Seit 1986 stellte sich die neu erschienene KritV als Forum offener, interdisziplinär orientierter, intradisziplinär informierter und im Theorie-Praxis Dialog fundierter kritischer Jurisprudenz dar.Das Rechtssystem, einst bezogen auf nationale Grenzen, hat sich vertikal und horizontal ausdifferenziert. Die KritV als europäische Rechtszeitschrift soll in Zukunft die Anpassungen des Rechts an gesellschaftliche, politische und systemische Steuerungsbedürfnisse in Europa intensiv widerspiegeln.Die Liste der Herausgeber ist durch wichtige Köpfe europäischer Rechtsprechung erweitert worden (Marc Jaeger, Vincent Lamanda, Dean Spielmann, Sir John Thomas, Andreas Voßkuhle). Auch die juristische Fakultät der Universität Luxembourg steht gleichberechtigt neben Herausgebern aus dem Fachbereich Rechtswissenschaft der Goethe Universität in Frankfurt/Main.Europäische Öffentlichkeit kann nur durch vielfältige Sprachen vermittelt werden. Die KritV präsentiert deshalb Artikel in deutscher, englischer und französischer Sprache. Eine vielsprachige und in verschiedenen Rechtskulturen orientierte Herausgeberschaft verbürgt Originalität und Qualität angenommener Beiträge.
Mit der Einbindung der Bundesrepublik Deutschland in internationale Schulleistungsstudien und dem damit verbundenen signifikanten Aufschwung einer empirieorientierten Bildungsforschung ist der Begriff der Kompetenz zu einem für die Steuerung und...
Dieser Beitrag kritisiert empirisch-deskriptive Ansätze zur Zielbestimmung des Jurastudiums, wie sie heute oft vertreten oder implizit vorausgesetzt werden. Ihnen setzt er eine dezidiert normative Perspektive entgegen. Nicht zuletzt auf Grundlage...
Der Beitrag befasst sich mit dem Reformbedarf bei der Juristenausbildung. Zunächst wird klargestellt, dass am Leitbild des Volljuristen festgehalten werden sollte und sich deshalb auch ein Übergang zu einem reinen Bachelor-/Mastersystem verbietet....
Der Beitrag befasst sich mit den aktuellen Vorschlägen zur Reform des Jurastudiums, die von der Justizministerkonferenz im Herbst 2017 beschlossen werden sollen und darauf gerichtet sind, das Schwerpunktbereichsstudium zu vereinheitlichen und...
Immer mehr Jurastudierende erteilen in sog. Law Clinics pro bono Rechtsrat. Angesichts von Pflichtpraktika und Referendariat, stellt sich die Frage: Welchen Nutzen hat diese Form der studentischen Rechtsberatung an der Hochschule? Dieser Frage...
Frühzeitiges praxisorientiertes Lernen kann das Vermitteln von abstraktem Wissen in der klassischen juristischen Ausbildung ergänzen und verbessern. Der Artikel befasst sich mit sog. Street Law Programmen, in denen Studierende aufgefordert sind,...
Der Aufsatz thematisiert grundlegende völkerrechtliche Implikationen einer als Land Grabbing kritisierten Investitionspraxis, die im Zuge einer oft langzeitigen Übertragung von Landrechten an Investoren die lokale Bevölkerung zu bedrohen vermag....