Legitime Herrschaft durch Gewalt?
Thomas Hobbes' nicht-ideale Vertragstheorie- Autor:innen:
- Reihe:
- Philosophie – Aufklärung – Kritik, Band 25
- Verlag:
- 2026
Zusammenfassung
Thomas Hobbes’ politische Philosophie begreift Gewalt und Unterwerfung nicht als Ausnahme, sondern als integralen Bestandteil legitimer Herrschaft. Der Philosoph unterscheidet nicht zwischen freiwilliger Staatsgründung und gewaltsamer Aneignung. Wolfgang Ruppert entlarvt mithilfe des Domination Contract von Charles W. Mills Hobbes’ Vertragstheorie als »nicht-ideal«. Dabei stellt der Vertrag nicht den Ursprung der Verpflichtung dar, sondern er dient dazu, auf Gewalt basierende einseitige Zwangsverhältnisse im Nachhinein als willentliche, beidseitige Verpflichtungsverhältnisse umzudeuten. Dieser Zwang betrifft nicht nur die amerikanischen Ureinwohner, die Hobbes als Beispiel für den real existierenden Naturzustand gelten, sondern auch die Bürger Englands.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2026
- Copyrightjahr
- 2026
- ISBN-Print
- 978-3-8376-8258-8
- ISBN-Online
- 978-3-8394-7860-8
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- Philosophie – Aufklärung – Kritik
- Band
- 25
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 301
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Frontmatter Vollzugriff Seiten 1 - 9 Download Kapitel (PDF)
- 1. Eine kurze Passage, ein Bild, die These und viele offene Fragen Vollzugriff Seiten 11 - 27 Download Kapitel (PDF)
- 2. Hobbes und Charles Mills: Der Naturzustand, eine »nicht‐Weiße Figur«? Kein Zugriff Seiten 29 - 133
- 3. Über Gewalt und Betrug: Thomas Hobbes und der Domination Contract Kein Zugriff Seiten 135 - 271
- 4. »Forraign Country, either formerly voyd of Inhabitants, or made then, by warre«: Hobbes’ Lehre der gewaltsamen Unterwerfung als Blaupause für koloniale Aneignung? Kein Zugriff Seiten 273 - 283
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 285 - 294
- Abbildungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 295 - 295
- Dank Kein Zugriff Seiten 297 - 298






