Seit 1986 stellte sich die neu erschienene KritV als Forum offener, interdisziplinär orientierter, intradisziplinär informierter und im Theorie-Praxis Dialog fundierter kritischer Jurisprudenz dar. Das Rechtssystem, einst bezogen auf nationale Grenzen, hat sich vertikal und horizontal ausdifferenziert. Die KritV als europäische Rechtszeitschrift soll in Zukunft die Anpassungen des Rechts an gesellschaftliche, politische und systemische Steuerungsbedürfnisse in Europa intensiv widerspiegeln. Die Liste der Herausgeber ist durch wichtige Köpfe europäischer Rechtsprechung erweitert worden (Marc Jaeger, Vincent Lamanda, Dean Spielmann, Sir John Thomas, Andreas Voßkuhle). Auch die juristische Fakultät der Universität Luxembourg steht gleichberechtigt neben Herausgebern aus dem Fachbereich Rechtswissenschaft der Goethe Universität in Frankfurt/Main. Europäische Öffentlichkeit kann nur durch vielfältige Sprachen vermittelt werden. Die KritV präsentiert deshalb Artikel in deutscher, englischer und französischer Sprache. Eine vielsprachige und in verschiedenen Rechtskulturen orientierte Herausgeberschaft verbürgt Originalität und Qualität angenommener Beiträge.
1938 erschien im Verlag C. H. Beck (München/Berlin) ein Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB), der als einbändiger Kurz – Kommentar konzipiert worden war und auf 2194 Seiten dem Nutzer in knappem und präzisem Stil verfasste zuverlässige...
In diesem Beitrag soll das Phänomen der Strafrechtsexpansion und seine Ursachen im persönlichen Lebensbereich der oder des Einzelnen beleuchtet werden. Dabei werden Angst, Verunsicherung und ein Gefühl des Kontrollverlusts der Einzelperson in...
Die deutsche „Klimabewegung“ fiel seit Ende der strengen Corona-Maßnahmen mit immer eingriffsintensiveren Protestmitteln auf. Die Motivlage, ein Mehr an Klimaschutz zu generieren, ist eindeutig und steht nicht in der Kritik. Die Wahl der Mittel...