Die Zeitschrift widmet sich der Analyse und Fortentwicklung des Europarechts, insbesondere des Rechts der Europäischen Union. Das Spektrum ihrer Themen umfassst insbesondere Grundfragen der europäischen Integration, das Wirtschaftsrecht des Binnenmarktes, den Grundrechtsschutz in Europa und Probleme der einzelnen europäischen Politiken. In Aufsätzen, kleineren Beiträgen und Urteilsanmerkungen wird die ganze Bandbreite der europäischen Rechtentwicklung wissenschaftlich aufbereitet. Die EUROPARECHT zählt die bedeutendsten deutschen und ausländischen Europarechtler zu ihrem Autorenstamm. Ein Kreis prominenter Europarechtler aus Wissenschaft und Praxis sichert ihre Qualität. Sie ist daher seit Jahrzehnten die führende deutschsprachige Zeitschrift in ihrem Bereich.
Die EuGH-Entscheidung vom 21. April 2026, in der „Werte der EU“ zu einem operativen Maßstab zur Qualifikation mitgliedstaatlicher Vertragsverstöße gemacht wurden, ist Ausdruck einer Form des Konstitutionalismus, der sich weder auf die...
Mit dem Urteil in Kommission/Ungarn stellt der Gerichtshof erstmals einen gesonderten Verstoß gegen die Werte des Art. 2 EUV fest. Die historische Entscheidung des Plenums ist das Ergebnis eines Zusammenspiels zahlreicher Akteure – Gerichtshof,...
Der Ausschluss von Mitgliedstaaten aus der EU ist in den Europäischen Verträgen nicht vorgesehen. In der Literatur wird deshalb teilweise auf das Vertragsvölkerrecht zurückgegriffen, um ein multilaterales Ausschlussrecht zu begründen. Eine...
Im Zuge der Angriffe auf rechtsstaatliche Garantien gerät auch die Rechtsanwaltschaft vermehrt in den Fokus autoritärer Bestrebungen. Im Gegensatz zu Schutzmechanismen auf völker- und verfassungsrechtlicher Ebene findet die unionsrechtliche...