Natascha Wodin
- Herausgeber:innen:
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- Reihe:
- Text + Kritik Neufassung, Band 242
- Verlag:
- 02.05.2024
Zusammenfassung
"Sie kam aus Mariupol" – die Nöte von aus Russland oder der Ukraine nach Deutschland emigrierten Frauen prägen Wodins Werk. Natascha Wodin wurde 1945 als Kind verschleppter Zwangsarbeiter aus der Sowjetunion in Fürth geboren. Ihre Prosa steht im Zeichen der Aufarbeitung traumatischer Erlebnisse und historischer Tabus. Die Autorin thematisiert die Sehnsucht nach Zugehörigkeit, die Entdeckung der Herkunft, die Diskrepanz zwischen innerer und äußerer Wirklichkeit und ihre Überwindung. "Ich schrieb, weil ich nicht leben konnte", heißt es im Roman "Nachtgeschwister". Die Protagonistinnen Wodins sind benachteiligte, aber starke, lebensbejahende Frauen, ihre Schicksale berühren und ergreifen. Die Beiträge des Heftes untersuchen die vielseitigen thematischen Aspekte im literarischen Schaffen der Autorin. Im Mittelpunkt stehen die Aufarbeitung der Wende und die Ost-West-Dichotomie, Ausgrenzung und Resilienz, Zeitgeschichte und kulturelles Gedächtnis. Die Thematisierung von Intertextualität und Übersetzung ermöglichen Einblicke in die Schreibverfahren Wodins und machen neue Verknüpfungen und Dynamiken innerhalb der Texte sowie die lyrischen Verfahren der Verdichtung und Verschränkung sichtbar.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2024
- Erscheinungsdatum
- 02.05.2024
- ISBN-Print
- 978-3-96707-936-4
- ISBN-Online
- 978-3-96707-937-1
- Verlag
- edition t+k, München
- Reihe
- Text + Kritik Neufassung
- Band
- 242
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 100
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 2
- »[G]efangen in der Unvereinbarkeit […] von Literatur und Leben«. Einige Bemerkungen zum Werk von Natascha Wodin Kein Zugriff Seiten 3 - 9 Natalia Blum-Barth
- Ukrainisches Regentropfenprélude. Natascha Wodins deutsch-slawische Grenzverschiebungen Kein Zugriff Seiten 10 - 20 Helmut Böttiger
- In »einem nie geträumten Bild aus Ost und West«. Bewegungsräume im Werk von Natascha Wodin Kein Zugriff Seiten 21 - 32 Lucia Perrone Capano
- Natascha Wodin und Wolfgang Hilbig. Zur literarischen Zweisamkeit in der deutschen Einheit Kein Zugriff Seiten 33 - 49 Hans-Christian Trepte
- »[D]ie geheimnisvolle Geschichte von der gläsernen Stadt«. Intertextualität und Historizität im Leben und Werk von Natascha Wodin Kein Zugriff Seiten 50 - 67 Natalia Blum-Barth
- Das Verborgene sichtbar machen. Ein Interview mit der Übersetzerin des Romans »Sie kam aus Mariupol« ins Ukrainische Kein Zugriff Seiten 68 - 81 Natalia Blum-Barth, Chrystyna Nazarkevytch
- Natascha Wodin: eine Berichterstatterin von schmerzlicher Genauigkeit Kein Zugriff Seiten 82 - 87 Jörg Magenau
- Auswahlbibliografie Kein Zugriff Seiten 88 - 92
- Notizen Kein Zugriff Seiten 93 - 100





