
Attraktionen der Straße
Eine Berliner Literaturgeschichte 1927-1932- Autor:innen:
- Verlag:
- 2021
Zusammenfassung
Freiheitsversprechen, Arbeitsplatz, Heimat der Heimatlosen - die Straße und ihre Akteure als ästhetisches Motiv bürgerlicher Literatur um 1930.
Die Literatur der Weimarer Republik blickt fasziniert auf die Berliner Straßen. Die Attraktion der Straße erreicht in den Jahren 1926 -1932 ihren Höhepunkt. Die kurze Weimarer Straßenklassik wird bevölkert von Passanten, Polizisten, Kindern, Zeitungsverkäufern, Flaneuren, »Wilden Cliquen«, Escortdamen, Bettlern, Arbeitslosen und vielen anderen.
Anhand kanonischer und unbekannter Autoren porträtiert Gerhard Hommer eine Epoche im Bann der Straße zwischen Alltag und Spektakel und zeigt: Eine Literatur auf Augenhöhe mit der Straße gibt es nicht. Aus der Perspektive derjenigen, zu deren Lebenswelt sie gehört, eignet sich die urbane Straße nicht zum Kunstprodukt. Zur ästhetischen Attraktion wird sie erst aus der Distanz der Beobachter und Besucher. Hommers spannende Berliner Literaturgeschichte der Jahre um 1930 rekonstruiert die Blindstellen des bürgerlichen Blicks im Kontrast mit der sozialen Realität des Straßenlebens und zeigt am Motiv der Straße, was eine Literatur zur bürgerlichen macht.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2021
- ISBN-Print
- 978-3-8353-3985-9
- ISBN-Online
- 978-3-8353-4709-0
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 412
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Häuslichkeit und Straße Kein Zugriff
- Domestizierung der Straße Kein Zugriff
- Soziale Nivellierung Kein Zugriff
- Überblick Kein Zugriff
- Wahrnehmungsfilter Kein Zugriff
- Fluchttrieb Kein Zugriff
- Sexuelle Infrastruktur Kein Zugriff
- Einsamkeitsvermögen Kein Zugriff
- Frauen gehen, Männer schauen zu Kein Zugriff
- Ikone der Häuslichkeit Kein Zugriff
- Ersatzväter auf Straßenkinderfang Kein Zugriff
- Erziehererzähler Kein Zugriff
- Straßen ohne Ende Kein Zugriff
- Klubjacke und Krachmachen Kein Zugriff
- Versachlichung des Gehens Kein Zugriff
- Frauen als Konkurrenz Kein Zugriff
- Heimatkunde Kein Zugriff
- Kreativfunktionäre Kein Zugriff
- Lebensabschnittsbegleitung Kein Zugriff
- Gelegenheit macht Liebe Kein Zugriff
- Privatisierung statt Privation Kein Zugriff
- 3. Spektakel Armut. Marketing des Mitleids Kein Zugriff
- 1. Straßenhändlerganove. Realismus oder Kolportage? Kein Zugriff
- Kollektivrezeptionsästhetik Kein Zugriff
- Die Masse als Antrieb und Ärgernis Kein Zugriff
- Der Sound des falschen Bewusstseins (Kracauers Theoriemangel) Kein Zugriff
- Plaudereien im Radio (Benjamins vornehmes Bildungsreservat) Kein Zugriff
- Popularität und Paternalismus (Döblins doppeltes Spiel) Kein Zugriff
- 1. Der Ruf des Ostens. Dialoggemeinschaft im Transit Kein Zugriff
- 2. Grobe Marktfrauen. Rettung der populären Mündlichkeit Kein Zugriff
- 3. Verkaufstheater. Dialekt und Spieltrieb im Straßenhandel Kein Zugriff
- 4. Trauerarbeit Kein Zugriff
- 1. Alptraum Einsamkeit. Der Klang des Schweigens Kein Zugriff
- 2. Nichts geht mehr. Stillstand als Verkehr Kein Zugriff
- VIII. Schlussbild. Von Ende und Nachleben der Straße Kein Zugriff Seiten 367 - 374
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 375 - 408
- Abbildungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 409 - 411
- Impressum Kein Zugriff Seiten 412 - 412




