbstreizung – wie Bedeutung geschaffen wird Kein Zugriff
      1. 5.4.1 Eine Theorie der Imitation Kein Zugriff
      2. 5.4.2 Die Materialität von Kultur Kein Zugriff
      3. 5.4.3 Sprache und Symbolsysteme Kein Zugriff
  2. 6. Schlussbetrachtungen Kein Zugriff Seiten 115 - 120
  3. Literatur Kein Zugriff Seiten 120 - 124

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