Die Zeitschrift widmet sich der Analyse und Fortentwicklung des Europarechts, insbesondere des Rechts der Europäischen Union. Das Spektrum ihrer Themen umfassst insbesondere Grundfragen der europäischen Integration, das Wirtschaftsrecht des Binnenmarktes, den Grundrechtsschutz in Europa und Probleme der einzelnen europäischen Politiken. In Aufsätzen, kleineren Beiträgen und Urteilsanmerkungen wird die ganze Bandbreite der europäischen Rechtentwicklung wissenschaftlich aufbereitet. Die EUROPARECHT zählt die bedeutendsten deutschen und ausländischen Europarechtler zu ihrem Autorenstamm. Ein Kreis prominenter Europarechtler aus Wissenschaft und Praxis sichert ihre Qualität. Sie ist daher seit Jahrzehnten die führende deutschsprachige Zeitschrift in ihrem Bereich.
Mit der Mindestlohnrichtlinie 2022/2041 hat sich der Unionsgesetzgeber auf kompetenziell dünnes Eis begeben. Dänemark sah die Kompetenzgrenzen des Art. 153 Abs. 5 AEUV als überschritten an und leitete eine Nichtigkeitsklage vor dem EuGH ein. Der...
Der vorliegende Beitrag untersucht, wie differenzierte Tarifmodelle für Dienstleistungen im Allgemeinen, sowie unter Einbeziehung von Wohnsitzkriterien im Besonderen, unionsrechtlich zu beurteilen sind. Das geltende Sekundärrecht, insbesondere die...
Der EUV überträgt der Union in Art. 42 ff. EUV die Kompetenz zur Verwirklichung einer Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik inklusive der schrittweisen Festlegung einer gemeinsamen Verteidigungspolitik. Weiterhin verpflichtet Art. 42 Abs. 7...
Jüngst mehren sich rechtswissenschaftliche Untersuchungen, die den Begriff der Souveränität für die Europäische Union (re)aktivieren. Dabei wird Souveränität dezidiert als ein rechtliches Phänomen verstanden. Doch welchen Mehrwert besitzt...
Das Glücksspielrecht der EU-Mitgliedstaaten war und ist nicht Gegenstand ernsthafter Harmonisierungsbestrebungen der Union. Die nationalen Glücksspielordnungen der 27 Mitgliedstaaten sind dementsprechend durch erhebliche Divergenzen, z.B. in...