Kuratieren als medienkomparatistische Methode
Medienkomparatistik 2021- Herausgeber:innen:
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- Reihe:
- Medienkomparatistik, Band 3
- Verlag:
- 2022
Zusammenfassung
Durch die Methodik des Vergleiches werden Gegenstände in eine Untersuchungsanordnung gebracht. Sie stehen dadurch nebeneinander und treten in einen Kontakt, der weder gegeben noch Voraussetzung ihres Erscheinens, ihrer Evidenz ist. Die Verbindungen, die assoziativen Räume, die durch das Vergleichssetting kreiert und geöffnet werden, lassen die Gegenstände selbst in neuem Licht erscheinen. Der Vergleich ermöglicht es, etwas über die Gegenstände herauszufinden, das ohne die Vergleichsanordnung gar nicht sichtbar würde. Dabei gilt es zu erwägen, dass durch den Vergleich mitunter Bedeutungen gestiftet werden, die dem Gegenstand extrinsisch, bzw. exhärent sind. Der Vergleich fördert aber auch zutage, was das (Medien-)Spezifische der verglichenen Gegenstände ist. Gerade für Analysen einer vergleichenden Medienwissenschaft, deren Untersuchungsgegenstand inter- bzw. transmedial angelegt ist, ist die Heuristik des Vergleichs grundlegend. In der dritten Ausgabe des Periodicals möchten wir nach den Schnittstellen zwischen dem Bereich der Medienkomparatistik und dem Feld des Kuratorischen fragen, wobei wir die Verschiebung des ,Kuratierens‘ als inszenierende Praxis zum ,Kuratorischen‘ als Grundbedingung „des Öffentlich-Werdens von Kunst“ sowie der Diskursivierung von medienwissenschaftlichem Wissen (über Kunst) zum Ausgangspunkt unserer Überlegungen nehmen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2022
- ISBN-Print
- 978-3-8498-1794-7
- ISBN-Online
- 978-3-8498-1795-4
- Verlag
- Aisthesis, Bielefeld
- Reihe
- Medienkomparatistik
- Band
- 3
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 181
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8
- Kuratieren als medienkomparatistische Methode im Zeichen der Relationalität Kein Zugriff Seiten 9 - 20 Nicole Kandioler, Marion Biet
- Queeratorialität Kein Zugriff Seiten 21 - 34 Andrea B. Braidt
- Von der Sorge um das Ephemere Kein Zugriff Seiten 35 - 54 Stefanie Zingl, Jan-Hendrik Müller
- Unfertige Filme Kein Zugriff Seiten 55 - 70 Elisa Linseisen
- Zeit sammeln, Leben kuratieren Kein Zugriff Seiten 71 - 86 Marion Biet
- Kustodische Sacharbeit, kuratorischer Überschuss Kein Zugriff Seiten 87 - 104 Anna Polze
- Zwei Praktiken des Arrangierens Kein Zugriff Seiten 105 - 122 Sarah Sander
- Die kuratorische Situation als Prämisse medienkomparatistischer Analyse Kein Zugriff Seiten 123 - 142 Nicole Kandioler
- Kuratieren als kollektives »agencement« Kein Zugriff Seiten 143 - 164 Lilian Haberer
- Ander(e)s bilden Kein Zugriff Seiten 165 - 181 Philipp Hohmann





