
Das Symposion
Sozialer Zusammenhalt in Geschichte und Literatur- Autor:innen:
- Verlag:
- 2021
Zusammenfassung
Fausts Frage, was die Welt im Innersten zusammenhält, ist häufig gesellschaftstheoretisch gedeutet worden. So verstanden macht sie die Kohäsionskräfte des sozialen Ganzen im Spannungsfeld von Individuum und Gemeinschaft zum Problem. Angesichts der aktuellen Verschärfung politischer, ökonomischer und kultureller Konflikte stellt sie sich brennender denn je. Ludwig K. Pfeiffers Buch wirft die genannte Frage in provokanter Weise auf. Es erhebt das Symposion, das Trinkgelage im frühen und klassischen Athen, zum Modell einer gelungenen Stiftung von Solidarität und spürt seinen Verwandlungen oder problematischen Ersatzformen in kultur-, sozial- und literaturgeschichtlicher Quellen nach. Pfeiffer identifiziert kritische Schwellen vor allem im 18. sowie im 20. Jahrhundert und erörtert, ob gegenwärtig Potentiale einer Versöhnung von Individualismus und Kommunitarismus existieren.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2021
- ISBN-Print
- 978-3-95832-264-6
- ISBN-Online
- 978-3-7489-1256-9
- Verlag
- Velbrück Wissenschaft, Weilerswist
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 256
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 10
- Annäherungen Kein Zugriff Seiten 11 - 18
- Gesellschaft, Institutionen, Interaktionen Kein Zugriff
- Gesellschaft der Geselligkeit oder Gesellschaft und Geselligkeit? Kein Zugriff
- Selbstbescheidung und Selbstüberhebung der Begrifflichkeit: Das Symposion im Modell Kein Zugriff
- Geselligkeit, Macht, Gruppe(ngröße) Kein Zugriff
- Sympotischer Abbruch und kulturelle Schein-Kontinuität Kein Zugriff
- Macht und Machtzeichen im Mittelalter Kein Zugriff Seiten 51 - 61
- Schlaglichter Kein Zugriff
- Der Geist der Geisteswissenschaften und die Philosophische Anthropologie Kein Zugriff
- Die Spaltung der ›bürgerlichen‹ Kultur: Lesen vs. Salons Kein Zugriff Seiten 82 - 95
- Proust und die Salons im 19. Jahrhundert Kein Zugriff Seiten 96 - 103
- Vom Schweigen der Macht: Englische Clubs und die 0,2%-Demokratie Kein Zugriff Seiten 104 - 115
- Vom Salon zur Party Kein Zugriff
- Parties und die Postsympotische Wende Kein Zugriff
- Geheimnis und Geständnis Kein Zugriff
- Geheimgesellschaften und Gewalt Kein Zugriff
- Dogmatik und Elastizität: Realitätsmächtigkeit bei Opus Dei Kein Zugriff
- Zeitalter der Ideologien? Kein Zugriff
- Werte und die Kultur der Oberfläche (Lord Jim, Heart of Darkness, Nostromo) Kein Zugriff
- Die Zertrümmerung der Gemeinschaft (The Secret Agent, Under Western Eyes) Kein Zugriff
- Die Trivialmetaphysik des Kriminalromans Kein Zugriff
- Maigret, die Imagination und das Symposion der Clochards Kein Zugriff
- Stieg Larsson und die Republik der Hacker Scheinbar apologetische Zwischenbemerkung Kein Zugriff
- Andreas Gruber: Der geniale Detektiv und das virtuelle Symposion Kein Zugriff
- Die anthropologisch-institutionelle Falle und die Wiederauferstehung der Literatur Kein Zugriff
- Gesellschaftliche Bestands- und Überlebensgarantien Kein Zugriff
- Die implizite Anthropologie des Symposions hat abgedankt Kein Zugriff
- Die philosophische Anthropologie und der vermeintlich ganze Mensch Kein Zugriff
- Die Sphäre der Innenwelt und die anthropologisch-institutionelle Falle Kein Zugriff
- Das Symposion im Kopf und die Literatur Kein Zugriff
- Corona – ein (utopisches?) Nachspiel Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff Seiten 242 - 256




