
Architektur und Staatsbildung
Festungsbauten als Instrument habsburgischer Herrschaft in Krakau und Lemberg- Autor:innen:
- Verlag:
- 2024
Zusammenfassung
Eine interdisziplinäre Analyse von Aushandlungsprozessen staatlicher Herrschaft am Beispiel des habsburgischen Befestigungsbaus in Galizien nach 1848. Die Revolution von 1848/49 stellte die Habsburgermonarchie vor existentielle Herausforderungen. Nur mit militärischer Gewalt konnte dieser Staat zusammengehalten und die habsburgische Herrschaft im Inneren gesichert werden. Die folgenden Jahre waren gekennzeichnet von einer überragenden Stellung des Militärs und einer umfassenden Modernisierung des habsburgischen Staates. Frank Rochow zeigt an Fallstudien zu Lemberg und Krakau, dass Befestigungsbauten nicht nur Ausdruck, sondern auch ein wesentliches Instrument zur Umsetzung dieses Prozesses waren. Über die detaillierte Analyse der Planungs- und Realisierungsgeschichte der Bauprojekte arbeitet er die Mechanismen heraus, mit denen der habsburgische Staat versuchte, sein Territorium gegen polnische Unabhängigkeitsbestrebungen zu behaupten und flächendeckend zu durchdringen. Die Unzulänglichkeiten des habsburgischen Verwaltungsapparates und die Herausforderungen durch lokale Akteur:innen setzten diesem Herrschaftsanspruch jedoch Grenzen, deren genauer Verlauf in der Interaktion vor Ort immer wieder neu ausgehandelt wurde. Daraus ergibt sich ein dynamisches Bild staatlicher Herrschaft zu einem kritischen Zeitpunkt des habsburgischen Staatsbildungsprozesses.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2024
- ISBN-Print
- 978-3-8353-5506-4
- ISBN-Online
- 978-3-8353-8559-7
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Reihe
- Polen: Kultur - Geschichte - Gesellschaft
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 347
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- Forschungsstand Kein Zugriff
- Quellen Kein Zugriff
- Aufbau des Buches Kein Zugriff
- Raum- und architektursoziologische Ansätze Kein Zugriff
- Politikwissenschaftliche Ansätze Kein Zugriff
- Verwaltungswissenschaftliche Ansätze Kein Zugriff
- Überlegungen zur Quellenarbeit Kein Zugriff
- Die Donaumonarchie zwischen 1804 und 1848 Kein Zugriff
- 1848 /49 als Katalysator für die Gesamtstaatsproblematik Kein Zugriff
- Der Neoabsolutismus als Zeit beschleunigter Staatsbildung Kein Zugriff
- 1.2 Das Militär als Säule der kaiserlichen Macht Kein Zugriff
- 1.3 Die Einbettung Galiziens in den neoabsolutistischen Staat Kein Zugriff
- Teilresümee Kein Zugriff
- Die Befestigung des neoabsolutistischen Staates Kein Zugriff
- Galiziens Rolle in den Plänen zur Befestigung der Monarchie Kein Zugriff
- Die Organisation der militärischen Bauabteilungen Kein Zugriff
- Lebensläufe und Selbstverständnis der Genieoffiziere Kein Zugriff
- 2.3 Prozesse – Die Bürokratie und ihre innere Funktionsweise Kein Zugriff
- Teilresümee Kein Zugriff
- Die städtischen Räume bis 1848 Kein Zugriff
- Die symbolischen Umkodierungen der 1850er Jahre Kein Zugriff
- Grundstücksenteignungen und das Recht (des Stärkeren) Kein Zugriff
- Befestigungsbauprojekte als staatliche Großbaustellen Kein Zugriff
- Wege zur Mobilisierung lokaler Ressourcen Kein Zugriff
- Konkurrenz um Menschen und Material Kein Zugriff
- Teilresümee Kein Zugriff
- Zeitgenössische Pressestimmen Kein Zugriff
- Der Bauverbotsrayon als städtebauliches Konfliktfeld Kein Zugriff
- Die Kaiserreise Franz Josephs I. im Jahre 1851 Kein Zugriff
- Die zentralstaatliche Besetzung der städtischen Räume Kein Zugriff
- Teilresümee Kein Zugriff
- Fazit Kein Zugriff Seiten 301 - 307
- Danksagung Kein Zugriff Seiten 308 - 308
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 309 - 310
- Ortsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 311 - 311
- Rangtabelle Kein Zugriff Seiten 312 - 312
- Abbildungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 313 - 314
- Archivalien Kein Zugriff
- Zeitungen und Zeitschriften Kein Zugriff
- Gedruckte Quellen Kein Zugriff
- Forschungsliteratur Kein Zugriff




