Hochschule als Organisationsproblem
Neue Modi universitärer Selbstbeschreibung in Deutschland- Autor:innen:
- Reihe:
- Science Studies
- Verlag:
- 2015
Zusammenfassung
In einer Gesellschaft, die sich selbst als Wissensgesellschaft sieht, kommt die herkömmliche Rolle von Universitäten als zentrale wissensproduzierende und -verarbeitende Organisationen auf den Prüfstand. Dies hat tief greifende Selbstbeschreibungsprobleme der Universität zur Folge. Die Studie untersucht aus neoinstitutionalistisch-diskursanalytischer Perspektive, welcher gesellschaftliche Ort den Universitäten in neueren Theorien der Wissenschaftsforschung zugewiesen wird und wie die Semantik des Redens über Universitäten, organisationale Praxen und alltägliche Politiken an diese Selbstbeschreibungsprobleme anschließt. Als Ergebnis wird deutlich, wie Hochschulpolitik die Universität mehr und mehr als ein Organisationsproblem thematisiert – und welches umfassende Politisierungs- und Demokratiedefizit daraus resultiert.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2015
- ISBN-Print
- 978-3-89942-650-2
- ISBN-Online
- 978-3-8394-0650-2
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- Science Studies
- Band
- 0
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 355
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- FrontmatterSeiten 1 - 4 Download Kapitel (PDF)
- INHALTSeiten 5 - 8 Download Kapitel (PDF)
- Vorwort und Dank Kein Zugriff Seiten 9 - 10
- I. Einleitung und Übersicht Kein Zugriff Seiten 11 - 24
- II. Theoretischer Rahmen Kein Zugriff Seiten 25 - 84
- III. Eine Semantik universitärer Selbstbeschreibung Kein Zugriff Seiten 85 - 140
- IV. Rahmenbedingungen universitärer Selbstbeschreibung: Diskurse über Wissenschaft und Technik in der Gesellschaft im Wandel, zeitdiagnostische Modelle Kein Zugriff Seiten 141 - 192
- V. Politiken und Instrumente Kein Zugriff Seiten 193 - 246
- VI. Hochschulpolitik Kein Zugriff Seiten 247 - 294
- VII. Fazit Kein Zugriff Seiten 295 - 312
- Literatur Kein Zugriff Seiten 313 - 353
- Backmatter Kein Zugriff Seiten 354 - 355





