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Das Kanzleramt

Bundesdeutsche Demokratie und NS-Vergangenheit
Autor:innen:
Verlag:
 2025

Zusammenfassung

Die Regierungszentrale der BRD im Spannungsfeld von demokratischem Aufbruch und Nachwirkungen des Nationalsozialismus Das Bundeskanzleramt war seit 1949 die politische Schaltzentrale der jungen westdeutschen Demokratie. Aufgrund der Richtlinienkompetenz des Bundeskanzlers konnte die Behörde auf alle Bereiche des Regierungshandelns einwirken. Dabei bewegte sie sich im Spannungsfeld zwischen demokratischem Neubeginn und den Nachwirkungen des Nationalsozialismus. Während die NS-Belastung des langjährigen Amtschefs Hans Globke häufig thematisiert wurde, wusste man über das Personal dieser bundespolitischen Schlüsselstelle bisher nur wenig. Woher kamen die leitenden Beamten, welches Politik- und Demokratieverständnis brachten sie mit oder entwickelten sie? Wie steuerte das Bundeskanzleramt die Personalpolitik, den Umgang mit der NS-Vergangenheit und die Öffentlichkeitsarbeit des Bundes? Der Band vereint vier Studien, in denen diese Fragen erstmals umfassend untersucht werden. Ausgehend von den Biographien der im Kanzleramt tätigen Beamten spannen Autorinnen und Autoren den Bogen vom frühen 20. Jahrhundert über die NS-Zeit und die Ära Adenauer bis in die 1970er Jahre.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2025
ISBN-Print
978-3-8353-5598-9
ISBN-Online
978-3-8353-8587-0
Verlag
Wallstein, Göttingen
Sprache
Deutsch
Seiten
938
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
  2. Editorial Kein Zugriff Seiten 9 - 22
    1. I. Einführung Kein Zugriff
      1. 1. Die Bundeskanzler und ihre Amtschefs Kein Zugriff
      2. 2. Gründung und Adenauer-Ära (1949–1963) Kein Zugriff
      3. 3. Erhards zweiter »Kampf ums Kanzleramt« (1963–1966) Kein Zugriff
      4. 4. Kiesinger: »Das war ein Laden.« (1966–1969) Kein Zugriff
      5. 5. »Brandt und Ehmke haben knapp und trocken ihre Leute ausgewechselt.« (1969–1970) Kein Zugriff
      6. 6. Sozialprofil Kein Zugriff
      7. 7. Vertrauen und Proporz Kein Zugriff
      8. 8. NS-Belastung: ein nachrangiges Kriterium Kein Zugriff
      9. 9. Mitgliedschaften und Tätigkeiten in NSDAP, SA und NSV Kein Zugriff
      10. 10. Eine außerordentlich homogene Beamtenschaft Kein Zugriff
      1. 1. Gruppen und Typen Kein Zugriff
      2. 2. Gruppe I: NS-resistent Kein Zugriff
      3. 3. Gruppe II: Angepasst Kein Zugriff
      4. 4. Gruppe III: Systemtragend / Karrieristisch Kein Zugriff
      5. 5. Der Grenzfall Ernst Wirmer: Besatzungsakteur und NS-Verfolgter Kein Zugriff
      6. 6. Strategien der Biografiepolitik in der Nachkriegszeit und Bundesrepublik Kein Zugriff
      7. 7. Viele Karrieristen und Opportunisten – aber kaum NS-Gegner Kein Zugriff
      1. 1. Personalpolitik als Regierungsinstrument: Motive und rechtliche Grundlagen Kein Zugriff
      2. 2. »Umstellte« Bundesminister Kein Zugriff
      3. 3. Die »Gemeinschaft der Staatssekretäre« Kein Zugriff
      4. 4. Integration: vier Mechanismen zum Aufbau von »Ministerien nach früherem Muster« Kein Zugriff
      5. 5. Exklusion: »Ausschluß eines großen Volkskreises« Kein Zugriff
      6. 6. »Eine Dienstaufsicht über den BND […] wurde nach wie vor nicht eingerichtet.« Kein Zugriff
      7. 7. Ausblick auf die personalpolitische Liberalisierung der 1960er Jahre Kein Zugriff
    2. V. Fazit Kein Zugriff
    1. I. Einleitung Kein Zugriff
      1. 1. Kindheit Kein Zugriff
      2. 2. Militär und Universität Kein Zugriff
      3. 3. Berufliche Entwicklungen, Schwerpunktinteressen und politische Positionierungen Kein Zugriff
