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Monographie Kein Zugriff

Die Söhne des Mars

Eine Geschichte des Krieges von der Steinzeit bis zum Ende der Antike
Autor:innen:
Verlag:
 2015

Zusammenfassung

Der Mensch ist nicht von Natur aus kriegerisch. Die Massaker der Jungsteinzeit etwa verliefen zwar mit äußerster Brutalität, aber sie bildeten die Ausnahme von der Regel. Auch erscheinen sie nicht als Akte im Rahmen eines Kriegsgeschehens, sondern vielmehr als mit einfachen Werkzeugen verübte Morde an Wehrlosen. Der Krieg als geplanter, tödlicher Konflikt zwischen Menschengruppen entwickelte sich erst in den folgenden Jahrtausenden. Dann aber konnte er – wie beispielsweise in der klassischen Antike – nachgerade zu einer Lebensform werden, die alle Bereiche gesellschaftlicher Existenz dominierte: von der Erziehung über die Kunst, die Geschlechterverhältnisse bis zu Technik und Handel.

So verfolgt Armin Eich in seinem spannenden Buch die Geschichte des Krieges von den frühesten Anfängen bis zur Spätantike. Er erhellt, wie die zunehmende ökonomische Integration Europas und Vorderasiens im 2. Jahrtausend v. Chr. einen ersten Höhepunkt erreicht und nicht zuletzt auf dem Gebiet der Waffentechnologie und der Entwicklung militärischer Fähigkeiten Ausdruck findet. Dieser bronzezeitliche Rüstungswettlauf endet um 1200 v. Chr. in einem sozialen und ökonomischen Zusammenbruch, ohne freilich ein Umdenken auszulösen: Mit der wirtschaftlichen und demographischen Erholung nimmt schon bald wieder die Gewaltintensität zu und geht mit der Entwicklung verbesserter Waffen und effizienterer Kampftaktiken einher. Im 4. Jahrhundert v. Chr. kann man mit dem Aufkommen einer ersten Ingenieursliteratur gar von einer Verwissenschaftlichung des Krieges sprechen. Der einzige Ausweg aus der fortschreitenden Eskalation scheint die Errichtung eines auf militärischer Macht basierenden Friedensreiches zu sein – das vorübergehend im Imperium Romanum Gestalt gewann.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2015
ISBN-Print
978-3-406-68229-2
ISBN-Online
978-3-406-68230-8
Verlag
C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
Sprache
Deutsch
Seiten
282
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
  2. Vorwort Kein Zugriff Seiten 9 - 10
  3. 1 Krieg, seit es Menschen gibt? Kein Zugriff Seiten 11 - 24
  4. 2 Frühe Massaker Kein Zugriff Seiten 25 - 29
  5. 3 Frühe Befestigungen Kein Zugriff Seiten 30 - 32
  6. 4 Krieg in der prähistorischen Malerei Kein Zugriff Seiten 33 - 37
  7. 5 Anthropologie der krieglosen Völker Kein Zugriff Seiten 38 - 53
  8. 6 Wege in den Krieg Kein Zugriff Seiten 54 - 69
  9. 7 Schritte zur Militarisierung der alten Welt Kein Zugriff Seiten 70 - 75
  10. 8 Entwicklungslinien vom Neolithikum zur Kupferzeit Kein Zugriff Seiten 76 - 80
  11. 9 Fetischisierung der Streitaxt und das Schönheitsideal des Kriegers Kein Zugriff Seiten 81 - 84
  12. 10 Kupferbergbau und Kupfermetallurgie Kein Zugriff Seiten 85 - 92
  13. 11 Das ökonomische Zusammenwachsen Europas und des Vorderen Orients in der Bronzezeit Kein Zugriff Seiten 93 - 97
  14. 12 Schwerter als erste reine Kriegswaffe Kein Zugriff Seiten 98 - 103
  15. 13 Etablierung einer bronzezeitlichen Kriegerelite Kein Zugriff Seiten 104 - 112
  16. 14 Entwicklung des Streitwagens – Unterhaltung von Streitwagenarmeen Kein Zugriff Seiten 113 - 118
  17. 15 Die Funde an der Tollense: die erste Schlacht Europas, die durch einen archäologischen Befund bezeugt ist Kein Zugriff Seiten 119 - 124
  18. 16 Der sogenannte Seevölkersturm oder die «Katastrophe» des 12. Jahrhunderts Kein Zugriff Seiten 125 - 135
  19. 17 Das «Dunkle Zeitalter» Kein Zugriff Seiten 136 - 139
  20. 18 Urnenfelderzeit Kein Zugriff Seiten 140 - 143
  21. 19 Übergang zur Eisengewinnung und zu Eisenwaffen nach der «Katastrophe» Kein Zugriff Seiten 144 - 147
  22. 20 Entstehung der Phalanxkampfweise Kein Zugriff Seiten 148 - 170
  23. 21 Die Abrichtung der Menschen für den Krieg in der klassischen Epoche Kein Zugriff Seiten 171 - 180
  24. 22 Traumatisierung durch das Schlachterlebnis Kein Zugriff Seiten 181 - 184
  25. 23 Flottenpolitik: monetäre und menschliche Kosten Kein Zugriff Seiten 185 - 191
  26. 24 Belagerungskrieg und Geschütztechnologie Kein Zugriff Seiten 192 - 202
  27. 25 Der dynamisierte Infanteriekrieg in der nachklassischen Zeit Kein Zugriff Seiten 203 - 207
  28. 26 Römische Dominanz Kein Zugriff Seiten 208 - 220
  29. 27 Vom Milizsystem zum imperialen Berufsheer und zur Militärdiktatur Kein Zugriff Seiten 221 - 226
  30. 28 Rückkehr zur Phalanx Kein Zugriff Seiten 227 - 233
  31. 29 Die Angleichung der militärischen Kräfte Roms und seiner Nachbarn (3. bis 6. Jahrhundert n. Chr.) Kein Zugriff Seiten 234 - 244
  32. 30 Vorausschau und Rückblick Kein Zugriff Seiten 245 - 246
    1. Anmerkungen Kein Zugriff
    2. Bildnachweis Kein Zugriff
    3. Register der Personen- und Völkernamen Kein Zugriff
    4. Register der geographischen Begriffe Kein Zugriff
  33. Zum Buch Kein Zugriff Seiten 282 - 282
  34. Über den Autor Kein Zugriff Seiten 282 - 282

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