      4. 4. Selbstpositionierung und (Neu-)Ausrichtung ab 1945 Kein Zugriff
      1. 1. Ausgestaltung des Wahlrechts als Mittel zur Machtdurchsetzung in den frühen 1950er Jahren Kein Zugriff
      2. 2. Informationspolitik: Das ›Netzwerk Lenz‹ und die Arbeitsgemeinschaft Demokratischer Kreise (ADK) Kein Zugriff
      3. 3. Das Kanzleramt und die Gleichberechtigung der Geschlechter Kein Zugriff
    2. IV. Fazit Kein Zugriff
    1. I. Anlage des Beitrags Kein Zugriff
    2. II. NS-Vergangenheit als Ressource – Hans Globke und seine Fürsprecher Kein Zugriff
    3. III. Teufelsaustreibung mit Beelzebub – Die »Aktion Feitenhansl« gegen die Sozialistische Reichspartei Kein Zugriff
    4. IV. Historiografische Weichenstellungen – Hans Buchheims Forschungstätigkeit im Kanzleramt Kein Zugriff
    5. V. Verteidigen, Dokumentieren, Historisieren – Arbeit an der Biografie Kurt Georg Kiesingers Kein Zugriff
    6. VI. Zugewandte Selbstbezogenheit – Kanzleramtsdiplomatie gegenüber dem jüdischen Staat Kein Zugriff
    7. VII. Schreckgespenst Entnazifizierung – Die Rückgabe der Unterlagen des Berlin Document Center Kein Zugriff
    8. VIII. Resümierende Zusammenfassung Kein Zugriff
    1. I. Einleitung Kein Zugriff
      1. 1. Bundespressechef: eine prekäre Position (1945–1951) Kein Zugriff
      2. 2. Das Bundespresseamt und der Nachhall nationalsozialistischer Pressepolitik Kein Zugriff
      1. 1. Der »Titel 300« Kein Zugriff
      2. 2. »Gegeninfiltration« Kein Zugriff
      3. 3. Pläne für verdeckte Meinungslenkung: Leserbriefe und die Zeitschrift ›Bleib im Bild‹ Kein Zugriff
      4. 4. Instrumentalisierte NS-Vergangenheit: Georg Dertinger und Hans Gustl Kernmayr Kein Zugriff
      5. 5. Das Scheitern von ›Bleib im Bild‹ Kein Zugriff
      6. 6. Der Streit um die Journalistenschule Kein Zugriff
      1. 1. Meinungsforschung und Vergangenheitspolitik Kein Zugriff
      2. 2. Die Hakenkreuz-Schmierwelle 1959/1960 Kein Zugriff
      3. 3. Die Verjährungsdebatte Kein Zugriff
      4. 4. NS-Prozesse: Zeugenbetreuung und Prozessbeobachtung Kein Zugriff
      1. 1. Soldat, Staatssekretär, Diplomat, Intendant: Karl-Günther von Hase Kein Zugriff
      2. 2. »Brauner Türke aus Paris« – der Skandal um ›Paris Match‹ Kein Zugriff
      3. 3. Die umstrittene Bundeswehr-Studie Kein Zugriff
      4. 4. »Don’t mention the war!« – Interventionen gegen »antideutsche Filme« Kein Zugriff
      1. 1. Männerfreundschaften in Krieg und Frieden Kein Zugriff
      2. 2. Ahlers und Kiesinger Kein Zugriff
      3. 3. Die Bonner »Kampfpresse« Kein Zugriff
      4. 4. Die »Springer-Dokumentation« Kein Zugriff
      1. 1. DDR-Propaganda und Spionage gegen das BPA Kein Zugriff
      2. 2. Wanderer zwischen den Welten: Klaus Bölling Kein Zugriff
      3. 3. Verfassungsklagen um Wahlwerbung Kein Zugriff
      4. 4. Der Skandal um Ulrich Wickert und ›Monitor‹ Kein Zugriff
      5. 5. Werner Müller: vom Abteilungsleiter zum »Republikaner« Kein Zugriff
    2. VIII. Resümee Kein Zugriff
  3. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 841 - 846
  4. Abbildungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 847 - 852
      1. 1. Beitrag Gunnar Take Kein Zugriff
      2. 2. Beitrag Nadine Freund Kein Zugriff
      3. 3. Beitrag Christian Mentel Kein Zugriff
      4. 4. Beitrag Jutta Braun Kein Zugriff
    1. II. Publizierte Quellen und Literatur Kein Zugriff
  5. Die Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 922 - 923
  6. Die Herausgeberin und die Herausgeber Kein Zugriff Seiten 924 - 924
  7. Personenregister Kein Zugriff Seiten 925 - 938

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